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Widerstand gegen Veränderung: Die Evolution zieht ihr Ding durch
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Die Welt verändert sich, der Mensch fühlt sich überfordert. Gegen das Gefühl der Sandkornhaftigkeit regiert er mit Wut, Hass oder dem Ableben.

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oalos 04.08.2018, 20:09
30. Das Problem.

Zitat von divStar
.. hat mit dem anderen herzlich wenig zu tun. Aber das wissen sie selbst. Ich finde es unheimlich wie hier die Evolution in einem Topf mit menschengemachten Problemen zusammengeworfen werden. Es ist keine Völkerwanderung, die durch Hitze oder sonstige Probleme entstanden ist - die Völkerwanderung aus Afrika ist von den Mächten dort gemacht - und wird von den Mächten hierzulande gestützt. Warum - bleibt wohl deren Geheimnis. Ich hätte die Probleme im Ursprungsland bekämpft - notfalls auch, indem Politiker, die ihr Volk so in die Ecke drängen, dass es das Land verlassen will, entmachtet werden (auch mit Gewalt wenn es sein muss). Man sollte alles dafür tun, dass die Menschen dort bleiben wo sie sind. Es werden dann immer noch genug Menschen kommen - aber da kann dann wirklich von Fall zu Fall geschaut werden. So hingegen ist es kein Wunder, dass jedermann überfordert ist. Und leider bedeutet die Entwicklung oft auch, dass man aus alten Fehlern nicht gelernt hat - d.h. durch solch rücksichtslose Politik seitens der GroKo, CSU, CDU, SPD, B90, FDP usw. wird die AfD überhaupt erst so stark wie sie heute ist. Das wäre nicht passiert wenn man nicht seit Jahrzehnten am Volk vorbei regieren würde. Im übrigen übernehme ich - auch als (zugewanderter) Deutscher keinerlei Schuldgefühle von irgendwem von vor 70 Jahren. Oder gilt in Deutschland die Sippenhaft? Ich glaube nicht. Insofern bin ich mir keiner Schuld bewusst. Außerdem arbeite ich und zahle auch Steuern, bekomme dafür aber immer weniger weil sich um Fremde gekümmert wird statt darum mir einen Gegenwert für meine Steuern zu bieten - sei es bessere, schnellere, günstigere Verwaltung, besseres Bildungssystem, bessere Infrastruktur usw. Ich bin nicht daran interessiert komplett fremde Menschen zu finanzieren. Und das sind viele andere auch nicht.
Das Problem ist, daß Sie wie ich auch davon profitieren, Rohstoffe als auch billige Dinge, die wir meist nicht brauchen, genau aus diesen Ursprungsländern beziehen und das 'einfache' Volk da auch den Traum hat, ein besseres Leben zu führen. Ich bin ganz Ihrer Meinung: die Leute sollten zuhause bleiben (können, dürfen), dann gibt es aber keine 3 T-Shirts mehr für 8 Euronen. Und die Armut in D wird sehr offensichtlich.

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nobody_incognito 04.08.2018, 20:21
31.

Zitat von undog
Eine wichtige Erkenntnis vor allem für Linke, welche für die Schaffung ihrer "besseren" Welt einen anderen Menschen benötigen, den sie nicht bekommen werden. Die Gegenposition ist: Die Leute nehmen wie sie sind und das beste daraus machen und zwar quantitativ wie die Natur funktioniert: Anders gesagt: Wo es eng wird und die Leute Platzangst bekommen und sich dort kaum noch ernähren können muss deren Anzahl schrumpfen. Und noch anders gesagt: Die Schönheit der Natur basiert auf "unmenschlichen" moralfreien Abläufen.
"Natur kennt keine Moral" und es regelt sich dort alles von alleine. Moralisch gesehen sind wir Hominiden ein bisschen schwanger, insbesondere wenn es um das eigene Gefressen-Werden geht. Aber Moral bedeutet "ganzheitliche Intelligenz" und mit "bisschen schwanger" kommen wir nicht weit, also entweder-oder.

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riomaster181 04.08.2018, 20:28
32.

Ein völlig sinnentleerter Beitrag. Was hat bitte die Evolution mit dem Hass der „progressiven Kräfte“ auf Andersdenkende zu tun? Genau, rein garnichts. Das Einzige was man aus den Äußerungen von Frau Berg entnehmen kann ist, daß es nicht mehr ausreicht hypermoralisch zu sein, nein, das eigene Denken wird auch noch in den Rang einer naturgesetzlichen Unausweichlichkeit erhoben. Sozusagen „Alternativlosigkeit 2.0“

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lasorciere 04.08.2018, 20:35
33.

Selten hab ich was dämlicheres gelesen. Evolution hat nichts zu tun mit Politik oder Wirtschaft, Frau Berg, bitte lesen Sie doch mal was über die Forschungen Darwins, der die Evolutionstheorie begründet hat. Evolution hat mit Biologie und der Veränderung der Lebensbedingungen zu tun, das können Klimaveränderungen oder sonstige geologische Ereignisse sein, auf die der Mensch zumindest keinen direkten Einfluss hat. Politik und Wirtschaft dagegen können direkt beeinflusst werden - und sei es nur durch vernünftige Wahlen.

