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Wegbereiter für Neonazis: Wo kommen nur all die Rassisten her?
Sean Gallup/ Getty Images

Viele glauben, dass Deutschland seit 2015 einen Rechtsruck erlebe, aber das ist Quatsch. Den Grundstein für den Erfolg der AfD haben andere gelegt. Wir haben das Gelaber vom Aussterben der Deutschen viel zu lange zugelassen.

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niroclean 31.10.2019, 17:56
10. ..Pauschalisierung...

..ab wann ist man Rassist?
Wenn man im Laufe der Jahre mitbekommt das ganze Straßenzüge von Menschen übernommen werden die kaum die Sprache des Landes sprechen in dem sie wohnen und man dann dagegen ist?
Wenn man sich dann unter der Mehrzahl der ausländisch sprechenden Menschen in der Nachbarschaft nicht mehr wohl fühlt und auch deren Sitten und Gebräuche nicht versteht?
Asyl zu gewähren ist okay - aber das darf kein dauerhaftes Bleiberecht bedeuten sondern nur eine temporäre Hilfsmaßnahme.

Sonst wird es irgendwann dazu führen das rechte Parteien die Oberhand gewinnen da die etablierten Volksparteien die ständige Zuwanderung einfach dulden und auch zur Rückkehr aufgeforderte Ausländer nicht wirksam ausweisen.

In der Hilflosigkeit der Bürger bleibt dann nur die Wahl der extrem rechten Parteien, in der Hoffnung das alles besser wird (natürlich wird es das nicht).

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m.w.r. 31.10.2019, 17:58
11. Nein das ess ich nicht!!!!!

Zitat von Kapustka
Das ist mir zu pauschal. Nicht alle Menschen, die es nicht wollen, dass es beispielsweise in Berlin Neukölln Grundschulen gibt, in denen ausweislich der Daten des Berliner Senats 95 Prozent der Kinder zuhause nicht deutsch als erste Sprache sprechen, sind Rassisten. Es gibt viele Abstufungen. Es gibt auch Rassisten. Aber es gibt auch Leute, die schlicht keine multikulturelle Gesellschaft wollen. Das ist eine legitime Meinungsäußerung, über die man streiten kann und muss. Aber es ist nicht hilfreich eine solche Debatte durch pauschale Verdächtigungen zu ersticken.
"...Aber es gibt auch Leute, die schlicht keine multikulturelle Gesellschaft wollen." Ja das mag wohl sein . Zahnweh will auch keiner und trotzdem kann man es bekommen. Sind sie es gewohnt sonst immer das zu bekommen was sie wollen?

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mima84_84 31.10.2019, 17:59
12.

Zitat von Kapustka
Das ist mir zu pauschal. Nicht alle Menschen, die es nicht wollen, dass es beispielsweise in Berlin Neukölln Grundschulen gibt, in denen ausweislich der Daten des Berliner Senats 95 Prozent der Kinder zuhause nicht deutsch als erste Sprache sprechen, sind Rassisten. Es gibt viele Abstufungen. Es gibt auch Rassisten. Aber es gibt auch Leute, die schlicht keine multikulturelle Gesellschaft wollen. Das ist eine legitime Meinungsäußerung, über die man streiten kann und muss. Aber es ist nicht hilfreich eine solche Debatte durch pauschale Verdächtigungen zu ersticken.
Vielleicht lesen Sie den Beitrag nochmal konzentriert durch, offenbar scheint Ihnen das schwer zu fallen, mit der Texterfassung.

Dann müssten Sie auch nicht diesen schlagwortübersähten, undifferenzierten Mumpitz von sich geben, der überhaupt nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun hat.

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drarminherbert 31.10.2019, 18:02
13. Rassismus? Überleben des Stärkeren? Die Völkischen nicht!

Rassismus und Nationalismus - oftmals oft im Gleichschritt - sind völlig pervers und dienen nur als Feigenblatt für Perverse!!

Biologisch betrachtet, sind wir Menschen alle eine Art!

Philosophisch betrachtet gilt die Aussage von Jesus, der in seiner Bedeutung als Philosoph nicht zu unterschätzen ist: Alle Menschen sind in ihrer Würde gleich!

Die modernen Demokratien leben von diesen grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Biologie und Philosophie und haben ihre Verfassungen und Gesetze entsprechend ausgerichtet.

