Forum: Kultur
Wohnen in Deutschland: Sind Sie Rassist? Bitte ankreuzen.
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Neben Boateng wohnen? Klar, will jeder. Millionenschwere Nationalspieler haben sowieso kein Problem, eine Unterkunft zu finden. Wer aber unbekannt ist, ausländisch aussieht und den falschen Namen oder Akzent hat, kann lange suchen.

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ex-spiegel-abonnentin 31.05.2016, 16:25
1. Ich würde meine Wohnung sofort an Boateng...

...vermieten, aber dafür nicht an einen Berliner.
Bin ich dann auch schon Rassist?

Grüße aus Stuttgart

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paulvernica 31.05.2016, 16:26
2. Kreuzberger Türken

Ich kenne gut verdienende Türken in Kreuzberg die schulen ihre Kinder auch nicht auf die "normale" Schulen ein sondern auf private Schulen.
Nur mal so angemerkt.

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forumgehts? 31.05.2016, 16:27
3. Tja,

das sind die Folgen des überzogenen Mieterschutzes. Ein Vermieter kann sich keinen Irrtum erlauben, sonst hat er sich selbst enteignet. Das kann bedeuten, dass er ruiniert ist. Also Finger weg von möglichen Risikogruppen.

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wecan 31.05.2016, 16:29
4.

Ich habe kein Problem damit, wenn ein ausländisch aussehender Mensch mit eher schlechten Deutschkenntnissen in meine Nachbarschaft zieht.
Aber ich gebe zu, dass ich nur ungern in eine Nachbarschaft umziehen würde, die zu dreiviertel fremdländisch geprägt ist.

Im ersten Fall kann ich helfen, jemanden zu integrieren. Im zweiten Fall werde ich mich letztendlich integrieren müssen. Und das will ich nicht, auch wenn ich damit politisch überkorrekt betrachtet wohl ein Rassist sein muss.

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politikus_ii 31.05.2016, 16:29
5.

Im Gegensatz zu diesem Hr. Gausoundso, glaube ich eher, dass die Mehrheit der Deutschen sehr gerne Nachbar von Hr. Boateng wären.
Wer wohnt nicht gerne in einer ruhigen, sicheren und reichen Gemeinde wie Grünwald.

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ulli7 31.05.2016, 16:31
6. Wo ist denn die Tonbandaufzeichnung vom Interview?

Mich macht stutzig, dass es von diesem Gespräch angeblich keine Tonbandaufzeichnung gibt. Die Sache ist mehr als dubios. Man kann von Alexander Gauland halten, was man will. Ein Rassist ist er jedenfalls nicht! Sonst hätte er früher nicht diese wichtigen Ämter in der hessischen Staatskanzlei oder als Chefredakteur der Märkischen Allgemeinen bekleidet. Für mich ist die FAZ unseriös geworden. Unter objektiver Berichterstattung verstehe ich etwas anders.

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horstu 31.05.2016, 16:32
7. Recht auf erfahrungsbasiertes Handeln

In der ZEIT berichteten vor ein paar Tagen Vermieter unter der Überschrift "Ich vermiete nicht mehr an Studenten" über negative Geschäftserfahrungen mit Vertretern dieser Gruppe: http://www.zeit.de/campus/2016-05/vermieter-studenten-wohnungen-erfahrungsberichte. Weshalb gab es keinen Aufschrei über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Studiosophobie? Weil jeder vernünftige Mensch anderen das Recht einräumt, auf Grundlage von Erfahrungen zulässige Verallgemeinerungen zu treffen, um sich vor weiteren Negativerfahrungen zu schützen.

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antipas5 31.05.2016, 16:32
8.

Was Sie schreiben, bestätigt, was der Gauland behauptet. Kann das wahr sein? Die Situation wird unübersichtlich.

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brobüdel 31.05.2016, 16:33
9.

So siehts aus in Deutschland.

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