Forum: Kultur
Wegen starker Kostenzuwächse: ARD meldet Mehrbedarf in Milliardenhöhe an
DPA

Noch sind die Mehreinnahmen aus der Umstellung des Rundfunkbeitrags auf Sperrkonten. Doch die ARD möchte ran an die Reserve - und behauptet, sie brauche sogar noch deutlich mehr Geld.

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scsimodo 28.08.2015, 17:49
130.

Wie wär's denn hiermit? Weiterhin komplette Finanzierung über Zwangsgebühren, damit aber auch KOMPLETTES Werbeverbot (das gilt auch für Schleichwerbung und "Produktplatzierungen") und zurückstutzen auf die ursprüngliche Funktion der ÖR.
Oder eben Finanzierung über das angeblich gute Programm, soll heisssen:

Einführung von Pay-Per-View. Alles verschlüsselt, wer keinen Decoder hat zahlt nichts, sieht aber auch nichts. Alles was man sehen will kostet, Tagessshau 5 Ct, Tatort 25 Ct, eine Dummlaberrunde 10 Ct, ein guter Spielfilm 50 Ct. Alles technisch machbar, ohne große Probleme.

Wem das zu teuer ist, der kann dann den Musikantenstadel, irgendeinen Rosamunde-Pilcher-Mist, die Synchronschwimm-WM, oder ein staatsgelenktes Einheitsparteien-Politmagazin buchen, da gibt es dann eine Gutschrift. Die jeweiligen Interessengruppen und Lobbyisten zahlen sicher gerne.

Dann wollen wir sehen, ob
1. das Programm wirklich so gut ist wie dieser abgehobene Herr behauptet
2. ein ARD Intendant auf Hartz4-Niveau über die Runden kommt.

Weg mit der Staatsalimentierung und leistungsloser üppiger Versorgung!

Dadurch würden auch viele GEZ-Mitarbeiter frei, es wird doch hier händeringend nach Fachkräften gesucht. Die können sich dann alle bei russeninkasso.de bewerben.

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lupidus 28.08.2015, 17:49
131.

Zitat von augstein_blome
Also mal ehrlich - ich finde den Beitrag für die Leistung nicht zu teuer und das Programm (Radio & Fernsehen) finde ich auch nicht so schlecht. Klar gefällt mir nicht alles (so ja auch 80 Mio gefallen und nicht nur mir) und mit Sicherheit gibt es bei einem Budget von zig Milliarden auch Kritikpunkte, aber wenn ich mir die Alternativen anschaue (Privatfernsehen, Youtube etc.), dann sind mir gerade für die Informationen (Nachrichten, Dokus etc.) halbwegs unabhängige Sender doch wesentlich lieber, als private. Wohin das führen kann, sieht man in Amiland. Meinetwegen könnte man die Privatsender komplett einstellen (ich frage mich immer, wer sich so etwas ernsthaft anschaut, aber das ist meine persönliche Meinung).
von wahlfreiheit halten sie nichts, oder ? zum glück gibts ja das "unabhängige" staatsfernsehen mit top-qualität. ist ihnen schon mal in den sinn gekommen, dass private sender mit diesem staatsmonopol erst gar nicht konkurrieren können ? es wäre technisch gar kein problem die programme so auszustrahlen, dass nur derjenige sie sieht, der wirklich dafür bezahlt - freiwillig. das risiko will aber niemand eingehen...

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view3000 28.08.2015, 17:49
132.

Die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten einfach auf das Minimum reduzieren (99 Cent im Monat). McKinsey hilft sicherlich gerne weiter. Für die Nachrichten, die ich vor einem Tag schon im Internet gelesen habe, reicht das allemal. Mit dem freiwerdenden Geld kann der mündige Bürger dann im Bezahlfernsehen die Themen auswählen, die ihn auch wirklich interessieren. Es gibt keinen Grund warum man mit seinen Gebühren Kochsendungen, Dampfplauderei und infantile Familiensendungen finanzieren soll.

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Argon66 28.08.2015, 17:52
133. Keine Sorge, abGEZockt wird auch zukünftig

Früher schaute ich überhaupt kein Fernsehen. Zum einen viel Müll, zum anderen sind für mich als Hörgeschädigter DVD besser, da Filme mit Untertitel für mich einfach entspannender sind.

Bin seit 4 Jahren in einer Beziehung, wo mehr Fernsehen geguckt wird und komme manchmal nicht umhin mal mitzugucken. An der Qualität des ÖR hat sich nichts geändert, versäumte also nichts.

