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Verstorbener Sammler: Gurlitts Bilder gehen an Berner Kunstmuseum
Markus Hannich/ BILD-Zeitung

Cornelius Gurlitt hat seine Sammlung dem Berner Kunstmuseum vermacht. In einem Testament verfügte der Verstorbene den Verbleib der Sammlung im Ausland - in Deutschland fühle er sich "wie ein Verbrecher" behandelt.

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mittagspause 07.05.2014, 15:35
1. Mit etwas Umsicht

hätte man die Sammlung vielleicht in Deutschland halten können.
So hat man alles beschlagnahmt und dann festsgestellt, dass Steuervergehen nicht vorliegen oder bereits verjährt sind (Erbschaft) und dann die Bilder nicht zurückgegeben wiel es könnte sich um Raubkunst handeln was in jedem Fall Jahre dauert bis das geklärt ist.

Man hätte auch einen Vertrag mit Hr. Gulritt machen können, dass er die Bilder sofort (vor öffentlichem bekanntwerden) zurückbekommt und dafür einem Museum vererbt und dies sich um eventuelle Rückgabeansprüche kümmert. Und Wenn jemand schon 79 oder 80 ist, dann die Erbschaft auch absehbar.

So kann ich Hr. Gurlitt aber auch verstehen.
Vielleicht kann man vom Berner Kunstmuseum Erbschaftssteuer verlangen.

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genugistgenug 07.05.2014, 15:47
2.

Gratulation an das Kunstmuseum Bern und die Schweiz!

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TC Matic 07.05.2014, 15:49
3.

Zitat von mittagspause
So kann ich Hr. Gurlitt aber auch verstehen. Vielleicht kann man vom Berner Kunstmuseum Erbschaftssteuer verlangen.
Das wird man bestimmt können und auch tun.
Die Frage stellt sich dann, wer legt den Wert der Sammlung fest?
Die Staatsanwaltschaft, der Fiskus oder die, denen durch die unsägliche Verfolgung und Behandlung des Hr. Gurlitt nun der "Schatz" verloren geht?

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karl-felix 07.05.2014, 16:18
4. Nach

Zitat von TC Matic
Das wird man bestimmt können und auch tun. Die Frage stellt sich dann, wer legt den Wert der Sammlung fest? Die Staatsanwaltschaft, der Fiskus oder die, denen durch die unsägliche Verfolgung und Behandlung des Hr. Gurlitt nun der "Schatz" verloren geht?
deutschem Recht nicht und der Schweiz gegenüber ist es nicht so leicht, das Recht zu beugen.
Das hat man nun davon, wenn eine Staatsanwaltschaft in so alberner und leichtfertiger Weise ohne den Tatbestand zu berücksichtigen mit Raubkunst polemisiert um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken.

Schade um den Verlust dieser Bilder aber mein volles Verständnis hat Herr Gurlitt, der sich so hervorragend gegen die Anwürfe wehrte. Das war sehr klug von ihm, den nächsten Schachzug der Staatsanwaltschaft ihn für unzurechnungsfähig erklären zu lassen hat der so vorausschauend verhindert.

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vincent1958 07.05.2014, 16:27
5. Gut gemacht!

Zitat von sysop
Cornelius Gurlitt hat seine Sammlung dem Berner Kunstmuseum vermacht. In einem Testament verfügte der Verstorbene den Verbleib der Sammlung im Ausland - in Deutschland fühle er sich "wie ein Verbrecher" behandelt.
..gut gemacht ,Cornelius Gurlitt!

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TC Matic 07.05.2014, 16:30
6.

[QUOTE=karl-felix;15613941

Schade um den Verlust dieser Bilder aber mein volles Verständnis hat Herr Gurlitt, der sich so hervorragend gegen die Anwürfe wehrte. Das war sehr klug von ihm, den nächsten Schachzug der Staatsanwaltschaft ihn für unzurechnungsfähig erklären zu lassen hat der so vorausschauend verhindert.[/QUOTE]
Seit bekannt werden dieses Spektakels habe ich mich gefragt, was denn die eifrigen Ermittler unter Rückgabe der (bisher gar nicht erwiesenen) Raubkunst verstehen.

Vater Gurlitt hatte die Bilder käuflich erworben, somit selber finanzielle Mittel hingeblättert.

Würde das bei einer Rückgabe zu berücksichtigen sein und nach welchem Wetmaßstab müßte verfahren werden.
Nach damaligen Verkehsrwert oder nach heutigem, auf dem Kunstmarkt erzielbaren Preisen?

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Tante_Frieda 07.05.2014, 16:35
7. Dachte

Zitat von sysop
Cornelius Gurlitt hat seine Sammlung dem Berner Kunstmuseum vermacht. In einem Testament verfügte der Verstorbene den Verbleib der Sammlung im Ausland - in Deutschland fühle er sich "wie ein Verbrecher" behandelt.
Als gestern in den Nachrichten zu hören war,der verstorbene Herr Gurlitt hätte sein Vermögen einer ausländischen Institution vermacht,dachte ich augenblicklich an die Schweiz und lag damit richtig.Dieses Land zieht eben immer noch magnetisch Geld und Reichtum an.Offenbar war die Eidgenossenschaft ja schon zu seinen Lebzeiten das Ziel zur Geldbeschaffung,wenn er mal wieder knapp bei Kasse war.Dort findet sich immer ein diskreter Händler.Und das mit dem "sich verfolgt fühlen" sollte man nicht so ernst nehmen.Bisher hat noch jeder,der - zu Lebzeiten oder danach - materielle Werte in die Schweiz brachte bzw. bringen ließ,eine passende Rechtfertigung gefunden.Der Verstorbene möge in Frieden ruhen.

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Machmal Hin 07.05.2014, 16:55
8. Dem

Das hat er sehr gut gemacht. Hut ab !

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Steuerzahler0815 07.05.2014, 16:56
9.

Ehrlich gesagt ich versteh nicht warum alle so positiv über ihn reden
Es mag schon lange verjährt sein, aber in meinem Verständnis hätte er vor vielen Jahrzehnten Erbschaftssteuern zahlen müssen und eine gewisse moralische Schuld bleibt

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