Forum: Kultur
Untergetauchte Juden in Berlin: Lebensgier im Reich des Todes
NDR

7000 Juden versteckten sich nach 1941 mitten in Berlin, um der Deportation zu entgehen. Jetzt erzählen sie im Dokudrama "Die Unsichtbaren" selbst ihre Geschichte - erschütternd und begeisternd.

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blumenstrauss 16.01.2019, 17:47
1. Unvergesslich

Habe den Film bereits im Kino gesehen

Ein Hammer. Hat sich ins Gedächtnis eingebrannt.

Muss man gesehen haben.

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pejoachim 16.01.2019, 20:27
2. Gratulation!

Den Menschen, die anderen Menschen während der Nazi-Diktatur geholfen haben zu überleben, gehört unsere größte Anerkennung. Sie haben das KZ und damit den Tod für das Leben anderer riskiert. Von ihnen lässt sich auch heute noch viel lernen. Wie viel wertvoller war ihr Handeln als das von Menschen, die Flugblätter gegen das Naziregime verteilten, um dann am Strang zu enden. Mut haben beide Gruppen gezeigt, das steht außer Frage. Doch Wirkung hatte nur die tätige Hilfe.

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isar56 16.01.2019, 22:07
3.

Zitat von pejoachim
Den Menschen, die anderen Menschen während der Nazi-Diktatur geholfen haben zu überleben, gehört unsere größte Anerkennung. Sie haben das KZ und damit den Tod für das Leben anderer riskiert. Von ihnen lässt sich auch heute noch viel lernen. Wie viel wertvoller war ihr Handeln als das von Menschen, die Flugblätter gegen das Naziregime verteilten, um dann am Strang zu enden. Mut haben beide Gruppen gezeigt, das steht außer Frage. Doch Wirkung hatte nur die tätige Hilfe.
Zustimmung, ja. Dennoch würde ich das Wort *wertvoller* hier nicht anwenden. Wirkungsvoller trifft es aus meiner Sicht eher. Die Mitglieder der *weissen Rose* waren sehr jung und wollten gegen das Regime ankämpfen. Und die Geschwister Scholl, Christoph Probst u.a. starben letztendlich durch den Fehler, mit Flugblättern in der Münchner Uni von einem Hausmeister verraten worden zu sein.
Dass Menschen ihr Leben riskierten, um andere zu retten bleibt davon unberührt. Es bleibt bis heute ..... nicht zu fassen.

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Der Sheldon 16.01.2019, 22:15
4. Ich bin stolz

auf diese Menschen: Die, die geholfen haben und die, die überleben konnten und berichtet haben: Diesen Film muss man allen Höckes, Poggenburgs, Gedeons und dem Fliegenschiss Gauland in Endlosschleife vorführen, bis sie um Gnade winseln.

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eulendämmerung 16.01.2019, 22:37
5. Sehr berührt

Ich habe voller Spannung vor dem Fernseher gesessen; sehr berührt von den Zeitzeugen, begeistert von den Menschen, die ihnen damals geholfen haben.
Und wieder trieb es mir die Tränen in die Augen; in einer Mischung aus Entsetzen, Trauer und Scham, dass dies in diesem meinem Land geschehen konnte. Und dass es heute noch Menschen gibt, die das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das die Welt gesehen hat, als "Fliegenschiss" abtun.

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frame 16.01.2019, 22:48
6. Unvorstellbar,

dass im BW-Landtag ein Abgeordneter sitzt, der den Holocaust leugnet!

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goliath1980 16.01.2019, 22:58
7. Immer noch...

...oder wieder, je wie man das sehen will, müssen- Allein in Berlin !- etwa 20 jüdische Objekte , rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, von der Polizei geschützt werden. Zum Schämen ist das!

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wendenvogel 16.01.2019, 23:23
8. Nachdenklich

Ein eindrucksvoller Film, der von den packenden Schilderungen der Überlebenden lebt. Man hat das Gefühl, es sei gerade erst gestern geschehen, so detailliert, präzise werden hier Situationen geschildert. Ja, Stolz auf diese Menschen zu sein, trifft es. Ein Dankeschön gilt auch den Filmemachern. - Nachdenklich gemacht hat mich der Realitätsschock, dass wir uns heute täglich neue Hiobsbotschaften und Aggressionen von populistischen Machthabern gefallen lassen müssen. Als hätten wir nichts gelernt.

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gandhiforever 17.01.2019, 01:20
9. Leider

Leider habe ich hier in den USA nicht die Moeglichkeit (jedenfalls bisher), diesen Film zu sehen.

Ich finde es aber sehr wichtig, dass Menschen, die damals in Berlin untertauchen mussten, ihre Geschichte erzaehlen, dass ihre Geschichte festgehalten wird fuer die Nachwelt, auch wenn es immer wieder Typen gibt, die unbelehrbar sind und bleiben.

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