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WDR beschließt "Funkhaus Europa"-Reform: Der Sound des Immergleichen
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Der WDR-Rundfunkrat will es so: Aus "Funkhaus Europa", einem der letzten Nischen-Musiksender, wird eine weitere Berieselungsstation. Ein trauriger Schritt - der allerdings Tradition hat.

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Jammerlappen 09.03.2016, 10:13
80. Der WDR

führt nur den gesetzlichen Auftrag aus, Spitzenunterhaltung und Spitzeninformation bereitstellen zu völlig überzogenen Gebühren.
Sanktionierte Langeweile und Ödnis ganz ohne Beteiligung der Zwangsberieselten, Marktwirtschaft paast eben nicht zu den Dogmen unserer Eliten, Staatsterror pur.
Abschalten hilft nicht, bezahlt wird was auf den Tisch kommt, gesunde Ernährung sieht anders aus.

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lanka 09.03.2016, 10:40
81. Wofür …

… zahle ich eigentlich GEZ? Nach dem auch schon Radio Mulitkulti eingestampft haben, ist jetzt Funkhaus Europa dran ... Gibt es jetzt noch vergleichbare Sender oder war's das dann mit der Vielfalt? Würde wirklich gerne wissen, was als Alternative im RADIO zu hören ist!

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Knacker54 09.03.2016, 11:06
82. FIP (FIP Livestream per Webradio)

Super Tip, Danke! Innerhalb von 30 Minuten mehr gute Musik gehört als in mehren Monaten Einheitsgedudel der deutschen ÖR!

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wauz 09.03.2016, 11:22
83. Ein Grund mehr

Das Sch...GEZ-System zu boykottieren!
Wenn man sich überlegt, weil irrwitzigen, nein Obulus kann man das schon nicht mehr nennen, Betrag dieses Monster Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk von bald jedem einfordert, dann kann einem nur die kalte Wut hochsteigen.
Zugegeben, ich höre einen ÖR-Sender. Aber übers Net. Und aus Österreich!

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totak 09.03.2016, 11:27
84.

Die Musik"industrie" wird es freuen (ebenso die Vollmitglieder der GEMA). Je mehr Chartgedudel desto größer die Einnahmen, weil man sich in Produktion und Werbung auf wenige Künstler fokussieren kann. Selbst bei der verhältnismäßig geringen Reichweite von Funkhaus Europa von etwa 0,8 % kommt da innerhalb von 24 Stunden täglichen Sendebetrieb einiges rüber. Auf der Strecke bleiben neugierige Menschen, die auch gerne mal was anderes hören möchten.

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eternalchii 09.03.2016, 11:42
85.

Welchen Sinn hat es eigentlich zig Sender mit der immer gleichen Dudelmusik zu betreiben? Wäre es nicht sinnvoller einfach nur 2 Musiksender zu betreiben, einen mit modernem Gedudel und einen mit Oldies? Die Abermillionen, die man dadurch spart, dass man Sender mit dem gleichen Musikprofil zusammenfasst, könnte man dann von der Rundfunkgebühr abziehen.

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Rayleigh 09.03.2016, 11:44
86. Rumgedudel überall

Fast alle Radiosender leiern das selbe runter. Jeden Tag immer das selbe Portfolio an Musik. Die einzigen Lichtblicke sind da solche Abendformate, bei denen sich das Einschalten noch lohnt.

Ansonsten kann man nur noch Internetradio empfehlen, da gibt es noch eine riesige Auswahl.

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bill_dauterive 09.03.2016, 12:30
87.

Es ist einfach nur schrecklich, was aus dem Hörfunk geworden ist/immer noch wird. So gut wie nirgends bewahrheitet sich "früher war alles besser" so wie beim Hörfunk. Ich bin in den 70ern im tiefsten Bayern aufgewachsen und selbst dort gab es eine Rundfunklandschaft die tausendmal besser war als heute. Da war bei drei Sendern einfach für jeden etwas dabei. Und da es damals noch Mittel- und Langwelle gab konnte man auch international wunderbar Musik und Informationen hören.
Heute läuft absolut ausschliesslich Dudelfunk auf dem immer die selben Lieder in ständiger Dauerschleife laufen. Ich werde da einfach nur noch wütend. Wenn ich zwischen 9 und 16 Uhr n e u n m a l (!!!!!!) das unsäglich schlimme Machwerk "Lieblingsmensch" höre (ich war darüber derart erbost dass ich eine Strichliste gemacht habe) dann bekomme ich schlechte Laune und mein Tag ist gelaufen. Rundfunk im Jahre 2015 war schlimmer als eingewachsene Fußnägel.
Von den augenscheinlich vollkommen den Drogen verfallenen Witzfiguren in den unsäglichen "Morningshows" will ich gar nicht erst anfangen.

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phekie 09.03.2016, 14:32
88. Das geht nicht

Zitat von eternalchii
Welchen Sinn hat es eigentlich zig Sender mit der immer gleichen Dudelmusik zu betreiben? Wäre es nicht sinnvoller einfach nur 2 Musiksender zu betreiben, einen mit modernem Gedudel und einen mit Oldies? Die Abermillionen, die man dadurch spart, dass man Sender mit dem gleichen Musikprofil zusammenfasst, könnte man dann von der Rundfunkgebühr abziehen.
Alle Moderatoren, Intendanten und Kabelträger brauche ihre Daseinsberechtigung gepaart mit teilweise späteren üppigen Pensionen. Also gibt es >20 Senderklone von Nord nach Süd.
Aber es tut sich auch mühsam was. Nischen werden zumindest in Berlin (was die höchste Senderdichte in D hat) durch freie Sender wie 88.4 und FluxFM bedient. Diese halten sich auch und sind sogar privat finanziert (FluxFM). Coloradio aus Leipzig wäre auch noch erwähnenswert. Radio1 und Fritz (ÖR) bieten zumindest abends noch Musiksendungen mit Hintergrund und Thema.
Was das Tagesmusikprogramm betrifft, so ist jedoch schon Hopfen und Malz verloren und ich wage zu behaupten krebs- und psycheschädigend für Ohr und Hirn.
Ich höre am Tag gar kein Radio mehr bzw. höre FM4 per Internet aus Österreich, ein Paradebeispiel wie Vielfalt unter ÖR-Kontrolle gelingen kann.

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genaumeinding 09.03.2016, 17:36
89. Reform überflüssig

Nach dem ich gerade reingehört habe fällt mir nur eins ein: Sofort abschalten, dass braucht kein Mensch, der seine sieben Sinne beiinander hat.

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