Forum: Kultur
Weltall-Thriller "Gravity": Der nächste Science-Fiction-Klassiker
Warner Bros.

Dieser Film reißt einem den Boden unter den Füßen weg: In "Gravity" glänzen George Clooney und vor allem Sandra Bullock als Astronauten, die im Weltall ums Überleben kämpfen. Eine bestechend simple Story wird mit grandiosen Bildern, 3-D- und Soundeffekten zum neuen Kinoklassiker.

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stevenspielberg 30.09.2013, 16:28
60.

Zitat von telltaleheart
Machen wir das Genre Science Fiction an den Begriffen "Science" und "Fiction" fest wird es schon ziemlich eng, und wir müssen eingestehen, dass etwa "Star Wars" zu Unrecht in dieser Schublade geführt wird.
Das ist einen Erkenntniss mit der ich schon in anderen Foren auf Unverständniss gestoßen bin!

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Celegorm 30.09.2013, 16:30
61.

Zitat von jhea
Open water in space
Aha, und zwar weil..äh..zwei Menschen in einem Medium "schweben"/"treiben"? War "Alien" dann auch ein "Jaws in space" weil dort auch paar Leute versuchen ein mörderisches Biest zu erledigen..?

Hier offenbart sich ein ziemlich beschränkter Horizont..

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filmforist 30.09.2013, 16:33
62. Habe Gravity gesehen

Ich habe Gravity in der Preview gesehen und habe selten so lange und ausdauernd den Autor/Regisseur im Geiste ohrfeigen wollen. Neben absurden, kleinkindhaften Vorstellungen des Autors wie es im Weltraum und der Physik wohl zugeht, sind die hirnlosen Dialoge schlicht unerträglich. Die Bilder sind OK, das 3D-Erlebnis eher mittelmäßig. Aber dann läuft alles auf primitive religiöse Bekehrungsversuche hinaus, bis der Würgereiz die Oberhand gewinnt. Eins muss man Herrn Kleingers aber lassen: höhstes Lob bekommen verlässlich die langweiligsten und niveaulosesten Filme - was einem viel Zeit und Ärger ersparen kann. Wer auf Bilder aus dem All scharf ist, wird mit NASA-IMAX-Filmen besser bedient.

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stevenspielberg 30.09.2013, 16:38
63.

Zitat von brehn
soso, der Film Avatar muss dann also aus der phantasie eines Aliens stammen oder wie passt das dann in ihre Definition?
Avatar ist eindeutig Science-Fiction! Hier reißen Menschen von der Erde auf einen anderen Planeten, und nach momentanem Stand sind wir dazu noch nicht in der Lage! Dasselbe gilt für die Technik der Avatare. Das wurde ja auch von den Menschen entwickelt und ist etwas was unsere heutige Wissenschaft noch nicht kann.
Der entscheidende Unterschied ist die Basis für die Forschung, und das ist in Avatar, wie in Star Trek und Galaktika die Erde. In Star Wars gibt es keine Erde, das ist eine eigene Welt wie z.B. auch Mittelerde. Wenn man Star Wars bei Sciene-Fiction einordnet, müsste man Herr der Ringe konsequenterweise als Historienfilm bezeichnen.

Zitat von brehn
Die Formulierung "hier stattfindende Wissenschaft" ist sowieso sehr irreführend. Was wäre denn für sie eine "andere" Wissenschaft? :)
stattfindende = von Erdbewohnern praktizierte Wissenschaft
andere = Wissenschaft auf wir Erdlinge keinen Einfluss haben, wie z.B. in Avatar oder Independenceday die Alien-Technologien.

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Celegorm 30.09.2013, 16:40
64.

Zitat von karl15
Gerade aufgrund ihrer Definition von Science Fiction halte ich den Streit hier für nachvollziehbar. Die Definition hat fließende Übergänge, was zu unterschiedlichen Interpretationen führt.
Das mag so sein, aber gerade dieser Umstand sollte das Postulieren vermeintlich absoluter Wahrheiten von Anfang an verbieten. Die Genre-Diskussionen sind gerade deswegen eigentlich müssig weil Genres so schwammige wie letztlich irrelevante Attribute sind.

Zitat von
Ich für meinen Teil sehe hier ebenfalls so viel "Science Fiction" wie in einem Tatort. Keine Vision, nichts Wissenschaftliches, das irgendwie zum Nachdenken anregen würde.
"Science Fiction" ist hier effektiv eher das sekundäre Genre, den Film würde ich in erster Linie als "Drama" einstufen, das in einem "SciFi"-Setting und mit "Thriller"-Elementen spielt. Oder so. Aber muss man das wirklich kommentieren oder gar anmerken, dass das Ganze definitiv nichts mit "SciFi" zu tun haben soll? Und ich gebe hier zu bedenken, dass nirgends behauptet wurde, dass der Film der Inbegriff von "SciFi" wäre, denn das ist er effektiv nicht. Aber darum steht u.a. im Artikel ja auch "Science-Fiction-Drama"..

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eggshen 30.09.2013, 16:45
65. Herr Kleingers,

Sie schreiben hier mE eine wirklich lesenswerte Rezension (für Amazon-Kunden: Rezession), die ehrliche Begeisterung ausdrückt - und als Feedback bekommen Sie seitenweise Kommentare von Waldorf&Statler-Inkarnationen, die sich (der Dramaturgie eines Forums folgend...) irgendwann nur noch ganz kleinlich aneinander abarbeiten.

Wünschen Sie sich nicht manchmal eine Renaissance des guten, alten Print-Mediums? ;-)

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mischaman 30.09.2013, 16:46
66. Heldenreise im All

Der (gut geschriebene) Bericht und der spannende Vorspann machen Lust auf den Film. Ich werd ihn mir auf jeden Fall in 3D anschauen!

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Mclmeo 30.09.2013, 16:50
67. Was soll der Mist?

Die Hälfte der Leute in diesem Forum scheint sich darüber zu streiten, ob der Film nun Sci-Fi ist oder nicht. SO ETWAS gibt es nur in Deutschland. Beschämend... Ich mach jetzt mal einen Vorschlag: Wir ordnen den Film kompromisshalber in die Gattung Fuckgenresthisisagoodmovie ein und gut ist. OK soweit?

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dannyinabox 30.09.2013, 16:51
68. Schade

Schade ist einfach das man sich das wieder in diesem bescheuerten 3D anschauen muss. Da wo ich wohne gibt es keine Alternative. Das ist ziemlicher BS und nervt.

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Celegorm 30.09.2013, 16:54
69.

Zitat von filmforist
Eins muss man Herrn Kleingers aber lassen: höhstes Lob bekommen verlässlich die langweiligsten und niveaulosesten Filme - was einem viel Zeit und Ärger ersparen kann. .
Bloss ist, wie eigentlich immer, der Herr Kleingers alles andere als alleine. Mit momentanen 96% bei Rottentomatoes erhält der Film durchwegs sehr viel Kritik-Liebe. Ob gerechtfertigt oder nicht sei dahingestellt, persönlicher Geschmack ist ja immer relativ. Aber etwas mehr als die einzelne Kritikermeinung auf SPON scheint an dem Film doch dran zu sein..

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