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Video-Schocker "This Is America": Amerika tanzt, Amerika tötet

30 Millionen YouTube-Abrufe in zwei Tagen: Mit dem verbittert brutalen Video "This Is America" bildet der US-Musiker Childish Gambino die prekäre Lebenswirklichkeit der Afroamerikaner in den USA ab.

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bobby k 08.05.2018, 16:44
20. man sieht was man sehen will.

Also wenn man die Schlussszene die Schlüsselszene nennt sollt man sie auch richtig anschauen. Es sind eindeutig keine Polizisten und es nicht mal klar ob sie alle Weiß sind. Ich wurde sogar behaupten links rennt eine Schwarze Frau, und dabei es nicht mal klar ob die Leute Ihn jagen oder selber flüchten. Wenn man aber von Anfang nimmt es geht nur um die Unterdrückung der Schwarzen kann man auch schnell mal falsche Schlüsse ziehen. Glover ist jedenfalls nicht als radikaler Kämpfer gegen der schwarzen Unterdrückung bekannt. Ich behaupte nicht zu wissen was Glover genau sagen will, man kann sehr viel hinein interpretieren und häufig eben das was einem selber passt. Was mich selber sehr bewegt hat, ist die Frage die er für mich aufwirft. "In wie Weit darf man sich Amüsieren trotz Leid und Elend". Er macht dieses sehr deutlich für das Beispiel Schwarzes Amerika. Schuss Gewalt gegenüber den neusten Tanz. Für Ihn scheint die Frage sehr persönlich zu sein gerade als Entertainer, aber am Ende betrifft Sie ja alle Menschen.

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tanriverdi 08.05.2018, 16:59
21. Ich hab meine Leben lang geglaubt ...

... Amerika hätte im 2. Weltkrieg einen guten und gerechten Krieg geführt. Es war ein guter Krieg weil Deutschland rassistisch war. Amerika hätte für Demokratie und Freiheit gekämpft und gegen den Rassismus. Und jetzt lese ich andauernd bei Spiegel.de, daß die USA selber total rassistisch sind. Das relativiert die moralische Überlegenheit der USA im 2. Weltkrieg doch erheblich. Was das Problem Rassismus in Amerika angeht, bin ich der Meinung daß das ewige Jammern und Klagen doch nicht mehr weiterhilft. Andreas Borcholte spricht sehr zutreffend von der Machtlosigkeit des schwarzen Amerikas, das immer nur Marionette bleibt, versklavt im Gewaltenspiel der weißen Dominanzgesellschaft. Genau so ist es und deshalb müsste doch grundlegend was geändert werden. Den Rassismus wird man aus den weißen Amerikanern nicht mehr rauskriegen, also sollten sich die Schwarzen organisieren und selber helfen. Es gab in der damaligen Bürgerrechtsbewegung meines Wissens die Idee, einen eigenen Schwarzen-Staat auf amerikanischen Boden anzustreben, was, meine ich, auch Muhammed Ali unterstützte. Eigenartigerweise ist diese Idee völlig in Vergessenheit geraten. Sie sollte meiner Meinung wieder aufgegriffen werden. Ein eigener Staat von Schwarzen für Schwarze würde für viele wohl wie eine Erlösung sein, da wären sie endlich frei vom weißen Joch. Die Einwanderung dorthin wäre freiwillig, niemand müsste dorthin, aber man könnte es und viele Schwarze würden sich dort wahrscheinlich erstmals im Leben endlich frei fühlen. Aber man müsste diesen Bundesstaat fordern und man müsste darum kämpfen, geschenkt wird einem nichts. Mit Wehklagen, Singen und Tanzen und brutalen Mordszenen, was soll sich da ändern? Etwas Betroffenheit kann man damit vielleicht erzeugen, ansonsten verstärkt man damit doch nur noch eher das Klischee vom wehklagenden Schwarzen, der ausser kriminell sein, nicht viel mehr als singen und tanzen kann.

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sunsetpark 09.05.2018, 14:11
22. Wichtige Realität ohne Schuldzuweisung

Zitat von Dornröschen R.
das hat Herr Borcholte gut verinnerlicht. Die Schwarzen brauchen einfach bessere Schulen! Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Interpretation stimmt. Es ist einfach alles drin, was man mit Schwarzen assoziiert: tanzen, Gospel, schießen, gejagt .......
Herr Borcholte hat ganz gut das Analyse-Video der Washington Post verarbeitet, das einen Tag vor seiner Analyse online ging.

Dennoch ist die Interpretation sehr stimmig. Das Video beschreibt Amerika ohne zu sehr in eine direkte Schuldzuweisung zu verfallen. Das macht es zu einem großen Werk.

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djsj 09.05.2018, 20:20
23. Die Geschichte ist unwählerisch

Ich will nicht als Rassist rüber kommen, dennoch habe ich mal gelesen das die Schwarze Bevölkerung(Amerikas) im Durschnitt geringere IQ Punkte erreicht als andere Gruppen. Zurzeit läuft auf Arte eine aufschlußreiche Reportage über die Geschichte der Sklaverei. Hierin wird erwähnt das bis zum 500 Jhd. der Großteil der Sklavem Osteuropäer waren, bis das expandierende Islam-Reich in Nordafrika nach neuen Sklaven suchte und dank der Berber-Nomaden die Sahara überwinden konnte. Von da an wurde Afrika zum Selbstbedienungsladen für Menschenhändler und eine ganze Region/Gruppe ihrer Entwicklung entrißen. Was ich damit sagen will ist das genetische Unterschiede möglich sind jedoch nicht determiniert. Es hätte jede Region treffen können auch Mitteleuropa. Nur hat der Lauf der Dinge etlichen Menschen 1000 Jahre Zivilisation entrissen, die es wieder aufzuholen gilt.... Nichts ist unveränderlich. Bitte um Korrektur wenn ich hier gefährliche Halbwahrheiten verbreite

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Teddi 11.02.2019, 16:31
24. für djsj @#23

Nur weil sich die Schwarzen südlich der Sahara anders entwickelten, nämlich nach den Gegebenheiten ihrer Umgebung, als die Europäer, auch nach den Gegebenheiten ihrer etwas anderen Umgebung, bedeutet nicht, dass die eine Rasse weniger intelligent ist als die andere. IQ Punkte sind völlig davon abhängig, ob sie von Menschen erarbeitet werden, die sich zuvor schon mit ähnlichen Aufgaben beschäftigt haben oder nicht. Wenn ein hochintelligenter Mensch noch nie Schreiben gelernt hat, kann er auch nicht schreiben, da kann er noch so schlau sein. Viele Schwarze in Amerika haben aber auch schoin in den Schulen Nachteile erfahren, daher sind IQ Tests, die eigentlich für gebildete Weiße erstellt sind, für unterprivilegierte Schwarze völlig wertlos. Es zeigt aber eine gewisse Voreinstellung, wenn man solche Vergleiche für richtig hält. Nachdenken!

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