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Welt im Umbruch: Hass ist das letzte, was jetzt hilft
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Wir können Helene Fischer hören, so viel wir wollen: Wir bekommen die alte Welt nicht wieder. Dauernd entdecken wir neue Dinge, vor denen wir Angst haben. Wir müssen lernen, dass Hass nicht hilft.

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fuffel 24.04.2016, 08:27
70. Wie

Zitat von helmutholz
nähmlich weiterhin das absolut Falsche zu tun. Wenn führende Regierende ihren Amtseid verleugnen, hilft Hass und Abneigung auf Ihren Taten. Das merken die meisten Zeitgenossen. Die, die Umstände nicht merken, gehören nach Panama, den Büros von Mossak fosekka oder nach Jersey gejagt. Dortkönnen Sie mit Ihren Klunkern künkeln. Dann ebbt der Hass bei uns wieder ab. Die Hasserzeuger sind auf "Ihrer" Strafinsel.
genau, würden Sie die Auswirkung auf Ihr persönliches Leben beschreiben?

Also, was passiert durch all die Flüchtlinge und Steuervermeider genau bei Ihnen Zuhause?

Oder ist das eher so eine Zange in der wir uns befinden?

Von "unten" drängen Sozialbetrüger nach und "oben" rum hat man sich längst aus der Solidargemeinschaft verabschiedet?

Könnte es uns nicht besser gehen? Und ginge es uns Besser - welchen Vorteil sehen Sie für die Gesellschaft?

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Maria-Galeria 24.04.2016, 08:59
71. Die Sorgen

sind berechtigt. Das heißt jedoch nicht dass man vor lauter Sorgen durchdrehen muss und vor lauter Angst vor der Zukunft alte Teufel herauf beschwören sollte. Wir müssen uns den zukünftigen Herausforderungen stellen, die heißen heute eben nicht mehr Aufbau, sondern Sicherung eines gewissen Wohlstandes für alle (bezahlbares Dach überm Kopf, genügend Geld für seinen Lebensunterhalt und Teilhabe an der Gesellschaft). Wir in unserer Gesellschaft müssen wieder herunter kommen zu einem Niveau wo z.B. ein Chef eben nur das 25 fache von seinen Werktätigen verdient und nicht das 250 fache im Monat. Genauso sollten wir unsere Menschlichkeit erhalten, ich bezweifle nicht dass wir in einer Zeit mit ausgesprochen liebenswerten und gebildeten Nachwuchs leben und genau dieser gibt uns die Chance, die wir brauchen unsere Prämissen für das zukünftige Gestalten unserer Gesellschaft so festzulegen dass es für alle lebenswert bleibt auch für Menschen die vor Kriegen und Klimakatastrophen flüchten. Ich bezweifle dass dies in den Köpfen unserer Politiker so richtig angekommen ist, sie sind teilweise noch von gestern und gewohnt aus dem vollen zu schöpfen, siehe ihren Griff in den Diätentopf mit einer Erhöhung all Zweijährig, die die Vorstellung eines jeden Geringverdieners sprengt. Ehrlichkeit ist angesagt, echte Bodenhaftung, sprich Mitgefühl für die Mitmenschen und der Wille für Gerechtigkeit zu sorgen. Unsere Politiker könnten sofort loslegen in dem sie schon mal eine einheitliche Rentenkasse installieren und die Diskrepanz zwischen Rentner und Pensionist auflösen. Bisher werden Paradoxien gepflegt wie „Deutschland geht es so gut wie nie, Ausgabenproblem“ und Fakt ist „Menschen müssen ihren Gürtel immer enger schnallen“, Armut steigt ungebremst an, mindesten schon mal 20% der Bevölkerung, sehr besorgniserregend.

