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Unterbringung von Flüchtlingen: "Integration klappt am besten in Großstädten"
DPA

Container, Baumärkte, Zelte: Der Flüchtlingsunterbringung fehlt ein klares Konzept, sagt der Politologe Aladin El-Mafaalani. Im Interview erklärt er, warum Asylbewerber auf dem Land schlechtere Chancen haben als in der Stadt.

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t dog 05.09.2015, 13:38
50. Leerstehender Wohnraum

Allein in Berlin gibt es riesig viel leerstehenden Wohnraum. 100.000de Quadratmeter unvermieteter Luxusimmobilien. Leerstand aufgrund zu hoher Mieten und Kaufpreise. "Eigentum verpflichtet" steht im Grundgesetz. Verpflichtet zur Hilfe. Schon haben wir kostenlosen Wohnraum für zusätzliche 100.000 Flüchtlinge.

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ellge 05.09.2015, 13:40
51. @sepp08

Was ist mit ethnischen Ghettos in Großstädten verkehrt? Hier können Integratins-Unwillige unter Ihresgleichen nach eigener Fasson selig werden.

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brooklyner 05.09.2015, 13:42
52.

Zitat von lemmy
Vielleicht ein wenig anmassend mein Vorschlag und bitte nicht falsch verstehen, aber ich weiß aus eigener beruflicher Erfahrung wie wichtig am Anfang eine Begleitung ist, wenn man neu ist in einem Land. Wie wäre es also, wenn sich jeder um eine Patenschaft für die neuen Bürger bemühen könnte. Vorausgesetzt auf der anderen Seite ist die Hilfe erwünscht. Damit meine ich keine Entmündigung, sondern eine Hilfestellung. So kann man sich auf eine Familie bzw. eine Person konzentrieren. Vielleicht für das erste Jahr. Wenn daraus dann mehr wird als eine bloße Patenschaft, umso besser. War nur so ein spontaner Gedanke.
Das zum Beispiel halte ich für eine sehr gute und konstruktive Idee. Vielen Dank!

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uaepruso 05.09.2015, 13:42
53.

Zitat von lagoya
er stellt seine Zweitwohnung oder sein Landhaus für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung.
80 % der deutschen bevölkerung kann sich gar keine zweitwohnung leisten. völlig illusorisch

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lupo44 05.09.2015, 13:43
54. eine ehrliche Einschätzung....

die aber auch einen Einheimischen hier groß gewordenen Bürger sehr nachdenklich macht. Der wird im Eingang von Spon sofort darauf verwiesen,dass diese Einwanderung noch Jahre anhalten wird.Wenn nun dazu noch die Höhe der Einwanderer derzeitig mit 800 000 angegeben wird mit den Jahren multipliziert wird müssen in Deutschland ganz neue Städte entstehen. Da reichen keine paar Wohnungen von
30000 im Jahr.Der Herr Professor konnte dann nur auf die Fragen antworten ohne ein eigenes Statmant.
Aber hier viel die Ablehnung in den ländlichen Gegenden auf. Die Flüchtlinge hätten hier weniger Andockmöglichkeiten an die Gesellschaft.Ein wenig fragwürdig diese Einschätzung.Es geht doch wohl in erster Linie darum, dass die Menschen ein Dachüber den Kopf haben und sie in Friesedenleben können. Kinder müssen in Schule -können mit einen Bus wie deutsche Kinder heute noch in ländlichen Gegenden gebracht werden. Und die Erwachsenen müssen ja nun selbst erst einmal lernen...lernen.. die deutsche Sprache.Denn so der Professor werden diese Menschen hier bleiben für immer.Es lohnt sich also.
Und wenn es dann mit der Sprache klappt kommt die berufliche Qualifikation oder nach einer Bewerbung in einen passenden Betrieb mit passenden Beruf. Und nun sollte die Politik Unterstützung gewähren in Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber diese Fachkraft mit Wohnraum zu versorgen in Arbeitsnähe. So muss es auch der deutsche Kollege machen.Und die tausende Arbeitnehmer nach der Wende im Osten die Arbeitslos waren mussten genau so verfahren. Auch das gehört zur Intregation und das muß den Menschen gesagt werden.Und so wäre für das Erste der Wohnraum für die Tausende Flüchtlinge da . Das Beispiel Göttingen wäre hier ein guter Hinweis.Hunderte Wohnungen stehen da leer . Auch einige Häuser.Es entstehen keine Parallelgesellschaften wenn die Politik endlich das Heft in die Hand nehmen würde.

