Forum: Kultur
Zack! - Plötzlich sind alle flüchtlingsbesorgte Merkel-Gegner
DPA

Die Wutbürger und die Gutmenschen: Das war das Thema des Maischberger-Talks am Mittwoch. Letztere kamen nicht vor - und dank Claus Strunz wissen wir jetzt, dass erstere eine Art politisches Viagra sind.

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360° 15.12.2016, 09:04
1. Komisch

"Vielleicht sollte man - nur testweise - in das Talkshow-Kontinuum zu Trump, Populismus und dem AfD-Wutbürgerkomplex mal wieder jemanden setzen, der Worte wie "Ausländerfeindlichkeit" oder "Nationalismus" in den Mund nimmt."

Diese Worte lese ich andauernd. Von SPON bis Süddeutsche. Und darüber hinaus. Wie oft will Herr Twickel diese Worte noch hören? Aufnehmen und als Endlosschleife zu Hause über die Stereoanlage abspielen, wäre mein Vorschlag für ihn.

Ich finde die Seite der Willkommensjubler in den Medien überproportional hoch vertreten. Verglichen mit der Stimmung bei den nicht-Journalisten.

Aber so Unterschiedlich sind halt die jeweiligen Wahrnehmungen.

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manni.baum 15.12.2016, 09:06
2. Wutbürger gegen Gutmenschen

Thema verfehlt, die Protestierenden gegen Stuttgart 21 gehören zu beiden Gruppen.

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torpedo-of-truth 15.12.2016, 09:11
3.

Zitat von 360°
"Vielleicht sollte man - nur testweise - in das Talkshow-Kontinuum zu Trump, Populismus und dem AfD-Wutbürgerkomplex mal wieder jemanden setzen, der Worte wie "Ausländerfeindlichkeit" oder "Nationalismus" in den Mund nimmt." Diese Worte lese ich andauernd. Von SPON bis Süddeutsche. Und darüber hinaus. Wie oft will Herr Twickel diese Worte noch hören? Aufnehmen und als Endlosschleife zu Hause über die Stereoanlage abspielen, wäre mein Vorschlag für ihn. Ich finde die Seite der Willkommensjubler in den Medien überproportional hoch vertreten. Verglichen mit der Stimmung bei den nicht-Journalisten. Aber so Unterschiedlich sind halt die jeweiligen Wahrnehmungen.
Das liegt daran, das es gott sei dank noch mehr von uns sogenannten Willkommensjublern gibt als von euch einzellern.
@olaf.hathusten: selten so einen riesen haufen mist gelesen. Was genau haben sie denn bisher für Deutschland geleistet?

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Palmstroem 15.12.2016, 09:14
4. Wutbürger sind in den Medien überrepräsentiert

Wieviele Bürger haben an Pegida-Demonstrationen teilgenommen. In Dresden 80.000, im Rest der Republik vielleicht nochmals 80.000. Und wieviele Bürger/innen haben sich an der Willkommeskultur für Flüchtlinge aktiv beteiligt - laut eines SZ-Artikels etwa 8 Millionen. Nur wer die Medien verfolgte, hatte den umgekehrten Eindruck.
Und auch bei Maischberger hatten die Wutbürger wieder einmal mehr Aufmerksamkeit als sie es wert sind.

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schmidthomas 15.12.2016, 09:16
5. Gut, dass es ab und zu noch Wahlen gibt.

Ja genau, gut, dass es noch Wahlen gibt. Wahrscheinlich meint der Autor damit aber diese pervertierte, ach so demokratische Hinterzimmerkungelei unserer Parteien, die jüngst auf diese Art und Weise unser Staatsoberhaupt ausgemauschelt haben. Der Epilog dieser Veranstaltung steht uns ja noch bevor. Ich zittere bereits vor Spannung über den Ausgang.
Richtige Wahlen und echte demokratische Mitbestimmung durch Volksbefragungen, kann er damit ja nicht gemeint haben. Davor geht mittlerweile die Angst um. Es ist etwas faul im Staate Deutschland und die 4. Macht,.....ach, lassen wir das.

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staubmantel 15.12.2016, 09:16
6. Ein großer Lichtblick

Ob der zugeschaltete SPD Politiker "Star des Abends" würde ich sehr bezweifeln. Er konnte einem evtl. leid tun. Star des Abend war eindeutig Claus Strunz, der als einziger erkennt, dass man differenzieren muß zwischen den pöbelnden Wutbürgern und den Kritikern der Regierungspolitik. Zweite Gruppe ist viel größer. Leider werden sie von Medien sehr gerne in einen Topf geworfen mit anderen Protestlern, um bes. der AfD schaden zu können. Strunz war auch der einzige, der ausspricht, dass wir dringend eine Opposition brauchen, um den Diskurs wieder von den Toten auferstehen zu lassen. Strunz in sener Argumentation war um Meilen besser als diese Schwafel-Journalisten wie Gaus oder v. Lojeweski, der in Amerika nicht viel gelernt hat. Sehr gut gemacht, Herr Strunz, habe großen Respekt vor Ihnen für Ihre mutigen und völlig richtigen Aussagen.

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RudiRastlos2 15.12.2016, 09:19
7.

Zitat von olaf.hathusten
haben dieses Land mit aufgebaut, haben hier gearbeitet, gelitten und sind für dieses Land gestorben. Ich lasse es mir nicht von einem Haufen Invasoren, die durch eine kranke Willkommenskultur reingeschleust werden, kaputt machen. Wer hier unseren Sitten und Bräuchen gemäß leben und arbeiten will, soll das tun. Auch kann er unsere Kultur durch seine bereichrern. Alle anderen mögen ihr Bündel schnüren und sich trollen und mit ihnen all die, die unser Land so schäbig verraten.
Dafür ist es längst zu spät. Da die jahrzentelang indoktrinierte Kollektivschuld Deutschlands and zwei Weltkriegen ist so groß, dass wir solange Willkommenskultur leben, bis niemand mehr kommen mag, weil das, was Deutschland mal aus machte, nicht mehr existiert.

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Fumitu 15.12.2016, 09:23
8.

Wie kommen sie darauf, dass HB diese Behauptung aufgestellt habe? Auf dem verlinkten Beitrag findet sich nichts dergleichen. Er verweist hier lediglich auf einen Zeitungsartikel, in dem das besagte Institut einen Zusammenhang zur Immigration sieht. Weiterhin wird die Aussage dieses Instituts von HB im Konjunktiv II ("hätte") wiedergegeben, was seine Distanz zur Aussage deutlich kennzeichnet. Und das soll ihre Begründung sein, weshalb man ihn nicht zum Talk einlädt? Ist das Wunschdenken oder bloß billige Meinungsmache?

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kritischer-spiegelleser 15.12.2016, 09:23
9. Political Correctness

Der Ton der "Wutbürger" hat sich doch nur deshalb verschärft, weil Kritik an der Politik nicht angenommen wird, sondern Kritiker nur pauschal diskreditiert werden. Mit Unterstützung der Medien. Und die Funktionäre in den Kommunen sind nur deshalb unter Druck, weil sie von oben gezwungen sind eine Politik umzusetzen, die nicht im Interesse der Bürger ist. Diese "Angst"-Diskussion ist Nonsens, denn die meisten wollen eben nur mehr Einfluss auf das politische Geschehen. Mitreden, welchen Kurs Deutschland fährt. Denn die Politik verrät das ja nicht! Und der Islam eine Gefahr für Deutschland? War er bisher nicht, aber durch die wachsende Anpassung Deutschlands an den Islam entstehen Bedenken.

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