Forum: Kultur
Videoclip "Drone Bomb Me": Die Tränen von Naomi und die Stimme von Anohni
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Eleganter und berührender wurden Pop und Politik lange nicht zusammengeführt: Im neuen Videoclip "Drone Bomb Me" der Künstlerin Anohni offenbaren sich Unterdrückung und Schmerz in den Tränen von Top-Model Naomi Campbell.

dbrown 10.03.2016, 16:42
1. Das Problem dabei ist nur,

daß man das diesem Model nicht wirklich abnehmen kann

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g.s.hess 11.03.2016, 06:13
2.

Grauenhaft. Vielleicht ist es einfach nicht mein Geschmack aber die Stimme ist doch schrecklich. Warum hat man nicht einfach ein echtes Mädchen/Frau aus dem mittleren Osten genommen?

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cdregistry 09.05.2016, 11:25
3. Mittel des Ostens?

Schon an den ersten beiden Kommentaren lässt sich erkennen, dass mit diesem Song/Video und der Produktion alles richtig gemacht wurde. Es muss polarisieren, sonst ist es irrelevant. Jeder fährt sich seinen eigenen Film über das, was er für sich gut findet. Oder nicht. Immer weniger sind fähig, sich mit Dingen zu beschäftigen, und sie zu begreifen, auch wenn sie sie persönlich erst nicht mögen. Auch wenn man eine solche Stimme nicht mag, ist es doch möglich, sie zu begreifen. Genau wie das Video. Dazu gehört, dass man sich damit auseinander setzt. Dazu fehlt heute eben oft die Aufmerksamkeit und synaptische Verbarbeitungsspanne. Oder wie Prince sagte: Sign o the times. Naomi Campbell ist polarisationsmäßig und promomäßig eine gute Wahl, wenn auch erst auf den zweiten Blick. Ein Mädchen aus dem Nahen Osten zu nehmen, nun...dann hätte es auch wieder Kräherei gegeben. Was kann man heute als Künstler also überhaupt noch tun? Es allen recht machen? Bloss nicht aus der Masse stechen? Nein, ein Künstler in der heutigen Zeit lässt besser gleich alles sein, um nicht für alles was er tut, in Echtzeit nieder kritisiert zu werden. Oder es ist ihm sch..egal. Er/Sie/Es nutzt genau dieses Potenzial. Gute Entscheidung, Anohni. Der junge Bruce Springsteen und nicht zuletzt Prince, hatten auf ihre Weise inhaltlich einen ähnlichen Weg gewählt.

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cdregistry 09.05.2016, 11:26
4. Mittel des Ostens?

Schon an den ersten beiden Kommentaren lässt sich erkennen, dass mit diesem Song/Video und der Produktion alles richtig gemacht wurde. Es muss polarisieren, sonst ist es irrelevant. Jeder fährt sich seinen eigenen Film über das, was er für sich gut findet. Oder nicht. Immer weniger sind fähig, sich mit Dingen zu beschäftigen, und sie zu begreifen, auch wenn sie sie persönlich erst nicht mögen. Auch wenn man eine solche Stimme nicht mag, ist es doch möglich, sie zu begreifen. Genau wie das Video. Dazu gehört, dass man sich damit auseinander setzt. Dazu fehlt heute eben oft die Aufmerksamkeit und synaptische Verbarbeitungsspanne. Oder wie Prince sagte: Sign o the times. Naomi Campbell ist polarisationsmäßig und promomäßig eine gute Wahl, wenn auch erst auf den zweiten Blick. Ein Mädchen aus dem Nahen Osten zu nehmen, nun...dann hätte es auch wieder Kräherei gegeben. Was kann man heute als Künstler also überhaupt noch tun? Es allen recht machen? Bloss nicht aus der Masse stechen? Nein, ein Künstler in der heutigen Zeit lässt besser gleich alles sein, um nicht für alles was er tut, in Echtzeit nieder kritisiert zu werden. Oder es ist ihm sch..egal. Er/Sie/Es nutzt genau dieses Potenzial. Gute Entscheidung, Anohni. Der junge Bruce Springsteen und nicht zuletzt Prince, hatten auf ihre Weise inhaltlich einen ähnlichen Weg gewählt.

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