Forum: Kultur
Wahl in Österreich: Zurück ins 18. Jahrhundert
CHRISTIAN BRUNA/EPA-EFE/REX

Das Wahlprogramm der ÖVP liest sich, als sei es zu Zeiten Maria Theresias formuliert worden: Es geht um den Traum des total regierten Untertanen, der jede revolutionäre Neigung sofort in sich erstickt.

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chense90 29.09.2019, 13:12
1. Ich stimme in Detailfragen nicht überein...

... dafür wirken manche Dinge künstlich zu überhört - ich stimme aber in einem deutlich überein ... Das Parteiprogramm der ÖVP stammt aus dem 18. Jahrhundert und der Vorsitzende wäre gerne ein Sonnenkönig oder Franz mit seiner Sissi (diese Rolle könnte ja seiner Meinung nach auch der Norbert übernehmen was immerhin einen großen Aufschwung für die LGBT-Bewegung bringen würde)

Österreich war schon immer ein Land welches am Grat zwischen Genie und Wahnsinn wandelte, jetzt befindet es sich aber in der größten politischen Herausforderung seit dem Krieg und man kann nur hoffen und wünschen dass die Österreicher und letztendlich auch die gewählten sich ihrer Verantwortung bewusst sind und einen Sonnenkönig verhindern

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hpkeul 29.09.2019, 13:31
2. Sehr schöne Anhäufung von geliebten Klischees

Allen voran das antikatholische Ressentiment. Kulturkampf der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Wird nie langweilig. Nicht desto Trotz Unfug: Diese dunkle schwarze Macht. Funktioniert so ähnlich wie das Fake: " Die Weisen von Zion". Nun haben wir ja leider keine Zeitzeugen mehr, die dem absurden Vergleich des heutigen Österreichs mit der Sissi-Zeit entgegen treten könnten. Vielleicht ist diese Fiktion ja Literatur, dann hat die Autorin natürlich das Recht, ihre Befindlicheiten, Verschwörungstheorien, und Faschismus-Furcht in ihrem Werk zu erfinden. Dann sollte es aber als Sci-Fi deklariert werden. Entlarvend ist auch die Tatsache, dass die Headline von der ÖVP spricht, das Konvolut sich aber hauptsächlich an der FPÖ reibt. Es ist etwas unredlich, die beiden Parteien als gemeinsames Konstrukt anzusprechen. Wir werden am Wahlabend erleben, dass Kurz nur wenig Alternativen zu Schwarz/Blau hat. Und das ist wer schuld: der Wähler. Aber der kann selbst für die unsinnigsten Entscheidungen nicht zur Verantwortung gezogen werden. Ein kleiner Mangel der Demoratie. Die Bestrafung der Bürger für ihre politische Verwirrung tritt erst mit einiger Verzögerung ein..

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Reinhard-Stindl 29.09.2019, 13:58
3. Wir Österreicher lesen mit...

Ich frage mich, wielange der Spiegel nach einer "Österreicherin" suchen musste, die so einen kranken Artikel über ihre Landsleute verfasst. Wir Österreicher lesen mit, und die Mehrheit der Österreicher kann so ein Geschreibsel richtig einordnen...
Eine Zeitung sollte möglichst wahrheitsgetreu berichten und möglichst objektive Analysen abliefern. Wenn man so ein linksextremes Gastkommentar abdruckt, dann sollte man daneben ein Kommentar von zB Frauke Petry publizieren...damit die Mitte gewahrt bleibt.
Lernt man als Journalist nichts mehr über Ethik?

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cobaea 29.09.2019, 14:10
4.

Zitat von Reinhard-Stindl
Ich frage mich, wielange der Spiegel nach einer "Österreicherin" suchen musste, die so einen kranken Artikel über ihre Landsleute verfasst. Wir Österreicher lesen mit, und die Mehrheit der Österreicher kann so ein Geschreibsel richtig einordnen... Eine Zeitung sollte möglichst wahrheitsgetreu berichten und möglichst objektive Analysen abliefern. Wenn man so ein linksextremes Gastkommentar abdruckt, dann sollte man daneben ein Kommentar von zB Frauke Petry publizieren...damit die Mitte gewahrt bleibt. Lernt man als Journalist nichts mehr über Ethik?
Was ist eine Österreicherin in Anführungszeichen? Keine Österreicherin? Und woran erkennt man, ob jemand ÖsterreicherIn mit oder ohne Anführungszeichen ist? Am Ariernachweis?

Übrigens: 1. Ist Frau Streeruwitz keine Journalistin sondern Schriftstellerin 2. schreibt sie hier einen Gastkommentar 3. sind "Kommentare" persönliche Meinungsbeiträge 4. sollte auch ein rechtsnationaler Forenteilnehmer wissen, dass es mehr als eine Meinung gibt und er in einer Demokratie auch solche auszuhalten hat, die nicht seiner eigenen Meinung entsprechen. 5. Was sollte denn Frauke Petry zu Österreich zu sagen haben? Die ist ja nicht einmal Österreicherin in Anführungszeichen - aber mit der "richtigen" Meinung dürfte sie auch als Piefke einen Kommentar schreiben?

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spon_1583463 29.09.2019, 14:11
5. Wa soll das für ein Artikel sein?

Selbstverliebt geschrieben und passt damit besser ins 18te Jahrhundert.

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lachabaur 29.09.2019, 14:22
6. Diese. Sätze.

sind. schwer. zu. lesen. Eventuell wäre es auch im Bereich des Möglichen, zwei, drei zusammenhängende Sätze ohne Fremdwörter zu schreiben? Ich meine die, die ein Normalsterblicher noch niemals nie gelesen hat.

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jro04 29.09.2019, 14:33
7. Muss gar nichts

@3 Hier muss gar nichts.

Wenn der Beitrag nicht zu ihrer Filterblase passt und ihnen zu Links dünkt, dann suchen sie sich doch etwas Rechtes aus ihrem Land aus. Das wird ja nicht so schwer sein.
Ich jedenfalls fand den Beitrag sehr interessant.

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claus7447 29.09.2019, 14:42
8.

Zitat von Reinhard-Stindl
Ich frage mich, wielange der Spiegel nach einer "Österreicherin" suchen musste, die so einen kranken Artikel über ihre Landsleute verfasst. Wir Österreicher lesen mit, und die Mehrheit der Österreicher kann so ein Geschreibsel richtig einordnen... Eine Zeitung sollte möglichst wahrheitsgetreu berichten und möglichst objektive Analysen abliefern. Wenn man so ein linksextremes Gastkommentar abdruckt, dann sollte man daneben ein Kommentar von zB Frauke Petry publizieren...damit die Mitte gewahrt bleibt. Lernt man als Journalist nichts mehr über Ethik?
Wir "Österreicher"

D.h. sie sprechen für ALLE?

Nun... das muss man dann so stehen lassen.

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TheHitch 29.09.2019, 14:48
9.

Zitat von Reinhard-Stindl
Eine Zeitung sollte möglichst wahrheitsgetreu berichten und …
Eine Zeitung sollte also *Ihre Wahrheit* berichten, nicht wahr?! Vielleicht lassen Sie dann Ihre Augen weiter nach rechts schweifen. ;-)

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