Forum: Kultur
ZDF-Gala "Auf der Flucht - Deutschland hilft!": Die Verteddybärisierung der Flüchtlin
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Koda 11.09.2015, 00:50
1.

Egal ob WIR nun:
- Fussballweltmeister werden
- gemeinsam Hochwasser bekämpfen
- Flüchtlinge betreuen oder ihnen spenden
- ....
- ....
- die Welt retten oder
- nur 745684 Emails schreiben

sobald es mal um ein gemeinsames WIR in Deutschland geht, werde ich ich den Eindruck nicht los, dass bestimmte Journalisten ein kollektives Ausschalten des Gehirns wie 1933 diagnostizieren.

Das Problem ist aber: bei großen Problemen können nicht 80 Millionen Individuen alles diskutieren und den "Einsamen Wolf" spielen - dann funktioniert nämlich gar nichts.

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lemmy 11.09.2015, 00:53
2.

"Honig im Kopf". So hätte eigentlich die ganze Sendung treffender weise heißen müssen. Oder wie der ARD Korrespondent Dieter Krause vor zwei Tagen reüssierte: "Die Deutschen besaufen sich an sich selbst". Rosamunde Pilcher hätte es "das Tal der Tränen" genannt usw., usw.
Passte aber alles in allem sehr gut zu dem überflüssigen euphorischen Getue der letzten Woche.

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Geziefer 11.09.2015, 00:54
3.

Auf der Flucht? Ging ich auch. Nach drei Minuten Sendung.

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timi_moon 11.09.2015, 01:00
4.

Was bin ich froh, dass dieser Kelch an mir vorüber gegangen ist.

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phil_75 11.09.2015, 01:05
5. Vielen Dank

Danke für diesen unaufgeregten und neutralen Artikel. Soviel rosa Gutmenschentum ist wirklich nur noch lächelnd zu ertragen. Und dafür nimmt sich das ZDF heraus, unsere GEZ Gelder zu nutzen.

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huberwin 11.09.2015, 01:29
6.

und danach kommt dann talkshow mit Herrn Söder der sich beschwert das die Flüchtlinge ins Land gelassen werden. Genau so ein Schwachwachsinn im gleichem Sender.

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Hansespirit 11.09.2015, 01:50
7. Kerner...

... schon als ich den unvermeidlichen Kerner bei seiner Ankündung dieser Gala sah nahm ich mir fest vor, diese Sendung in jedem Fall zu verpassen.

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norderneyer 11.09.2015, 02:00
8.

Als Psychotherapeut und Psychoanalytiker würde ich einer Sendung, wie sie der Verfasser dieser Fernsehkritik beschreibt, sicher kein Lob zollen. Aber er beschreibt die Sendung eigentlich gar nicht, sondern bewertet einige wahllos herausgegriffene Beispiele in höchstem Maße subjektiv, ohne zu erläutern und zu begründen, was ihn zu dieser durchgängigen Negativbewertung veranlasst. Ich meinerseits habe die Sendung als eine sehr gelungene Werbung für eine Willkommenskultur gegenüber den Flüchtlingen erlebt. Von "Verteddybärisierung" keine Spur, allerdings eine Fülle von auch emotional ansprechenden Informationen aus Flüchtlings- und Helferperspektive.

Der Kommentar von Herrn Frank ist unfair, unsachlich, undbegründet und ausschließlich subjektiv. Vielleicht hat der Verfasser kein Gefühl dafür, wie man der breiten Bevölkerung das schwierige Thema "Flüchtlinge" zweckmäßigerweise nahebringt. Die Macher der Sendung indes schon.

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kasam 11.09.2015, 02:12
9.

Ohne die vielen, vielen privaten Helfer , würde Germany ziemlich alt aussehen .
Und----kein seriöser Fernseh-Sender sollte sich in dieser Lage irgend etwas einbilden---Denn--
Wir sind zu zögerlich, ohne Plan, zu langsam, zu unentschlossen.
Wir wollen die Auswirkungen lindern, aber das geht nicht.
Wir müssen alle an einem runden Tisch und die Ursachen (und das ist Syrien stabilisieren und IS ausschalten) angehen. Das geht nur inkl. Putin, denn Euroland ist zu zerrissen um irgend etwas zu Stande zu bringen. Wenn wir das nicht hinbekommen, dann zerfällt Euroland in viele kleine Stückchen, weil jetzt ja auch nur jeder an sich denkt.

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