Forum: Kultur
Vorsatz für 2018: Mehr Schweigen wagen
Getty Images

"Die eigentlichen Opfer sind heute die Männer." Manche Sätze sind Quatsch, verbreiten sich aber dennoch. 2018 wird ein besseres Jahr, wenn alle mehr nachdenken, was sie da eigentlich sagen.

Seite 5 von 20
urbanism 02.01.2018, 16:29
40. Was ich nicht mehr sehen und hören kann..

Was ich nicht mehr sehen und hören kann, sind Menschen die mit erhobenen Zeigefinger durch die Welt laufen und alles Anprangern was nicht ihrer Weltanschauung entspricht, für Minderheiten, Randgruppen und jeglichen Pipapo Rechte erkämpfen, diese in Gesetze verpacken um dabei ganz aus den Augen zu verlieren, dass die Gesetzesflut kein Stück mehr Freiheit bringt, jedoch immer mehr das Leben und die Freiheit des einzelnen einschränkt und somit statt Fortschrift, Rückschritt ist.

Beitrag melden
mwroer 02.01.2018, 16:37
41.

Zitat von Frida_Gold
Das ist so wie mit Dr Who, wo auch ein großer Aufschrei herrscht, weil eine Frau die Hauptrolle bekommt. Erstmalig eine Frau bedeutet den Untergang des Abendlandes, wie es scheint.
Nein - aber Dr. Who ist ein Mann. Genau wie Roland (Dark Tower) kein Farbiger ist. Die Besetzungen sind Unfug und Fans der Bücher sind zum Teil sauer dass aufgrund irgendwelcher Quoten oder vorauseilenden Gehorsams bzw. falsch verstandener pc der Stoff so falsch verfilmt wird.

Müssen Sie ja nicht verstehen - aber ich zum Beispiel würde mir den Herrn der Ringe mit Gandalf oder Gimli als Frau schlicht nie angucken und den Regisseur für bescheuert erklären. Hautfarben wurden im Buch, wenn ich mich richtig erinnere, nicht erwähnt. Gandalf kann also gerne von einem Farbigen, einem Asiaten oder einem Eskimo gespielt werden - das kollidiert nicht mit der Geschichte.
Oh bevor Sie es schreiben: Ja, Peter Jackson ist bescheuert :)

Beitrag melden
wasdunichtwillst 02.01.2018, 16:53
42. Respekt Frau Stokowski...

...Respekt und Anstand einzufordern und im gleichen Atemzug andere Menschen als 'asozialen Haufen' und 'degeneriert' zu bezeichenen bekommen auch nur Sie so hin.
Mir bleibt da ehrlich gesagt die Spucke weg!

Beitrag melden
hman2 02.01.2018, 16:55
43. Ach so ist das, Frau Stokowski?

"Aber vor allem: Es geht immer an der Sache vorbei. Man könnte den Begriff "Political Correctness" durchgängig durch  "Anstand" ersetzen und dann würde man sehen, wie lächerlich die Leute sich machen. "

Wer macht sich da lächerlich?

In Pippi Langstrumpf wurde also der Negerkönig gestrichen durch Fälschung eines Werkes der Weltliteratur, und zwar nur aus Gründen des ANSTANDS?

Hallo? Ist also Martin Luther King auch unanständig? Der hat andauernd, also ausschließlich, nur von "negroes" gesprochen, einfach weil das zu der Zeit die korrekte Bezeichnung war!

Beitrag melden
hoppelkaktus 02.01.2018, 16:55
44. Kenne dich selbst

Frau Stokowski muss sich als Feministin ausgeben, weil sie ohne diese Wischiwaschi-Qualifikation kein journalistisches Betätigungsfeld mehr fände, dass ihre unterdurchschnittliche Eignung für den Beruf der Journalistin auch nur annähernd gleich großzügig verzeihen würde. Und das weiß sie selber auch sicher ganz genau. In praktisch jedem von ihr verfassten Artikel sind Unlust und/oder Unfähigkeit zu gründlicher Recherche und daraus resultierendes Halb- bzw. Nullwissen wie mit Händen zu greifen. Und besonders entsetzlich ist, wie viel Meinung sie sich öffentlich zu allerhand oft hochkomplexen Themen leistet, obwohl sie zugleich gewöhnlich in fast allen wichtigen Details ganz unbedarft und ahnungslos ist. Ausserdem verwechselt sie regelmäßig Meinung mit Wahrheit, und allzu gerne immer wieder ihre eigene Meinung mit der Wahrheit schlechthin. - Heute versucht sie also, uns etwas Weises zum Stichwort Politische Korrektheit zu lehren und teilt bei der Gelegenheit auch gleich eifrig mit, was alles am besten in Zukunft nicht mehr vernehmbar geäußert werden sollte. Und nicht einmal jetzt fällt ihr auf, was für einen schauerlichen Horizont von Engstirnigkeit und ideologisch vernagelter Intoleranz sie dadurch sichtbar werden lässt. Es ist schon ein armseliges intellektuelles und analytisches Niveau, auf dem die Frau Stokowski ihre Voreingenommenheit und selbstgefällige Klugscheißerei öffentlich spazieren führt. Und ausgerechnet so ein Mensch muss nun also daherkommen und fordert andere zu häufigerem demütigen Schweigen auf. Im Ernst, mir wird ein bisschen schlecht davon.

Beitrag melden
schnabelnase 02.01.2018, 16:55
45. Stimmt. Es gibt tatsächlich keine Denkverbote.

