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"Wonder Woman" im Kino: Yes, she can
DDP/ INTERTOPICS/ PictureLux

Das Warten auf "Wonder Woman" hat sich gelohnt: Mit der Comic-Adaption von Patty Jenkins erhält das DC-Universum eine umwerfende Heldin und ein Action-Abenteuer, das vieles anders und vor allem besser macht.

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hughw 13.06.2017, 12:34
40. was muss der Autor

sein eigenes Geschlecht hassen, wenn er so über Männer herzieht um Wonder Woman in gutem Licht dastehen zu lassen. Das hat dieser hervorragende Film wirklich nicht verdient. Die Regisseurin ist gut, nicht weil sie eine Frau ist , sondern weil sie brillant Regie führt.
Der Film ist hervorragend, nicht weil eine Frau die Hauptrolle spielt, sondern weil es eine Story gut und spannend rüber bringt.
Das Genöle über die "bösen" Männer zieht den Film nur runter.

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possumgfx 13.06.2017, 12:39
41. Ebeng erade nicht

Zitat: "Ist hier von den... nun ja... üblichen Verdächtigen eigentlich niemand in der Lage, anhand der Beschreibung die Tatsache zu erkennen, daß nicht die Deutschen die Bösen sind sondern nur als Vehikel der wahren Bösen benutzt werden?"

Eben gerade nicht. Es wird sehr deutlich gemacht dass es in der Natur des Menschen bzw in der Natur der Deutschen liegt, Krieg zu führen. Trevor spricht mehrfach von den Bad guys wenn er von den Deutschen spricht. Die Darstellung, insbesondere wärend der Kampfszene am Strand und in den Schützengräben lässt keinen Zweifel daran, dass Hollywood uns mal wieder auserkoren hat. Trump hat seine Absichten ja schon klar gemacht. "The Germans are bad, really bad." und mit Putins Russen sind sie nun ziemlich eng...verflochten.

Wenn man sieht wie deutsche Soldaten völlig ohne Grund auf Frauen schiessen, die in ihren Augen nicht bewaffnet sind, besonders in "dieser Szene im Niemandsland" dann ist klar gegen wen hier Stimmung gemacht wird. Bald kommt mit Dünkirchen und mit dem neuen Call of Duty mehr aus dieser Ecke. Der Ton wird rauer. Mehr noch als in der Vergangenheit.

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thelix 13.06.2017, 12:46
42.

Zitat von Teile1977
Zur Info: Was verletzt ist die Tatsache das es lustig ist deutsche Männer zu töten, denn die werden ja von den Bösen befeligt und sind somit Wegwerfartikel.
... und wie kommen Sie auf das schmale Brett, es als "Tatsache" zu bezeichnen, daß es "lustig ist deutsche Männer zu töten"?

Warum unterstellen Sie den Machern und dem Publikum eine derartige Unverschämtheit, hm? Woran machen Sie fest, daß andere es so empfinden könnten?

Und natürlich: wieso denken Sie nur an deutsche MÄNNER? Könnten Ihrer Denkweise nicht doch klassisch/verkorkste eingeschränkte Denkmuster zugrunde liegen?

Fragen über Fragen...

:)

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flaviussilva 13.06.2017, 12:46
43. ok,

Zitat von jhea
Die Mumie mit Tom Cruise, hat nichts mit 'die Mumie' mit Brandon Frasier zu tun... Die Mumie die dieses Jahr herauskommt ist ein Remake des Films von 1932. Da darf man dann doch schon einmal ein Remake machen ;) Und freu dich demnächst auf andere lustige Filme wie Frankenstein, Die Braut des Frankenstein, der Unsichtbare und so weiter. Alles klassische Horrorfilme die Universal erneut verfilmen will, daher an den Klassikern messen und nicht an den doch recht lustigen Verfilmungen aus den 90er frühen 2000ern
gehen wir auf das Niveau der Erbsenzähler.

In dem Film wird die Mumie doch während des Irakkrieges
" befreit " ?

Was bitteschön hat eine ägyptische Mumie im Irak verloren !

Im übrigen hatte ich nur kritisiert das Filme mit denselben
Titeln in immer kürzeren Abständen neu verfilmt werden,
den Machern also gar nix mehr einfällt, und es war ja nicht
das einzige Genre wo ich als Beispiel angab.

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Nania 13.06.2017, 12:47
44.

Zitat von Hassan Abu Bakr
früher fand ich ja Marvel deutlich besser als DC, aber seitdem marvel 'ne koranische protagonistin mit kopffttuch hat, habe ich nie wieder ein produkt von marvel erworben. freue mich auf den DC film, werde ihn mit meinen Töchtern besuchen.
Nicht ernsthaft, oder?
Sie können gerne den Wonder-Woman-Film mit Ihren Töchtern besuchen, aber wer sich daran stört, dass es mittlerweile Comichelden und -heldinnen gibt, die nicht dem westlichen Ideal entsprechen und auch mal eine andere Religion zur Schau tragen, der sollte noch einmal darüber nachdenken, warum es Wonder Woman überhaupt gibt.

Für mich ist das Argument ähnlich stringend wie zu behaupten, Star Trek sei cool, weil es dort keine Muslime gibt.

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Nania 13.06.2017, 12:48
45.