Wer im offensichtlichen Denken und Handeln gegen diese Verfassungen und Gesetze verstößt, sollte nicht als Andersdenkender sondern als Straftäter betrachtet und behandelt werden.

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mima84_84 31.10.2019, 18:03
14.

Zitat von Mikrohirn
Stimme voll zu und ergänze: Wenn unliebsame aber legale Meinungen durch die Angst, als Rassist zu gelten, nicht mehr geäußert werden, dann ist da etwas faul im Staate Dänemark. Der Begriff "Rassismus" darf nur das umfassen, was Rassismus tatsächlich ist - und nur das.
Rassistische Meinungen darf man auch als rassistisch benennen. Wenn man diese Meinung nicht mehr äußern darf, nur weil das für gewisse rechte Kreise politically incorrect ist, DANN ist etwas faul im Staate Deutschland.


Btw: Meinungsfreiheit heißt nicht, dass Widerspruch auch zugelassen ist. Widerspruch ist KEINE Unterdrückung der Meinungsfreiheit!

Leider wird das von Menschen wie Ihnen gerne so hingedreht, wie man hier in Ihrem Beitrag mal wieder treffend nachlesen kann.

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mark75 31.10.2019, 18:04
15. Hallo Frau Ataman,

es gibt auch Lichtblicke. Ich, männlich, 44 Jahre, mit einem Stammbaum fast zurück bis zum 30 jährigen Krieg (ok.. väterlicherseits überwiegend Bauern) bin allem Patriotismus zum Trotz immer noch überzeugt, dass mir meine Geburt oder die meiner Vorfahren unter deutscher Sonne keine Supergene verschafft hat. Das ist zwar irgendwie schade andererseits auch recht einfach. Ich komme gar nicht in die Versuchung, andere nach Ihrer Herkunft zu beurteilen. Sarrazins Thesen waren, wie von Ihnen beschrieben, erschreckend.. irgendwie aber auch wie Satire, weil der Quatsch sich selbst widerlegte. Dummerweise geht es Rassisten ohnehin nicht um Ethik oder Gemeinwohl. Rassisten erkennen kein Potenzial und interessieren sich nicht für verpasste Chancen. Sie interessieren sich eher ausschließlich für sich selbst. Ein Rassist wie Sarrazin scheint auch nicht den Unterschied zwischen Bildung und Intelligenz zu kennen. Er würde nie auch nur in Erwägung ziehen, das letztes Jahr vielleicht der Erfinder überlichtschneller Reisen oder der Entdecker einer alternativen Energiequelle im Mittelmeer ertrunken sein könnte. Waren ja alles nur Araber und Afrikaner da. Na ja, er wirkte ja auch schon in seiner Zeit als Berliner Finanzsenator immer etwas neben dem Leben, eingeschlossen in eine Blase gebaut aus Zetteln mit Zahlen. Rassismus war und ist immer noch das einfachste Mittel um Menschen für eigene Zwecke einzuspannen. Das haben Deutschland und die übrige westliche Welt nicht exklusiv. Das funktioniert, wie man sieht, auch hervorragend in der Türkei, in Ländern Afrikas oder in Indien. Ich dachte bloß, gerade Deutschland sei da schon weiter, nachdem wir Rassisten und Sektierern mit verheerenden Konsequenzen auf den Leim gegangen sind. Das sind diese Momente, in denen ich mich eher schäme ein Deutscher sein. Nichtsdestotrotz... es gibt Hoffnung, solange ich nicht alleine bin und all diejenigen, die wissen, dass überall die gleiche Sonne scheint, in der deutlichen Mehrheit bleiben.

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Typo_neu 31.10.2019, 18:05
16. "...man wird ja wohl noch mal sagen dürfen..."

zu: 1. Bitte differenzierter

Genau,man muss Rassismus auch mal differenziert betrachten. Wenn ich sage das es in Neuköllner Grundschulen zu viel Kanaken gibt dann ist das nicht rassistisch, das ist einfache Mathematik. Außerdem ist das kein Rassismus, sondern "eine legitime Meinungsäußerung", der Unterschied wurde zwar im Text erklärt aber, man wird ja wohl noch mal sagen dürfen.

