Forum: Kultur
Widerstand: Eine Geisteshaltung, die man einüben kann
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Der Diskurs verschiebt sich nach rechts, die etablierten Parteien reagieren apathisch auf die AfD - wir müssen den Widerstand für die demokratischen Kräfte wiedergewinnen.

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ludna 15.07.2018, 16:49
100. Hab nur die Einleitung gelesen,

für den Autor ist wohl noch Marx zu rechts. Und Stalin Ein Vertreter der Mitte, Mao und Pot Pol kann er gerade noch als links und demokratisch akzpetieren.
Sorry, langsam wird es albern. Pupertierendes Geschreibsel.

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biesi61 15.07.2018, 16:49
101. Danke , Herr Diez! Sie legen wieder den Finger in eine klaffende Wunde

Dieses von extrem Rechten systematisch unterwanderte Leserforum zeigt die Aktualität und Dringlichkeit des Widerstandes. Da zeigen sich ahistorische AfD-Versteher genau so frech wie mit brilliant verharmlosender Sprache hetzende Rassisten und pseudo-antikommunistische Alles-in-einen-Topf-Werfer. Wer die extrem rechten Abgründe unserer Gesellschaft in allen ihren Facetten sehen will, muss dieses Forum intensiv studieren. Ja, Widerstand dagegen tut wirklich Not. Höchste Not! Und wie kann man freiheitlichen Widerstand besser symbolisieren als mit einer erhobernen Faust - ein zutiefst demokratisches Symbol!

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purple 15.07.2018, 16:50
102.

Zitat von klmo
Höcke war Lehrer im höheren Schuldienst für Geschichte und Sport. Ich sympathisiere mit Sicherheit nicht mit den Aussagen von Höcke. Aber den mit den Nazis zu assoziieren, die Millionen Zivilisten in den KZ umgebracht und einen Krieg mit Millionen Toten zu verantworten haben, damit identifiziere bzw. assoziiere ich diesen Herrn nicht. Was uns unterscheidet ist eine notwendige Differenzierung, basierend auf einen geschichtlichen Hintergrund mit entsprechender Bewertung.
Herr Höcke hat Dinge von sich gegeben die einem Göbbels in nichts nachstehen.
" Ich weise euch einen langen und beschwerlichen Weg ..... am Ende wird der Sieg stehen" oder so ähnlich. Ich kanns auch noch im Detail raussuchen - Dresdner Gespräche mit Björn Höcke vom 17.1.2017

Dieser Mann ist ein NeoNazi und steht nicht auf dem Boden der FDGO.
Er ist auch als Beamter untragbar und gehört aus dem Dienst entfernt.

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nickleby 15.07.2018, 16:50
103. AfD ist heute Teil der Republik

Das muss man anerkennen. Ungefähr 16% der Wähler würden für die Afd stimmen und nur 11% für die andere extreme Partei, die LINKE. Also muss man sioch mit dem Phänomen der AfD auseinadersetzen und nicht mit wutschäumend und allergisch auf diese Partei reahieren. Das Parteiprogreamm der AfD ist an ekinem Punkt rassistsich oder antidemokratisch. Es ist konservativ, die Geschichte und Kultur Deutschlands über 1000 Jahre hinweg rational beurteilend, auch die Jahre des Nationalsozalismus , seinen monströsen Verbrechen und dem aus ideologischen Gründen angefangenen und verlorenen Zweiten Weltkrieg . Natürlich sieht sich SPON als Kämpfer für Demokratie, Fortschritt und Frieden. Dies kann man glauben oder auch nicht.. SPON ist daher ein Forum, das amüsiert und erstaunen lässt.

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Andre V 15.07.2018, 16:51
104.

Zitat von widower+2
Wenn ja, dann war auch die Partei von AH eine legitime demokratische Partei. Schließlich wurde sie ja in den Reichstag gewählt. Damals begann der Widerstand jenseits von SPD und KPD erst, als es zu spät war, die Demokratie noch zu retten. Ich möchte nicht, dass sich das wiederholt. Sie etwa?
Dumm nur, dass die KPD dasselbe wollte wie die NSDAP - nämlich die Abschaffung der Weimarer Republik. Und Widerstand war damals Straßen- und Saalschlachten zwischen Anhängern verfeindeter Parteien. Wollen Sie das etwa wieder, gemeinsam mit Verfassungsfeinden andere Verfassungsfeinde niederknüppeln?

