Forum: Kultur
Widerstand gegen Rechts: Es kann nicht genug Antifa geben
DPA

Heute tolerieren Leute einen Hitlergruß als Kollateralschaden ausufernder Trauer. Dabei gilt doch: Wenn Rechtsextreme marschieren, muss der Widerstand so stark sein, dass sie nicht vorankommen.

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redfish 04.09.2018, 14:50
60. Die "Antifa"...

... ist Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Die Gewalt, die vom schwarzen Block der Antifa ausgeht, ist genauso widerlich wie rechte Gewalt, wie jede Gewalt. Und marschieren nicht auch Gewerkschafter, Kirchen, normale Bürger in Demos Seite an Seite mit dem schwarzen Block, der dann regelmäßig jede Demo in Gewaltorgien verwandelt? Der Artikel ist widerliche linksradikale Propaganda. SPON nicht würdig.

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Dark Agenda 04.09.2018, 14:50
61. Teil des Problems nicht der Lösung

Zitat von linksrechts
Mal wieder schön den Bürgerkrieg herbei schreiben. Ganz großes Kino und vielen Dank an SPON einem so radikalen Menschen diese Plattform zu bieten. Nur keine Mäßigung... Hauptsache die Auflage stimmt. Die AfD wird sich freuen.
Ohne Antifa und linke Presse gäbe es überhaupt keine nennenswerte rechte Bewegung in Deutschland.
Je einseitiger sich der sogenannte Mainstream gibt desto größer wird die Spaltung der Gesellschaft die Politiker und Kolumnisten bewusst vorantreiben. (Wählermobilisierung, Klicks)
Ein Gegenmittel gegen lechte und rinke Extremisten kann nur sein die moderaten Kräfte zu unterstützen nicht die extreme Querfront.

Es tatsächlich kein FA und ANTI-FA. Das sind Hirngespinste. Es gibt nur kriminelle Spinner und gesetzestreue Bürger (= die überwiegende Mehrheit).
Man muss also keinen Bürgerkrieg zwischen gescheiterten Philosophien aus dem letzten Jahrtausend inszenieren. Die heutigen Probleme sind komplexer.

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grodel 04.09.2018, 14:51
62. Gut an der Antifa

finde ich, dass sie gegen den Faschismus ist. Nicht so gut finde ich, dass viele Antifa-Aktivisten tendenziell auch gegen den freiheitlich-demokratischen Staat als solchen und die ihn tragenden Teile der Bevölkerung opponieren, weil sie diese - im Sinne einer orthodox-kommunistischen Weltanschauung - ebenfalls als faschistisch ansehen.
Es gilt, so habe ich das jedenfalls als Jugendlicher wahrgenommen, vielfach die Einstellung: Wer nicht für uns ist ist gegen uns und wer gegen uns ist ist ein Faschist.

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newbie99 04.09.2018, 14:53
63. Antifa?

Richtig ist, dass Rechtsextrimismus nicht zu akzeptieren ist - das mehr Menschen dagegen aufstehen müssen, um diesen geistigen Brandstiftern entgegen zu treten. Und bei den Demo's in Chemnitz gibt es da auch nichts zu relativieren. Da wird ein schlimmer Mord dazu instrumentalisiert, um blindlings gegen Ausländer zu hetzen. Das macht mir ernsthaft angst!
Nur muss sich der Widerstand dagegen aus der Mitte der Gesellschaft erheben, da nur hier die Kräfte zu finden sind, die wirklich für eine freiheitliche und demokratische Grundordnung eintreten.

Was ist "Antifa"? Dem Begriff nach gehören wohl alle dazu, die Faschismus ablehnen. So gesehen gehöre ich auch dazu. Wenn man aber schaut, wer sich zur Antifa bekennt, so bemerkt man schnell, dass es so einfach nicht ist. Auch von dieser Seite aus werden eine Menge Ziele angestrebt, die kaum weniger ablehne. Und das wird wahrscheinlich ganz vielen so gehen!

Zweifelsfrei geht aktuell ein weit höheres Bedrohungspotenzial von rechts als von links aus. Aber es geht m. E. auch überhaupt nicht um die Frage, ob links besser oder schlechter als rechts ist. Wenn ich sehe, wass Links-Autonome in Hamburg vor einiger Zeit angerichtet haben, dann steht für mich fest, dass ich diese Haltung klar nicht akzeptieren kann, völlig egal, wie man sie im Verhältnis zu AfD und Pegida bewerten will.
Und so zählt für mich eben nicht "der Feind meines Feindes ist mein Freund". Ich würde nie im Leben zusammen mit Afd-Anhängern gegen Bürgerkriegsautonome in Hamburg protestieren. Und genauso wenig mach ich mich mit der Antifa gemein, um gegen Rechts zu demonstrieren.
Es ist die demokratische Mitte, die zählt. Wir gebrauchen weder extrem links noch extrem rechts!
PS: Die Antifa war wohl auch nicht das letzte Mal in den 40iger Jahren gewälttätig! (Tatsächlich ist mir nicht einmal bekannt, wann sie es in dieser Zeit überhaupt gewesen ist)

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tinus226 04.09.2018, 14:53
64. Geweltmonopol des demokratischen Staates!