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SummseMann 31.10.2019, 18:06
17. Dumme Rassisten

Das erste mal dass ich Fr. Ataman zustimme. Die ganzen Rassisten (fas alles Männer) sollen sich mal umschauen was da auf uns zukommt. Z.B. das Kopftuch: Dumme Regeln von alten Männern aufgestellt werden nicht nur von Frauen befolgt, nein, auch noch vehement verteidigt, und das freiwillig! Das ist doch der Beweis dass Frauen von Männern geführt werden wollen und seine Dümmlichkeit als Überlegenheit akzeptieren. Wer einmal bei Muslimen eingeladen wird, ich durfte schon bei drei Familien Gast sein, der wird seinen Augen nicht trauen: Frauen und Mädchen sausen nur rum und bedienen, sagen nichts und ziehen sich brav in ein Nachbarzimmer zurück wenn sie nicht benötigt werden. Das nenne ich Struktur und Ordnung! Es gibt das eindeutige Familienoberhaupt, und der hat das sagen. Keine Töchter die mit zwielichtigen Kerlen rumhängen, ausgesuchte Ehemänner und kein Stress. Und bei Streitigkeiten muss man nicht der deutschen Justiz vertrauen, sondern bekommt Gerechtigkeit die den Namen verdient. Und wenn sich das Vertrauen verdient darf man auch die Waffen sehen, war zumindest in den drei Besuchen bei mir der Fall. Auch sollten alle Migranten und Flüchtlinge schnellstens wählen dürfen. Dann wäre der unsäglich Ökowahnsonn schnell vorbei. Diese Leute kommen nicht nach Deutschland m Müll zu trennen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Da sieht man wie dämlich diese Rassisten im Grunde sind. Fast alle Neuankömmlinge praktizieren einen Lebensstil der das erklärte Ziel und Rassisten ist!

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Steffen Gerlach 31.10.2019, 18:08
18. Bzgl. Sarrazin

Bei Aussagen faktischer Natur (Wie ist die Welt beschaffen?) spielt es keine Rolle, ob sie rassistisch sind oder nicht. Entscheidend ist: Sind sie richtig oder falsch? Ja, das galt auch 2009. Andernfalls würde ein wie auch immer geartetes Rassismuskriterium in Konkurrenz zur Wissenschaft treten wie einst die Bibel. Im Übrigen waren Sarrazins Aussagen (zumindest die über den IQ) nicht einmal rassistisch im eigentlichen Sinne, da sie Eigenschaften in Korrelation zur geografischen Herkunft gesetzt haben, nicht zur biologischen Abstammung.

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Bernd Hofstetter 31.10.2019, 18:13
19. Nun ja

Ich selbst bin auch schockiert von den Wahlergebnissen der AfD, weil ich genug geschichtliches Wissen besitze, um abschätzen zu können, wo dieses Land erneut enden wird, wenn diese braune Suppe weiter hochkocht. Gleichsam sind die deutschen Regierungen der letzten Jahrzehnte aus mir schleierhaften Gründen nicht im Stande gewesen, ein klar definiertes Einwanderungsrecht zu schaffen, welches Vorurteils- und Rassismusfrei Kriterien definiert, welche regeln, wer nach Deutschland kommen darf und wer nicht. Länder wie Kanada, Australien oder Neuseeland haben das und kaum jemand würden diesen Staaten ausgeprägte rassistische Tendenzen unterstellen. Das zweite Problem ist meiner Meinung nach ein klar sprachliches: In der öffentlichen Debatte sprechen alle immer nur von Flüchtlingen, die man ja - wie der Begriff es ja schon nahelegt - aufnehmen muss, weil sie auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung sind. Viele dieser Flüchtlinge sind aber ganz klar reguläre Emigranten, die vor Armut in die reichen westlichen Ländern fliehen. Armut ist schlimm und sollte vor Ort bekämpft werden, gerne auch mit Unterstützung Deutschlands oder der EU. Sie ist aber kein zwingender Grund, Einwanderung zu begründen. Wenn man in einem wohlhabenden Land wie Deutschland lebt, sind die meisten anderen Länder ärmer. Hier muss man Grenzen setzen, alleine schon damit die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft nicht überstrapaziert wird. Ansonsten erfreuen sich die braunen Gesellen von der AfD noch mehr Zulaufs. Das kann in niemandes Interesse sein.

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