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deppjones 04.08.2018, 20:49
34. Aha, also John F. Kennedy

Zitat von permissiveactionlink
hat absolut Recht ! Evolution sorgt nicht für eine irgendwie geartete Höherentwicklung, sondern lediglich für augenblicklich bestmögliche Anpassung an vorgefundene Lebensbedingungen und neue ökologische Nischen. Die Vorteile entstehen zufällig, also nicht zielgerichtet im Genom durch Mutation oder auch nur Rekombination bereits im Genpool vorhandener Allele und in der Natur durch klimatische, astronomische, meteorologische oder sonstige Einflüsse. Nach dem Start des Lebens prüft die Selektion dann, ob dieser Organismus z.Z. Vorteile gegenüber anderen Individuen seiner Art besitz. Ist das der Fall, steigen dadurch Vitalität, Kraft, Schnelligkeit, intellektuelle und soziale Kompetenz, Attraktivität usw., und damit auch der mögliche Fortpflanzungserfolg. Die "Fitness" spiegelt den Fortpflanzungserfolg wider. Dieser aber ist strikt von der Anpassung abhängig und keinesfalls für alle Zeit konstant : Ändern sich die Umweltbedingungen, dann kann der Fortpflanzungserfolg eines Individuums schlagartig enden, während ein anderes, zuvor erfolgloses Individuum dann (durch eine andere genetische Ausstattung) schlagartig besser angepasst ist, und die Führung in der Fitness übernimmt. Über den Wert von Individuen und Genen bestimmt nicht der Fortpflanzungserfolg selbst, sondern primär eine perfekte Anpassung. Der Fortpflanzungserfolg ist die Fitness, diese ist aber eine Funktion der Anpassung an eine vorgefundene Umwelt. Genau da will die Evolution hin, gerade weil sich die Umwelt permanent ändert. "Change ist a law of life. And those, who look only to the past and presence are certain to miss the future !" John F. Kennedy
Aha, also John F. Kennedy wusste, wie es geht? Meine Antwort darauf ist: Diejenigen, die sich nur mit der Zukunft beschäftigen, verpassen das Leben. Und sie haben auch noch permanent angst.

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hirlix 04.08.2018, 21:06
35. Noch mal ein Biologiebuch lesen...

Evolution bedeutet nicht, dass sich Lebewesen kulturell anpassen. Es bedeutet nicht mal, dass sich Lebewesen überhaupt irgendwie zu ihren Lebzeiten anpassen. Evolution bedeutet einfach nur, dass sich gewisse positive Merkmale durchsetzen, also weitervererbt werden, und negative Merkmale aussterben. Dies bezieht sich aber einzig und allein auf den Körper, nicht auf das Sozialverhalten.

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bartnelke 04.08.2018, 21:38
36. Evolution und Mensch

Das ist leider Vergangenheit. Menschlichkeit untergräbt doch die Bestenauslese. wieviele lebensuntaugliche Leute und Menschen mit Handicap werden vom Rest der Gesellschaften gepampert? Hätten wir ohne Menschlichkeit noch ein Überbevölkerungsproblem? ich wär wohl auch nicht mehr. Also, wenig Schmutzspuren hinterlassen, und Tschüss

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nobody_incognito 04.08.2018, 21:47
37.

Zitat von hirlix
Evolution bedeutet nicht, dass sich Lebewesen kulturell anpassen. Es bedeutet nicht mal, dass sich Lebewesen überhaupt irgendwie zu ihren Lebzeiten anpassen. Evolution bedeutet einfach nur, dass sich gewisse positive Merkmale durchsetzen, also weitervererbt werden, und negative Merkmale aussterben. Dies bezieht sich aber einzig und allein auf den Körper, nicht auf das Sozialverhalten.
Dazu passt der Spruch, dass Wahrheit sich erst dann durchsetzen kann, nachdem die Dummen ausgestorben sind. Bringt uns Wahrheit was, oder bringt uns der Verstand und die Sprache was, wenn es gar keine Wahrheit gibt? Es ist ja schon Religion sich dem Absurden zu widersetzen, vor allem wenn man davon auch profitieren könnte. "Gewissen" wird wohl Voraussetzung für Intelligenz und zielführende Diskussionen sein.

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nobody_incognito 04.08.2018, 21:54
38.

Zitat von bartnelke
Das ist leider Vergangenheit. Menschlichkeit untergräbt doch die Bestenauslese. wieviele lebensuntaugliche Leute und Menschen mit Handicap werden vom Rest der Gesellschaften gepampert? Hätten wir ohne Menschlichkeit noch ein Überbevölkerungsproblem? ich wär wohl auch nicht mehr. Also, wenig Schmutzspuren hinterlassen, und Tschüss
Na ja, es geht ja um "Geben und Nehmen". Wenn jemand der wenig gibt, noch weniger nimmt, dann hat er immer noch eine positive Bilanz. Aber so viel wie "manche" nehmen, können sie unmöglich gegeben haben. Wer wird denn dann von wem gepampert? Aber klar, die Dummen müssen sich zuerst an der eigenen Nase fassen, denn schließlich ist das hier tatsächlich eine Demokratie, dann eben halt eine Dummokratie. Der Fisch stinkt von den intransparenten Geschäftsmodellen und dem Paragraphendschungel.

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Maria--Galeria 04.08.2018, 22:02
39. Was von Epigenetik gehört

Sehr wohl beeinflussen Handlungen, eben auch politische z.B. Krieg, soziale Nöte z.B. Hunger, das der Menschen unausweichlich auf der genetischen Ebene, das Endprodukt (Depressionen, Diabetes usw.) wird auch weiter vererbt, deshalb ist auch soziales Handeln durchaus mit der Evolution verbunden, das eine geht nicht ohne das andere. Evolution bezieht sich also nicht nur auf die grobstoffliche Entwicklung durch Umwelteinflüsse, wir haben z.B. geistige Evolution durchgemacht, siehe die Religionsgründer bis zur französischen Revolution und weiter bis zur Demokratie.

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