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WM-Kolumne "Frauen gucken": Bitte nie mehr "Tittenmann"!

Kommt jetzt der Durchbruch für den Frauenfußball?*In unserer WM-Kolumne "Frauen gucken" schauen wir die Spiele der DFB-Elf mit wechselndem Publikum und gehen der Frage nach: Verändern sich die Einstellungen zum Damen-Kick wirklich? 1. Folge: Der Nachwuchs

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this.charming.man 27.06.2011, 13:33
1. ...

Das Fazit: Ohne den direkten und ständigen Vergleich mit der Männer-WM fehlt Kindern beim Frauenfußball eigentlich nichts.
Dem Himmel sei Dank! Wenigstens fehlt unseren Kleinen nichts...

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kein_gut_mensch 27.06.2011, 14:00
2. Oh doch

Zitat von this.charming.man
Das Fazit: Ohne den direkten und ständigen Vergleich mit der Männer-WM fehlt Kindern beim Frauenfußball eigentlich nichts. Dem Himmel sei Dank! Wenigstens fehlt unseren Kleinen nichts...
Doch die Vuvuzela. Wie auch treffend hier geschrieben wurde. Die war komischerweise bei uns auch verschwunden ;-)
Und die wurde schon sehr vermisst. Ich muss sie heute suchen gehen und werde sehr wahrscheinlich nichts finden.

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My2Cents 27.06.2011, 14:41
3. na, ob kleine Kinder ausschlaggebend sind...?

Zitat von this.charming.man
Das Fazit: Ohne den direkten und ständigen Vergleich mit der Männer-WM fehlt Kindern beim Frauenfußball eigentlich nichts. Dem Himmel sei Dank! Wenigstens fehlt unseren Kleinen nichts...
Ja, ja, die lieben Kleinen... Sie sind ja auch noch nicht in der Pubertät... Aber danach ändern sich die Sehgewohnheiten dann doch schon stark.
Dann - um den redaktionellen Text und dessen Überschrift zu zitieren - dreht sich dann wohl eher alles um die "Tittenfrau". Sowohl bei den Jungs als auch bei den Mädels.
Sicher? Sicher.

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EineStimme 27.06.2011, 15:38
4. Keine nachhaltige Änderung

Ich erwarte keine nachhaltige Änderung. Es gibt ca 14 Tausend Mädchen- und Frauen Mannschaften und ca. 160 Tausen Jungen- und Männermannschaften. Das sagt doch alles über das Potential an Zuschauer.
Die WM im eigenen Land wird ähnliche Auswirkungen haben, wie die Männer-WM in den USA. Es bleibt eine Randsportart, aber vielleicht gibt es eine Profiliga für Frauen.
Die Vergleiche zwischen Männern und Frauen sind unangebracht. Die Frauen sind zwar derzeit erfolgreicher, aber die Leistungsdichte bei den Männern ist größer.

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moi1 27.06.2011, 15:50
5. .

Gib den Deutschen einen Ball(a) Ball(a). Da setzt der Verstand aus.
Ich sage nur ... "Jungs, wir rächen euch!" (Irgendwo auf einem Plakat). RÄCHEN ... wofür??
Sind wir im Krieg? Erbärmlich.
Da schaue ich lieber FrauenRadrennen.

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iron mace 27.06.2011, 18:28
6. Fernsehkinder

Super,

2 Kinder 4 und 7 Jahre schauen lieber Fernsehen als draussen zu spielen, und keiner findet das merkwürdig?

Da hilft auch das Fußballcamp die nächste Woche nicht mehr.

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darthpenguin 27.06.2011, 21:08
7. Ja, furchtbar, entsetzlich, grauenhaft

Zitat von iron mace
Super, 2 Kinder 4 und 7 Jahre schauen lieber Fernsehen als draussen zu spielen, und keiner findet das merkwürdig? Da hilft auch das Fußballcamp die nächste Woche nicht mehr.
Da schauen sich doch glatt 2 Kinder ein Fußballspiel im teuflischen Fernsehen an. Unglaublich. Den Eltern müsste man, mit der Authorität der Walldorflehrer und Grünen "Wir wissen was gut für Euch ist und ihr gehorcht besser weil ihr ja eh bescheuert Seit" Bessermenschen sofort die Kinder wegnehmen.
Geht's noch? Ausser Klavierunterricht, Vorschulchinesisch und expressiven Spiel im Waldorfmatsch gibt es ja nun noch mehr im leben. Unter anderem eben auch mal 90 Minuten Fußball im (igitt) Fernsehen. Keine Angst, davon werden die Kleinen nicht im Handumdrehen zu biersaufenden, rechtsradikalen Hooligans. Und spätestens im Fußballcamt hat der Zwerg das furchtbare Trauma dann eh überwunden.

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Thomas Kossatz 27.06.2011, 21:19
8. Titel

Zitat von EineStimme
Ich erwarte keine nachhaltige Änderung. Es gibt ca 14 Tausend Mädchen- und Frauen Mannschaften und ca. 160 Tausen Jungen- und Männermannschaften. Das sagt doch alles über das Potential an Zuschauer. Die WM im eigenen Land wird ähnliche Auswirkungen haben, wie die Männer-WM in den USA. Es bleibt eine Randsportart, aber vielleicht gibt es eine Profiliga für Frauen. Die Vergleiche zwischen Männern und Frauen sind unangebracht. Die Frauen sind zwar derzeit erfolgreicher, aber die Leistungsdichte bei den Männern ist größer.
Wenn sie bedenken, dass der DFB Jahrzehnte Vereine mit dem Rauswurf bedroht hat, die Mädchen Fußball spielen lassen, dann sind 1,1 Millionen weibliche Kicker in so kurzer Zeit sensationell. Und was die USA angehen, liegen sie falsch: Soccer ist eine MEDIEN-Randsportart, als Breitensport ist es die am schnellsten wachsende Sportart überhaupt. Und ohne Breite kann es auch keine Spitze mit Medienwahrnehmung geben.

Ich gehen davon aus, dass sich die Organisationszahlen in den nächsten Jahren verdoppeln werden.

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+.+ 28.06.2011, 10:15
9. Danke

Zitat von darthpenguin
Da schauen sich doch glatt 2 Kinder ein Fußballspiel im teuflischen Fernsehen an. Unglaublich. Den Eltern müsste man, mit der Authorität der Walldorflehrer und Grünen "Wir wissen was gut für Euch ist und ihr .....
Besser hätte ich es auch nicht formulieren können...

Vielen Dank!
ein grinsender Schlechtermensch

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