Zwischenzeitlich war es neu, dass ich einen reduzierten Zwangsbeitrag leisten musste. Denn schließlich wurden laut GEZ "künftig alle Erstausstrahlungen im Hauptprogramm "Das Erste" vollständig untertitelt".

Als meine Lebensgefährtin zu mir zog, hielt ich den reduzierten Zwangsbeitrag von 5,99 EUR für gerechtfertigt, mehr ist das Programm nach meiner Ansicht auch nicht wert.

Nach 3/4(!) Jahre kamen dann von der GEZ 2 Schreiben, meine Lebensgefährtin musste kräftig nachzahlen, ich wurde befreit. Obwohl das meine Wohnung ist, läuft die GEZ jetzt über meine Lebensgefährtin.

Auf die Antwort auf meine Beschwerde bei der GEZ warte ich übrigens immer noch. Sehr schnell waren die aber um sich ihren ausstehenden Beitrag zu holen, denn solange das nicht geklärt ist wollte ich die ausstehende Zwangsgebühren nicht bezahlen.

Die holen sich dank KEF schon ihre Knete um es zu verballern, falls im "Pott" nichts mehr da ist wird halt der Zwangsbeitrag erhöht...

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Oceanic 815 28.08.2015, 17:52
134.

Nur ein kleines Beispiel für die ganz selbstverständliche Verschwendungskultur: Plasberg wiederholt eine seiner verkorksten Schwafelrunden, indem er die selben Trash-Gäste (Kubicki, Thomalla jr.) zum selben Nonsens-Thema einläd.

http://www.sueddeutsche.de/medien/um...-ein-1.2621894

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zynik 28.08.2015, 17:52
135. Der Witz des Tages.

Vielleicht befürchtet man, dass sich der neue Rundfunkbeitrag tatsächlich demnächst als verfassungswidrig herausstellt? Bisher hält die juristische Phalanx ja noch.

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uli3627 28.08.2015, 17:52
136. Eine Unverschämtheit

Wen wundert's - unfähige Politiker erlauben dem Staatsfernsehen ihren Bedarf anzumulden und dann kostet es eben.
Macht endlich Schluß mit diesen dümmlichen Programm! Es ist doch ein einfaches, dass nur der Empfänger zahlt - siehe Sky. Dann mal sehen, wer für diesen Schwachsinn noch bezahlt.

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Trouby 28.08.2015, 17:53
137.

Zitat von Robert Redlich
... Als wenn das eine Wahnsinnig hohe Summe wäre, die diese Gefechte lohnt. Ich jedenfalls möchte kein Mediensystem, indem jeder Sender und jede Zeitung von Fride Springer, Rupert Murdoch und Silvio Berlusconi kontrolliert wird.
Danke :) Sehe ich auch so. Klar kann man über Einzelheiten streiten, aber man sieht ja schon hier im Forum, dass selbst die Ö-R-Hasser durchaus unterschiedliche Meinungen haben, welche Sendungen gut sind und welche nicht. Die Qualität ist - von Ausnahmen abgesehen - insgesamt höher als im Privatfernsehen, insbesondere in den Spartensendern. Ob nun alle 3. Programme nötig sind: Nun ja! Aber es gibt durchaus viele Mitmenschen, die sich sehr gerne regional informieren.

Was die Kritik an Programmen für die breite Masse angeht: Ja! Prinzipiell ist das richtig. Aber wenn die Quoten nicht passen, wird ja gerade von Kritikern umso mehr die Frage gestellt, ob die Kosten gerechtfertigt sind. Und durch das Massenprogramm werden somit auch die Ausgaben für wirklich interessante und informative Dokus querfinanziert.

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scsimodo 28.08.2015, 17:54
138.

Zitat von unimatrix
Da zahl ich nun jeden Monat ordentlich meinen Beitrag und muss M*A*S*H* trotzdem auf RTLNitro gucken! Es ist furchtbar. Wenigstens lief Sherlock mal wieder auf 3sat.
Und selbst RTL Nitro setzt diese geniale Serie mittendrin einfach ab und fängt irgendwann einfach von vorne an. Das nehme ich denen heute noch übel... :)

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mullerich 28.08.2015, 17:56
139.

Zitat von eimer-gelbwurst
mehr Geld für ein Programm, das mit Ausnahme von Sportveranstaltungen nur für Menschen Ü65 interessant ist.
Falsch den Müll einschl. der überflüssigen Sportveranstaltungen gucken mehrheitlich 25-50 Jährige.

Ich als ü 60 kann mit dem Schwachsinn der dort gesendet wird im Gegensatz zu meiner jüngeren Nachbarschaft gar nichts anfangen.

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