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t dog 05.09.2015, 13:45
55. Verteilung

Eine gleichmäßige Verteilung über die gesamte Fläche der BRD ist sehr förderlich zum Erlernen der deutschen Sprache. An manchen Stadtteilen in Duisburg und Dortmund wird deutlich was ich meine. Ist erst ein Stadtteil in fester Hand einer zugezogen Volksgruppe, dann lernen die kein Deutsch mehr. Es ist nicht existenziell wichtig Deutsch in solch einem Stadtteil zu sprechen. Der Mensch ist ein bequemes Gewohnheitstier. Hier muss die Politik vorausschauend handeln, um schon jetzt vorraussehbare gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu verhindern.

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jamiro32 05.09.2015, 13:48
56. gerechter Verteilerschlüssel

Es kann nicht sein, das man hier schon wieder anfängt so zu argumentieren, die Großstädte sollten alle Migranten aufnehmen, das würde von der Masse an Menschen nicht funktionieren, unsrere Greoßstädte haben jetzt schon große Probleme genügend Wohnraum für die Menschen zur verfügung zu stellen. Richtig wäre, ein gerechter Verteilerschlüssel auf alle Kommunen Deutschlandweit, die Migranten müssen die teils schlimmen Kriegserlebnisse in Ruhe verarbeiten, zudem müssen auch erst Sprachkurse erfolgreich durchlaufen werden, erst dann kann die Integration in den Arbeitsmarkt erfolgreich angegangen werden. Man sollte den Menschen selbst überlassen, in welche Städte sie dann ziehen wollen, ich halte den Weg über einen normalen Zuzug, nachdem ein Job gefunden wurde für den besseren, bei der Jobsuche besteht der Vorteil, das man Bundesweit suchen kann und erst dann mit Hilfe der Behörden eine Wohnmöglichkeit suchen kann.

Die Politik ist dafür verantwortlich im Osten des Landes über günstige Konditionen, Industrie anzusiedeln und somit Arbeitsplätze für Einheimische aber auch den neu ankommenden Flüchtlingen zu schaffen. Die Bundesregierung wird bis zur Wahl 2017 an der gemachten Integrationsarbeit, gerade auch im sinne der Flüchtlinge, gemessen werden, sollte es bis dahin zu keinem erkennbaren positiven Ergebnis gekommen sein, hat jeder Bürger die Möglichkeit, zu den Wahlen darauf eine entsprechende Antwort zu geben.

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atherom 05.09.2015, 13:50
57. Etwas haben Sie vergessen:

Zitat von t dog
Wo drücken sich eigentlich die Milliardäre von "The Giving Pledge" rum? Wollen die erst nach dem Tod von den meisten Flüchtlingen spenden? Was macht die "Bill & Melinda Gates Foundation"? Die Weihnachtsmänner die uns jahrelang immer mehr Menschlichkeit gepredigt haben, sind die ersten, die in Deckung gesprungen sind. Die katholische Kirche scheint das Ganze auch überhaupt nicht zu interessieren. 10 Mrd Euro Soforthilfe wären wohl das Mindeste. Die deutschen Sparkassen sind allgemeinnützige Institute, die ihren gesamten Jahresgewinn 2015 spenden sollten. Die Weltbank spendet 50 Mrd Euro für Waffenkäufe der Westukraine, aber für Flüchtlinge gibt es Nichts.
Die reichsten Länder der Welt befinden sich unweit der Kriege. Diese Länder haben sehr viel Geld und finanzieren damit sogar Fußballweltmeisterschaften. Nur für ihre Glaubensgenossen haben sie nichts übrig.

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albert schulz 05.09.2015, 13:50
58. erst denken

Zitat von Eduschu
Der Stadtkreis Heilbronn weist z.B. eine höhere Arbeitslosenquote als der Landkreis Heilbronn und der benachbarte Hohenlohekreis auf.
Die Hohenlohe ist ein wunderhübsches Beispiel für Landflucht und für miserable Versorgung. Es leben hier nur noch Alte. Woher sollen denn da die Arbeitslosen kommen ?

Sofern die Leute es sich leisten können, siedeln sie um die Stadt herum. Die Armen bleiben in der Stadt. Das kann man in allen Ländern der Welt bewundern.

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michaelis 05.09.2015, 13:52
59. Flüchtlinge/Asylanten/Migranten

Mecklenburg-Vorpommern ist doch dünn besiedelt. Dort ließ sich doch bestimmt eine größere Siedlungskolonie einrichten. Platz ist für Schulen u. Unterkünfte.

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