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ZDF-Moderatorin: Facebook löscht Konter-Kommentar von Dunja Hayali
DPA

Wie mit Hasskommentaren im Netz umgehen? Dunja Hayali antwortete einem Pöbler auf Facebook in seiner eigenen Sprache. Nun wurde ihr Post gelöscht - weil er offenbar als Hassbotschaft erkannt wurde.

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DerBlicker 09.08.2017, 14:11
30. wie kommen Sie darauf?

Zitat von loncaros
Das ist halt egal, dass FB überhaupt den einen löscht und den anderen nicht ist eigentlich mal wieder Bestätigung für alle, die diese Seite überhaupt nicht nutzen. Leider kann man sonst nirgendwo halbwegs frei seine Meinung schreiben, so dass andere sie auch lesen können.
Man kann heute seine freie Meinung so äußern wie vor Facebook Zeiten auch. Facebook ist ein rein private Veranstaltung und kann mit Meinungsfreiheit daher nichts zu tun haben. Meinungsfreiheit kann nur der Staat sichern, niemals ein privates Unternehmen. Das schnelle Hinrotzen von Unverschämtheiten bei Facebook hat mit Meinungsfreiheit gar nichts zu tun.

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sefopo 09.08.2017, 17:13
31. Dann gucken Sie doch weg.

Zitat von midastouch
Ich will echt nichts mehr über Dunya Halali und ihren Kampf im Internet lesen.
Ich will.

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Herbie45 10.08.2017, 15:17
32.

Zitat von RalfHenrichs
Wurde der auch gelöscht? Wenn ja, wäre die Löschung der Replik von Dunja ja logisch, da dieser dann ja keinen Sinn mehr machen würde. Wenn nein, wäre es verwunderlich, da beide "Kommentare" ja tatsächlich das gleiche Niveau haben. Im übrigen ist die ganze Aufregung um Hass-Kommentare im Internet eh unsinnig. Denn wir sollten uns nicht die Frage stellen, wo kommen die Hass-Kommentare her und wie kann man diese bekämpfen. Sondern wir sollten uns die Frage stellen, wo kommt der Hass her und wie können wir diesen bekämpfen.
Es ist eh sinnvoller an diese Dame zu schreiben, was sollen Kommentare auf Facebook, Twitter oder sonstwo.
Direkt anschreiben und höflich aber bestimmt ohen Zoten seine Meinung kundtun z. B. so:
Sehr geehrte gnädige Frau,

wir sind ein Rechtsstaat, das bedeutet, es muss nach dem Gesetz entschieden werden.
Ist ein Asylantrag rechtskräftig abgelehnt worden, ist der Antragsteller abzuschieben –ohne wenn und aber-.
Insoweit ist es vollkommen unwichtig, ob der Asylantragsteller aufgrund der langen Verfahren sich teilweise schon integriert hat.
Im Zeitalter des Smartphones und des Handys (kein Flüchtling ohne Handy) wissen diese Asylantragsteller doch längst, dass die Verfahren
viel zu lange dauern. Hier muss also der Hebel angesetzt werden. Eine Instanz ist einem Rechtsstaat angemessen, wenn das BamF abgelehnt hat.
Sollte dann der Ablehnungsbescheid durch richterlichen Beschluss sanktioniert werden, muss abgeschoben werden.

Insoweit ist auch den Gegnern, vor allem den jungen Menschen durch unsere linken GEW Lehrer klar zu machen, was ein Rechtsstaat ausmacht.
Und auch gegen Pastoren und Pfarrer, die widerrechtlich Kirchenasyl gewähren, ist strafrechtlich vorzugehen.

Die Tatsache, dass man abgelehnten Asylbewerbern auch noch eine freiwillige Ausreise finanziell schmackhaft macht, zeigt in welcher Konsenssaucenrepublik
wir leben, traurig.
gez. Klarname.
So verhalte ich mich in allen Fällen, ein Vorteil, Kommentare Dritter bleiben aus und entweder man bekommt eine Antwort oder nicht.
So verhalte ich mich auch gegenüber Frau Reschke, Politikern und selbst dem Spiegel gegenüber wenn wieder einmal ein Sachbuch aus der Bestsellerliste verschwinden sollte. Denn Zensieren darf weder der Spiegel noch der NDR, das gilt für Bücher von ganz rechts bis ganz links.
Früher standen die Themen im Vordergrund, heute die Journalisten und das ist schlecht.

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Herbie45 10.08.2017, 15:21
33.

Zitat von DerBlicker
Man kann heute seine freie Meinung so äußern wie vor Facebook Zeiten auch. Facebook ist ein rein private Veranstaltung und kann mit Meinungsfreiheit daher nichts zu tun haben. Meinungsfreiheit kann nur der Staat sichern, niemals ein privates Unternehmen. Das schnelle Hinrotzen von Unverschämtheiten bei Facebook hat mit Meinungsfreiheit gar nichts zu tun.
Zustimmung, aber dann müssen Sie auch hinterfragen warum immer wieder Unternehmen gerdezu versessen sind, Facebook in das Spiel zu bringen. Beispiel Meinungsumfragen via "Waage". Nimmt man teil, heißt es z.B. bei der Welt "Damit ihre Meinung wirklich zählt...
muss man sich bei Facebook registrieren lassen, das ist doch schon ein Versuch des Zwangsbeitritts durch Dritte zu Facebook,
Sonderbar, dieses Gebaren vieler Verlage, des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und so weiter.

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So-sehe-ich-das 11.08.2017, 07:14
34. Souverän?

Nein, von Souveränität zeugte der Antwortbeitrag von Dunya Halali nicht. Überhaupt vermittelt sie mir immer das Gefühl, dass sie sich in einer Rolle inszeniert. Das hat sie gar nicht nötig. Aber da sie es - für mein Empfinden - tut und dies manchmal bis zur Peinlichkeit und Penetranz, sehe und höre ich sie nicht gern. Obwohl ich mit ihren Anliegen inhaltlich fast immer übereinstimme.

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wahrsager26 11.08.2017, 22:47
35. Moment !

Mal ganz unabhängig von den verbalen Abgriffen auf Hayali: Gerade sie,irgendwie im öffentlichen Leben stehend ,hätte sich auch vorteilhafter ausdrücken können!!!! Aber es ist ein Erosionsprozess der Manieren und des Ausdruckes zu beobachten ,der bisweilen auch nicht vor den Foren halt macht.Man muss sich nicht auf die selbe Stufe der Pöbler stellen ,vielmehr ist deren Standort klar zu benennen,was meistens wenig schmeichelhaft ist! Danke

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