Jeder der vernünftig denkt und die Geschichte kennt muss Antifaschist sein, wenn damit gemeint ist, dass er Nazionalsozialismus und Faschismus ablehnt. Das Problem an der "Antifa", die ganz offensichtlich auch Herr Huth meint ist, dass diese Mittel zum antifaschistischen Kampf benutzt, die das Gewaltmonopol des Staates nicht akzeptieren. Ich hätte schon ganz gerne von Frau Stokowski gehört, wie sie denn nun zu dem geschilderten Fall steht. Hält sie es für richtig, dass die "Antifa" außerhalb von Notwehr- und Nothilfesituationen "Nazis" verprügelt? Wer den Rechtsstaat verteidigen will muss diesen auch dann respektieren, wenn es gegen die "Richtigen" geht!

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220218 04.09.2018, 14:54
65. zu 9

Wer Antifa auf den "schwarzen Block" reduziert, kann oder will nicht differenzieren. Es gibt eine Logik, die sagt, wer zu weit links ist kommt rechts wieder raus. Also, mit denen begründen zu wollen, dass es keine zivile Linke geben darf liegt falsch, oder will es falsch sehen. Aufstehen gegen Nazis und ihr Gedankengut, gegen Fremdenfeindlichkeit und Sozialabbau in all seinen Schattierungen ist und bleibt Teil der Zivilcourage, die wir brauchen, um ein gutes Miteinander hinzubekommen. Es mùss gelingen die Schere zwischen Arm und Reich wieder etwas zu schließen, genau so, wie all jenen auf die Finger zu klopfen ist, die unsere Vergangenheit verdrehen wollen. Also Aufstehen aller egal aus welcher Partei, damit Deutschland ein Stück gerechter wird.

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HerrPeterlein 04.09.2018, 14:54
66. Die Antifa ist gut

Ich hasse Gewalt, daher kann ich auch mit den radikalen, oft selbstverliebten Ideen von Leuten die sich selbst als "Antifa" bezeichnen wenig anfangen. Die sinnlose Zerstörung von Autos beim G20 gehört auch dazu.
Doch gar nichts kann ich mit den Rassisten anfangen, die alles und jeden jagen, der nach Ausländer aussieht. Gerade deren Aufmärsche bei deren Demonstrationen lassen sich gut durch zivilen Ungehorsam einer großen Masse unterbinden.
Im Moment neigen Teile der CDU, aber auch hier im Forum, für jedes widerliche Verhalten der AFD und Co. noch eine Erklärung zu haben, dieses zu verharmlosen und entschuldigen.
Kommt aber etwas aus dem linken Lager, kommt gleich die Staatsgewalt mit aller Härte.
Warum gab es beim G20 so viele Festnahmen, im Nachhinein wurden die meisten klar von Gerichten gekippt. Bei rechten Ausschreitungen passiert gefühlt sehr wenig, obwohl die Personen bekannt sind.

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Wanderer04 04.09.2018, 14:54
67. Bitte besser recherchieren

Zitat von M._Kohlhaas
Klar, die Rechten werden immer radikaler, Nazis treten inzwischen offen und unverhohlen auf, mit Hitlergruß und Reichskriegsflagge, jagen Menschen .....
...selbst staatlicherseits musste zwischenzeitlich eingeräumt werden, dass es KEINE Hetzjagden gab!

Ups, da müsste man ja im Internet recherchieren und nicht nur nachplappern!
Ich bitte um Entschuldigung - mein Fehler!

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daNick73 04.09.2018, 14:56
68. Vielleicht sollte man der „Antifa“ die Deutungshoheit entziehen

Vielleicht/hoffentlich gibt es in diesem Land noch Menschen, die weder von der Afd definieren lassen, was Heimatverbundenheit ist; noch von der Antifa, was es heißt, gegen Faschismus sein. Dass das im Namen steht, bedeutet weder, dass das eine eine Alternative ist, noch dass das andere Antifaschismus definiert..

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playintime 04.09.2018, 14:56
69.

Zitat von qvoice
Wir sehen, das die Ränder immer stärker werden und die politische Mitte ausdünnt. Die meisten Bürger wollen weder Hitler-Fans noch selbsternannte Anti-Nazi-Scheriffs. Der grundsätzliche Unteschied zwischen Rechts- und Linksradikalen besteht nur in den Symbolen. Deuschland hatte sowohl Links- als auch Rechtsdiktatur, wo etwas wollen wir nicht.
Nur diese Linksdiktatur war Kindergarten gegen die Rechtsdiktatur gewesen. Man kann die Beiden miteinander nicht vergleichen. Mit solchen Vergleichen wird heute alles nur verharmlost.

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