Forum: Kultur
Von der Leyen und die Bundeswehr: Ja, wie geschickt sie das anstellt!

Die ist so nett. So sympathisch. So unaufdringlich. Aber immer klar. Deutlich. Und vor allem: immer sachlich. Sie ist die große Umwälzmaschine im zarten Gewand: Ursula von der Leyen.

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sitiwati 20.01.2014, 10:55
150. unmöglich-

unmöglicher-am unmöglichsten-niemand kann die BW reformieren-dazu müsste man bei Null anfangen-jetzt diesen schwerfälligen Dampfer zum Rennboot umzumodeln, ist am unmöglichsten-auch die ganzen mehr oder minder unmöglcihen Kommentare hier-blenden einfach die Wirklichkeit aus !

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mene9999 20.01.2014, 11:03
151. zerfetzen. schwer verwunden. sterben.

ich möchte bestimmte "kerninhalte" militärischen daseins anreißen. die müssten wir auch noch familienfreundlicher umgestalten...

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stefan kaitschick 20.01.2014, 11:22
152.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Bundeswehr einmal in Schutz nehmen würde.
Aber Frau Burmester hat es geschafft.
Bessere Arbeitsbedingungen bei der Bundeswehr?
Das nicht sein kann was nicht sein darf.
Passiv-aggressiver Mistartikel.

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uksubs 20.01.2014, 11:47
153. ....tiefe enttäuschung...

zum einen hat hier bereits und somit auch aktueller kollege dietz schon die vorlage bedient.
und es ist auch zu einfach, daraus einen kallauer zu machen. dafür aber, das es so einfach ist, ist hier nicht viel passiert. was ist los? keine themen? das war nichts!

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volker_morales 20.01.2014, 11:57
154. Feindbilder

Mir wurden bei der Bundeswehr keine Feindbilder vermittelt, bestimmte linke Lehrer waren da wesentlich weniger zurückhaltend. Und für viele MitbürgerInnen, SPON-AutorInnen eingeschlossen, scheint die Bundeswehr auch heute noch ein Feindbild zu sein, weil ja die äußere und innere Sicherheit durch die Friedenspolitik von Willy Brandt umfassend gesichert worden ist.

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henryboehm 20.01.2014, 12:13
155. warum nicht?

ein guter weg hin zur aufloesung der bundeswehr hin zu einer noch konsequenteren freidensgesellschaft. kitas statt panzer!

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moe.dahool 20.01.2014, 12:24
156. Danke!!!

Präziser kann man das Handeln der Mutter der Kompanie nicht erläutern.
Bei aller Notwendigkeit einiger Veränderungen ist die BW noch immer eine Armee. F-Wörter scheinen bei den Herrschenden beliebt zu sein, bei Gauck ist es die "Freiheit", bei Zensursula die "Familie" und Profalla sagt gerne "Fresse halten".
Ganz im Ernst, wenn Politiker mit derlei Schlagwörtern um sich schmeißen werde ich skeptisch.
Oh man, neben Lanz gehört vdL für mich zu den Gesichtern, deren schmieriges Lächeln bei mir die Fäuste in der Tasche ballen lässt.

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sitiwati 20.01.2014, 12:31
157. natürlich

erwartet Frau B im Falle eines Falles, dass die BW ihre, Frau B, Freiheit verteidigt, sich Gedanken zu machen, wie das funktionieren soll, ist natürlcih abwegig, lieber schreibt man vom Schreintisch mit Blick auf die Alster ein paar ironische Kommentare und fühlt sich gut dabei !

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fiftysomething 20.01.2014, 12:51
158. Bei UvdL