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fördeanwohner 24.04.2016, 09:05
72. -

Zitat von Dramaturgenfrau
Vor allem helfen nicht pseudopolitische Maximen wie "Herz, Gefühl, Barmherzigkeit, Mitgefühl, Rührung", was die Leitlinien unserer Hera Lind im Kanzleramt sind. Ein Helmut Schmidt hätte zu keiner Zeit seiner Regentschaft einen an Dümmlichkeit kaum zu toppenden Satz wie "Wir schaffen das" abgelassen. Seine noch ernstzunehmenden Maximen waren Vernunft, Weitsicht, Augenmaß, Realismus, Logik, historisches Wissen etc. Aber klar: In gegenwärtigen Zeiten, da nur noch Gesinnung zählt, sind wieder die Hormone ganz vorn.
Nichts gegen Helmut Schmidt, welcher wohl zwar tatsächlich nicht laut verkündet hätte, dass wir irgendwas schaffen, aber der hätte die Bevölkerung auch nicht gefragt, sondern so gehandelt, wie er es für richtig befunden hätte. Und wie er in derselben Situation gehandelt hätte, wissen wir nicht. Er war nicht an Merkels Stelle.
Was ihm nach seiner Kanzlerschaft alles zugesprochen wurde und - wie hier - noch wird, kann nicht als Maßstab gelten, da es eben nicht an der Realität gemessen werden kann. Überhaupt, was für eine Maxime soll z.B. Vernunft bitte schön sein? Heutzutage wird das Wort verwendet, um die eigene Meinung als richtig zu bestärken. Da ist das, was man selbst findet, vernünftig, alles andere jedoch unvernünftig. Alles relativ.

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Bocuse_AK 24.04.2016, 09:10
73. Denkfehler

Zitat von Calex
Und gerade, dass es eine AfD gibt ist ein Beispiel dafür, dass wir in Deutschland Meinungsvielfalt und Demokratie zulassen sollten, auch wenn uns die Meinung des andern nicht gefällt.
Diese "Argumentation" war ein klassisches Eigentor.
Wir sollten in Deutschland "Meinungsvielvalt und Demokratie zulassen"? Wie nennt sich jener gesellschaftliche Zustand, der es Ihnen erlaubt, Ihre Meinung hier zu posten? Wird morgen eine Geheimpolizei Ihre Wohnung stürmen und Sie wegsperren? Konnte eine Partei wie die AfD gegründet werden? Existiert diese und kann sie existieren, ohne befürchten zu müssen, von "denen da oben" mit einer anderen Partei zwangsverschmolzen zu werden?

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ohnesorge 24.04.2016, 09:14
74. Es geht auch nicht um Hass oder Gejammer....

aber so zu tun als ob gar nichts mehr veränderbar oder machbar sei und alles nur fatalistisch laufen zu lassen, ist doch auch keine Option. Meiner Meinung nach ist es richtig, dass jetzt vieles angesprochen wird, was lange einfach so hingenommen oder sogar weggeschaut wurde, (z.B. von Saudis finanzierte Moscheen in Deutschland) und wenn versucht wird in Zukunft anders zu handeln. Das gilt im persönlichen Leben genauso wie im Politischen.

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grashalm 24.04.2016, 09:43
75. Ängste

jeder Angst liegt Bedrengtheit zu Grunde, deren Ursachen weit in Vergangenes reichen, oder angewandt durch futuristische Machtalptraum- Vorhaben.

Die damalige, königlich in Szene gesetzte toilettenlose Geisterschifffahrt mit Erde-Scheibegläubigen, zwecks Schatullenfüllung, unter dem Motto geht entdecken, hier gibt`s nichtsmehr zu holen, fand unter Anwendung des Gegenteils der 10 Gebote, europalos statt.

Afrika- Einheimische wurden in Übersee als Ware gehandelt, und falls ein Häuschen auf einer Trassenplanung lag, gleich weg vom Fenster.

Mit den AKW`s, wurde fraglos, mit grossem Wissen, produzieren auf Kredit der Natur eingeleutet, um den schnellen Profite beschleunigen zu können, vorallem aber in Kauf nehmend, die technische Handhabung den eigenen zukünftigen Generationen zu überlassen.

Ergebnis; Luftschichtverschmutzung, Bodenverschmutzung, Menschen verachten.

Und noch nen Kometen drauf, und die Sause wäre für all die Waffennarren abgeschossen.

