Forum: Kultur
"Wo kommst du her?": Der ethnische Ordnungsfimmel
RTL/ Stefan Gregorowius

Wer sich über die Wo-kommst-du-her-Frage ärgert, bekommt zu hören: Das sei bloß Interesse. Aber wenn dann etwa Dieter Bohlen "Herne" als Antwort nicht reicht, zeugt das von einem problematischen Herkunftskonzept.

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g_bec 25.02.2019, 13:01
430. Darf man.

Zitat von girge
So ein unfug. Sie trägt eine Tracht, man darf nachfragen wo das bunte Zeug herkommt. Kein Nationalismus. Kein Rassismus. Punkt. Das eklig-faschistoide Snowflake-Gehabe der US Campusse schwappt hier herüber. Bitte nicht. Bitte nicht diesen destruktiven Blödsinn, der nur zum Steigbügelhaltet des Rechtsfaschismus wird.
Klar darf man nach der Herkunft der Tracht fragen. Aber warum hat Bohlen das nicht getan? Vielleicht hätte ihm Melissa sogar die Antwort "Aus Thailand" gegeben?
Nur weil Sie das nicht verstehen können, müssen Sie hier trotzdem nicht mit dem Märchen von den "Linksfaschisten" kommen, die den braven Bürger zwingen, aus Notwehr die echten und einzigen Faschisten zu wählen. Aber es ist so eine schöne Ausrede, nicht wahr?

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g_bec 25.02.2019, 13:06
431. Natürlich.

Zitat von funkstörung
ohweh ! alter weißer mann und auch noch aus dem osten ? das klingt wie höchststrafe. sie gehören damit zu einer der einzigartigen spezies, die darf man ausgrenzen, beleidigen, diskiminieren, hin- und her schubsen und alle fühlen sich gut und klatschen beifall. ich fürchte auch eine political correcte gesellschaft braucht ihre emotionale fussmatte, vielleicht sogar besonders die, denn die definiert sich gerade über ein wir und ein die, und die sind dann sie und ihre artgenossen.
Natürlich darf man alte weiße Männer ausgrenzen. Denn das ist keine Äußerlichkeit sondern eine Einstellung. Man kann auch als Dreißigjährige schon alter weißer Mann sein. Denn das ist eine Lebenseinstellung. Nicht zuletzt dadurch geprägt, sich ständig und überall benachteiligt und bedroht zu sehen, obwohl einem die Sonne aus dem Arxch scheint.

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g_bec 25.02.2019, 13:09
432. Fehler

Zitat von teletubby1951
frau atamans empfindlichkeiten als deutschtürkin sind nun nicht so interessant das ein spiegelartikel dazu verfasst werden muss. die weinerlichkeit dieser frau hinsichtlich ihres gleichheitsfimmels nervt einfach nur noch. und die ewigen vorwürfe an die biodeutschen über ihre falsche denkweise bzgl. multikulti und gedöns ist nur noch nervig.
Falsch, bereits im Ansatz: Frau Ataman ist Deutsche. Ganz einfach. Und das hat sie in ihrer Kolumne thematisiert, dass nämlich immer ein Honk um die Ecke kommt, der ihr das absprechen will und der nicht eher Ruhe gibt, bis sie ihm endlich die befriedigende Antwort gibt: Dass sie keine echte Deutsche wäre.

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