kann man schön beobachten, dass es garnicht um die Sache geht, der sie vorsteht. Sie hat eine Mission. Ihre Mission. 7 Kinder in die Welt setzen
( da gabs zu anderen Zeiten ja schon ne offizielle Belobigung...) ( ich frag mich echt immer, wie die das betreuungstechnisch hin gekriegt hat, die Kids haben ja alle Hobbys und Freunde. Wahrscheinlich haben sich die Kinder selbst erzogen, wenn Muttern morgens aus dem Haus war)
und dem Rest der Republik zeigen, dass das geht. "Hey, Leute, das ist gute christliche Ethik, wat jammert ihr eigentlich alle immer so rum. Guckt mich an... ich hab auch'n Job. Da müssen eben alle 'n bisschen zusammenrücken, auch mal verzichten, füreinander einstehen. Und wenn sich alle wohlfühlen, das ist doch schön, das wollen wir doch alle, oder." Ich hab noch den Satz von der anderen Übermutter im Ohr:
" Deutschland geht es gut." Ja klar, wenn man uns mit Staaten wie Pakistan, Sudan und den vielen anderen Katastrophengebieten vergleicht. Aber Hauptsache alles schön kuschelig reden. Das die Bundeswehr seit Jahren verwaltungsgeknebelt ist, die Ausrüstung nicht die Allerbeste und wir dann auch noch irgendeine Freiheit am Hindukusch verteidigen anstatt die Leute dort in Ruhe zu lassen, darüber wird (weil zu grundsätzlich und damit wird hier ja keiner Ministerin oder Kanzlerin) am besten nicht mehr gesprochen. Was denkt die Bundesregierung eigentlich, wie das weitergehen soll? Ach so... noch ein neues Fass aufmachen und im Südsudan eingreifen oder in Mali... Ist ja sonst nichts zu tun. Aber Hauptsache die Bundeswehr wird familienfreundlicher... " Papi muss mal eben nach Mali, ein paar Panzer hinbringen, ich bin aber heute Abend zum ins-Bett-bringen wieder zurück. "
"Pappaaa, bringst du mir was mihit...?"
"Klar Schnuckelchen, ich guck mal was ich im Duty-free finde..."
Schöne neue von-der-Leyen-Welt....

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runticket 20.01.2014, 13:03
159. Soldaten sind auch Mörder

Zitat von wolfon1
Wieder das Argument:"..., Soldaten sind Mörder...?" Wann ist das endlich aus den Köpfen. Unsere Soldatinnen und Soldaten üben einen Beruf aus, haben einen Job wie Ihre Mitbürger auch. Es ist aber eine Arbeit mit besonders hoher Verantwortung und mit dem Wissen, um ihre eigene Gefährdung, das sie einsetzen, um ihr Land, unsere Heimat zu schützen, die Freiheit zu verteidigen. Dieser Aufgabe können sie nur gerecht werden, wenn man Ihnen einen Teil ihrer Belastungen und Sorgen abnimmt, zum Beispiel die Kinderbetreuung und Hilfe, bei der Gestaltung eines geregelten Familienlebens gewährt; denn ein gestresster Krieger wird sich in Krisensituationen inadäquat verhalten. Welche Folgen solch ein Umfeld haben kann, hat uns das amerikanische Militär im Irak Krieg vorgeführt, wo demotivierte Krieger an Gefangenen und Zivilisten ihren Frust entladen haben. Was also soll an dem Konzept der Verteidigungsministerin verkehrt sein? Im übrigen habe ich den größten Respekt vor Frau von der Leyen, die stets bemüht ist, ihr bestes zu geben und das sehr gekonnt. Sollte sich eines Tages tatsächlich die Frage einer Kanzlerin Kandidatur ergeben, könnte es uns doch nur recht sein, eine so engagierte, lebenserfahrene und kluge Politikerin an der Spitze unserer Regierung zu wissen.
Soll es iwrklich aus den Köpfen, daß Soldaten manchmal auch Mörder sind? Sollen also alle Massaker, die Soldaten jemals angerichtet haben, aus den Geschichtsbüchern getilgt werden? Sollen die Greuel des dritten Reiches nicht mehr gelehrt werden?

Es ist ein fundamentaler Fehler, im Beruf des Soldaten einen Beruf wie jeden anderen zu sehen. Es war auch eine ethische Fehlentscheidung, Frauen zu Kampfhandlungen zuzulassen. Warum? Ja, warum denn nicht, wenn es doch der Gleichberechtigung entspricht? Weil das Volk eine Zeugungsgemeinschaft ist, die dem Fortkommen dient, und es von Natur aus in dieser Gemeinschaft keine Gleichberechtigung geben kann. Darum. Die ethische Debatte um die Rolle der Bundeswehr haben wir seit rund zwanzig Jahren verfehlt, und so ist es auch kein Wunder, daß plötzlich Menschen von der Armee als einem ganz normalen Berufszweig sprechen. Heute sind es Mütter, die ihre Kinder mit in die Kaserne nehmen, morgen sind die Kinder selbst in der Kaserne. Bald werden in Deutschland wieder Kinder zum Krieg gedrillt, pardon, sie werden ganz zeitig auf die Anforderungen des neuen Berufsbildes vorbereitet. Dies Kinder werden wieder gern in irgendwelche Kampfhandlungen ziehen. Ganz legal, ganz human und ganz im Sinne von Freiheit und Verantwortung. So etwas nenne ich pervers.

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