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fuffel 24.04.2016, 09:45
76. wau

Zitat von puempel
zu Unrecht wird, wird Widerstand zu Pflicht. dieser schöne Slogan ist nicht länger den Linken vorbehalten. Wenn die Sorgen der buergerlichen Mitte und der Leistungsträger um die Errungenschaften der? Periode nach den Sechzigerjahren und vor dem Internet? als Hass bezeichnet werden, spricht dies für die Arroganz und Abgehobenheit der Kolumnistin. Dieses Gelaber der Gutmenschen und unfähigen Politiker ist unerträglich. Viele die mit der Freiheit der 70er und 80er Jahre gross geworden sind, sind bereit diese bis zur letzten Kugel zu verteidigen. Und kommt jetzt bitte nicht wieder mit der Nazi Keule.
lauter Schlagwörter.

Und um was gehts? Freiheit, für die Sie den Schußwaffengebrauch einfordern?

Was soll das gewesen sein? In den 1970-80ziger Jahren? Spießige Jahrzehnte mit schlimmer Mode?

Und wem wird gerade Unrecht angetan? Empfinden Sie Ihre Steuerbelastung als zu hoch?

Was fordern Sie eigentlich? Und für wen?

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magisches_auge 24.04.2016, 10:11
77. Die Welt ist nicht im

Hass ist die Rendite der Ignoranz. Der Hass ist gut, weil er den Geist aus seiner selbst verschuldeten Lähmung befreit. Macht kaputt, was euch kaputtmacht, ist dabei nicht erst seit dem Eintritt in den Club des digitalen Irrsinns der Weckruf aus der globalen Chloroformiertheit der Massen. Wer den Hass nicht als Chance begreift und daher bloss verurteilt, der handelt doppelt blöde. Einmal, weil er oder sie sieht, daß in unserer Welt etwas Fundamentales nicht stimmt, aber nicht nach dieser Erkenntnis handelt. Und dann noch einmal, weil er oder sie die eigene Blödheit als Flexibilität schönredet. Wenn die Moral unsere alte, gewohnte Welt noch etwas zusammengehalten und erträglich gemacht hat, so stirbt sie nun nicht etwa an Altersschwäche. Sie wird von professionell dummen Nichthassern vergiftet. Ein Handelsabkommen des Nichtwissenwollens im eigenen, kleinen Geiste.

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fuffel 24.04.2016, 10:18
78. naja

Das er ein selbstreflektierter Mensch ist?

Es geht doch nicht darum "Recht zu behalten" sondern beweglich zu bleiben, im Kopf.

Wir haben eigentlich nur eine problematische Droge und die ist völlig legal zu erwerben. Die Anderen bekommen wir verschrieben oder im Supermarkt. Alkohl und Zucker fallen uns auf die Füsse - der Rest sind doch lediglich als "Bürgerschreck" tauglich.

Kennen Sie einen Arzt, der Alkohl verordnet? Kennen Sie Anwendungsbeispiele für THC? Und wann quiekt der Spießbürger auf? Kennen sie eine Schlagzeile: "Bekiffte Jugendliche verprügeln...xxx"? Aber, klar ein Joint ist schlimm, ein Bier ist gut.

Was Ihre Sprachkritik angeht. Wer glauben Sie, hätte unsere Sprache entwickelt und in Form gegossen? Ein Satz endet dann, wann ich es sage! Ist doch alles in Bewegung.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Unwissen und Modifikation. Die Regeln wurde noch nie von Pedanten erfunden. Es ist wirklich anstrengend, diese Monstranz der konservativen Anschauung als Triebfeder präsentiert zu bekommen. Bewahren Sie doch mal "Wichtige Dinge".

Jesus anyone?

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twisted_truth 24.04.2016, 10:18
79.

Ich gerate gefühlsmäßig auch immer durcheinander, da fühle ich mich besorgt und sorge mich nur um meine Vorteile. Die AfD bietet günstige Gehirnwäschen an, maßgeschneidert für um sich besorgte.

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