Man darf und kann in Deutschland denken und sagen, was man will - so lange es im Rahmen der geltenden Gesetze stattfindet. Und da endet die Feststellung der Autorin. Was sie ganz bewusst nicht erwähnt, ist die Tatsache, dass man bei bestimmten Denkweisen und Aussagen, von einer bloggenden, twitternden Minderheit öffentlich an den Pranger gestellt wird, um berufliche und gesellschaftliche Probleme zu bekommen und auf diese Weise mundtot gemacht werden soll. Damit meine ich keine ausgewiesenen Rechtsradikalen oder Typen wie Weinstein. Mal sehen, was Boris Palmer jetzt wieder zu hören bekommt, weil er aktuell vorgeschlagen hat, alle Flüchtlinge, die im Zweifel ihr wahres Alter nicht nachweisen können oder durch eine Untersuchung nicht belegen wollen als Erwachsene zu behandeln. Zum Beispiel von Ihnen, Frau Stokowski. Lassen Sie gewichtige Teile, die nicht in ihre Agenda passen einfach weg. So wie bei den Denkverboten.

Beitrag melden
hman2 02.01.2018, 16:59
46.

Zitat von mwroer
Nein - aber Dr. Who ist ein Mann.
Nein, der dreizehnte Doktor wird eine Frau sein. Jodie Wittaker. Ab 2018.

Beitrag melden
Igelnatz 02.01.2018, 17:00
47. nicht schlecht

Im Gegensatz zu anderen Beiträgen der Autorin fand ich diesen hier nachvollziehbar mit Argumenten hinterlegt. Was mich oft gestört hatte war dieser moralisch überlegene Impetus von ihr, genau zu wissen was moralisch richtig und was falsch ist. Man muss doch jenseits von rechts oder links zuerst Mal an der Wahrheit interessiert sein, auch wenn sie möglicherweise an eigenen Überzeugungen rüttelt. Der Kluge zweifelt und nimmt nicht uneingeschränkt Partei! Es gibt viele Möglichkeiten ganz unideologisch ein Menschenfreund zu sein. Man muss nur grundsätzlich Menschen mögen und das Gute im Menschen sehen.

Beitrag melden
DJ Doena 02.01.2018, 17:03
48.

Zitat von Frida_Gold
Ja, StarWars hat jetzt zweimal weibliche Hauptfiguren. Da die ersten drei StarWars-Filme überhaupt nur drei weibliche Sprechrollen hatten (Leia, Mon Mothma, Beru), ist das doch gewissermaßen ein angemessener Ausgleich. Sechs Filme hatten immerhin auch eine männliche Hauptfigur. Ist das jetzt schon eine weibliche Übernahme? Das ist so wie mit Dr Who, wo auch ein großer Aufschrei herrscht, weil eine Frau die Hauptrolle bekommt. Erstmalig eine Frau bedeutet den Untergang des Abendlandes, wie es scheint. Ich kann Sie beruhigen: Spiderman, Batman, James Bond, Thor und zig andere männliche Rollen existieren weiterhin. Männliche Schauspieler erhalten immer noch deutlich mehr Geld als weibliche. Die Welt ist doch noch in Ordnung.
Leia und Mon Mothma waren schon in der Originaltrilogie Anführerinnen der Rebellion. Das böse Imperium war hingegen durchgänglich männlich.

Spider-Man (mit Bindestrich!) wurde im Zuge der Marvel Diversityinitiative durch einen Schwarzen ersetzt. Genau wie Thor, die längst eine Frau ist.

Das blöde daran ist nicht einmal die Änderungen an sich, obwohl man auch genausogut einfach neue Figuren hätte erfinden können - Green Arrow ist ja zum Beispiel auch nur eine Batmankopie - sondern das die mit diesen Figuren erzählten Geschichten nichts taugen. Die Figuren sind ofmals nichts außerhalb ihrer geschlechtlichen oder hautfarblichen Identität. Die Geschichten reißen nicht mit sondern lesen sich wie eine Belehrung.

Nehmen wir doch mal den aktuellen Star Wars. Das ganze Drama hätte verhindert werden können, wenn General Pinkhaar nicht so ein Geheimnis um ihren Plan gemacht hätte? Und was war mit ihrem Plan? Der hätte beinahe die Rebellen völlig ausgelöscht. Aber Poe wurde rundgemacht (weil weiß und männlich?) obwohl sein Plan tatsächlich funktioniert hätte.

Die Autoren sind so fixiert darauf "strong female characters" zu schreiben, dass sie darüber vergessen, die Handlungen der Figuren nachvollziehbar im Kontext der Story zu machen.

Beitrag melden
muellerthomas 02.01.2018, 17:05
49.

Zitat von hman2
In Pippi Langstrumpf wurde also der Negerkönig gestrichen durch Fälschung eines Werkes der Weltliteratur, und zwar nur aus Gründen des ANSTANDS? Hallo? Ist also Martin Luther King auch unanständig? Der hat andauernd, also ausschließlich, nur von "negroes" gesprochen, einfach weil das zu der Zeit die korrekte Bezeichnung war!
ja, das war damals üblich, ist es heute aber zum Glück nicht mehr. Früher konnte man auch ohne Scham Kanacke und Schwuchtel sagen und Blondinenwitze erzählen. Sollten wir das Ihrer Meinung nach auch beibehalten?

Beitrag melden
Seite 5 von 20
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!