Zuviel Wahrheit, SPON? Dann zensiere es :-)

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Ehrich 15.07.2018, 16:55
105. Widerstand zu leisten heißt mutig sein

Der Begriff „Widerstand“ impliziert Mut. Wenn man aber nur das verkündet, was ohnehin von fast allen Medien und fast allen Parteien propagiert wird, ist kein Mut vonnöten. Im Gegenteil, mir als unabhängig denkenden, politisch eher linken Menschen, ist die Unfreiheit in den Köpfen vieler Journalisten inzwischen ein Gräuel.
Wir benötigen dringend eine offene und unvoreingenommene gesellschaftliche Diskussion ohne moralische Überheblichkeit über das Thema Migration und die resultierenden Folgen. Tun wir das nicht, laufen wir Gefahr, wesentliche Teile der Bevölkerung an die „Rechten“ zu verlieren. Das darf nicht sein und das sollte jedem Demokraten auch bewusst sein.

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nordlicht123321 15.07.2018, 16:56
106. Oh,oh

Der rechte Maler Neo Rauch.Diez hat geurteilt.Dieses Denken in Klassifizierungen schließt sie grundsätzlich von einem demokratischen Diskurs aus. Ich befürchte,es bestand auch niemals Interesse ihrerseits daran.Menschen solchen Schlages lassen mich erschaudern.

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hr.lich-daemlich 15.07.2018, 16:57
107. Oxymoron

Zitat von realist4791
Unter dem Kommunismus sind mehr Menschen umgekommen als unter dem Nationalsozialismus.
Nicht in Deutschland! Komisch wie das immer als Argument benutzt wird um gerade Deutschland nach rechts zu rücken?

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merkel123 15.07.2018, 16:59
108. Widerstand

wird und wurde doch gerade in den letzten Jahren, ab etwa 2016 verstaerkt, international von den Zivilgesellschaften geleistet: Gegen Bevormundung und Denkverbote durch den medial-politischen Komplex!
Ausdruck dieses erfolgreichen Widerstandes: Brexit, Trump-Wahl, EU-Kritik ausserhalb der BRD, selbst in der BRD wird ja seit einiger Zeit ueber Straftaten von Einwanderern berichtet auf Druck der Buerger uvm. Und dies alles im Rahmen demokratischer Wahlen und Prozesse, ohne Gewalt, wie es Diez anscheinend von der Linken fordert: Zitat:...Es war der Aufruf zum bewaffneten Widerstand, konkret gegen Hitler, abstrakt gegen andere Ungerechtigkeit...
Ich verstehe Diez ja, dass es fuer die Linken eng wird, Kuba und auch Nordkorea gehen von der Fahne, mir fallen eigentlich nur noch prosperierende Musterdemokratien wie Zimbabwe und Venezuela als Zufluchtsorte ein...
Finden Sie sich damit ab: Die weltweite konservative Konterrevolution laeuft! Und die halten weder Ochs noch Esel, und schon gar kein Diez auf:-)

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fn1959 15.07.2018, 17:01
109. Polarisierend und polemisch

„Politik als Krieg, die Polarisierung und die Polemik, die den demokratischen Wettstreit nicht mit Argumenten, sondern mit Hass und Worten führte, die wie Waffen gebraucht wurden.“ Seine eigenen Worte vom 21.1.2018 sollte Herr Diez einmal reflektieren.
Differenziertes Denken und Perspektivwechsel sollten zur Grundausstattung eines Intelektuellen gehören. Hat Herr Diez mal der leisen Stimme im Hinterkopf gelauscht, die fragt, ob der politische Gegner zumindest teilweise nicht ganz falsch liegt.
„Monsterworte“ beklagte Herr Diez in der vergangenen Woche. Seine heutige Kolumne dürfte ein gutes Beispiel für diese Entwicklung sein.

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