Zitat von flaviussilva
....langsam langweilig, nach über hundert Jahren müssen die bösen Hunnen, Teutonen etc. in Hollywood noch immer für die Rolle der Bösewichter herhalten ? Es gibt mit dem IS, Kim Jong Un, Al Kaida, Boko Haram und noch vielen anderen, doch viel aktuellere und unverbrauchte Bösewichte. Schlimm genug das mit der Mumie jetzt schon nur noch ein paar Jahre vergehen bevor derselbe Stoff noch mal neu aufgewärmt als Remake kommt.
Auch wenn Wonder Woman während des zweiten Weltkriegs geschaffen wurde... die Deutschen waren nun mal ihre ersten Gegner. Und einen Film im ERSTEN Weltkrieg anzusiedeln, ist eine gute Idee. Da geht es nämlich nicht um Naziideologien, sondern schlicht um den Zerstörungswahn. Der - sorry - vor allem von männlichen Herrschern in Europa ausging.

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Atheist_Crusader 13.06.2017, 12:50
46.

Zitat von jhea
Aber das ist mal wieder ein lustiges Problem von diversen Feministen und so weiter. Statt sich was eigenes zu suchen und einen eigenen Helden aufzubauen, wird das was man bisher kennt und liebt (Ghostbusters z.B. ;) ) mit nem weiblichen Cast besetzt und am Ende sind die Tränen ganz groß, wenn es floppt. Währen die Ghostbusters die Töchter von den anderen 4 gewesen... wäre es sicher lustiger und besser akzeptiert worden. Aber ok. Weibliche Helden in Comics und Filmen sind übrigens kein Proble, Rey aus Episode 7 - erfolgreichster Film Jin Erso aus Rogue one - auch reichlich erfolgreich. Jetzt Wonderwoman Wenn einer reiner Harley Quinn film kommt wird der auch mächtig abräumen denk ich mal ;) Warum? Weil es originale Geschichten sind, mit glaubwürdigen Charakteren.
Da kann ich leider nur zustimmen. Ich hatte vor einer Weile eine Diskussion zu dem Thema und die Dame kam mir da mit der M&Ms-Theorie: die weißen Männer hätten auf Jahrhunderte alle M&Ms gehortet - da sollte es sie doch nicht stören, wenn Jemand sich eine Handvoll holt.
Aber das ist eben das Problem: hier geht es nicht um M&Ms (oder Geld oder politische Macht oder sonst etwas austauschbares), sondern um Kulturgüter. Wenn man die mal eben so für sich verändert, dann fehlen sie Anderen. Würde das andersherum passieren, würde man das als Whitewashing geißeln... aber hier heisst es dann eben Diversifikation.
Man pervertiert den kreativen Prozess in ein Nullsummenspiel. Statt einfach neue Helden zu erfinden die jeder mögen kann, müssen dann Andere erst etwas verlieren, damit man selbst gewinnen kann. Und das halte ich für eine sehr schädliche Mentalität.

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thelix 13.06.2017, 12:52
47.

Zitat von jhea
..., wird das was man bisher kennt und liebt (Ghostbusters z.B. ;) ) mit nem weiblichen Cast besetzt und am Ende sind die Tränen ganz groß, wenn es floppt.
Ein Flop war bzw. ist der neue Ghostbusters aber leider ausschließlich bei den Fanboys, die sich weigern, die Realität anzuerkennen und zuzugeben, daß der Film finanziell alles andere als ein Flop war.

:)

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Nania 13.06.2017, 12:52
48.

Zitat von radioactiveman80
Herr Borcholte kann ja garnicht oft genug erwähnen, wie toll das ist dass endlich mal eine starke Frau den gesellschaftlich rückständigen Aliens und den (mal wieder) grausamen Deutschen eins auf die Zwölf haut. Jeder andere Plot dieser Art wäre wahrscheinlich als "Einfallslos" verrissen worden. Naja, am Schluss zählen die Einspielergebnisse, und wenn die nicht passen, sind wahrscheinlich wieder die angeblich frauenfeindlichen Zuschauer schuld - war ja beim grottenschlechten "Ghostbusters" - Remake genauso. Also abwarten.
Das Ghostbuster-Remake war nicht wirklich grottenschlecht. Wer aber schon vor den Dreharbeiten ein Problem mit der rein weiblichen Hauptbesetzung hatte, der wird den Film wohl auch nicht gemocht haben.

Wenn Sie sich in Ihrer Ehre angekratzt fühlen, weil der Film, der - eigentlich sehr passend - im ersten Weltkrieg spielt und die Antagonisten deutscher Nationalität sind, sollten Sie darüber nachdenken, ob es nicht andere Dinge in Ihrem Leben gibt, die wichtiger sind. Vor allem, da in modernen Actionfilmen zu größten Teilen "der Araber" oder "der Muslim" der Böse ist. Glauben Sie, die fühlen sich besser damit?

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Nania 13.06.2017, 12:53
49.

Zitat von joergimausi
...für ein weichgespülter Käse. Der Autor kriecht dem Feministen-Mainstream in den Allerwertesten. Widerlich. Leider erfährt man auf Grund der in Text gegossenen Anbiederung nicht viel über den Film. Auf Basis dieser Kritik werde ich den Film als feministisches Machwerk abhaken und nie ansehen.
Wonder Woman ist DER feministische Charakter schlechthin und war auch als solcher konzipiert. Wenn Sie damit ein Problem haben, sollten Sie Ihre Einstellung zu Frauen überdenken und den Film vielleicht tatsächlich nicht sehen.

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