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Zeitungskrise: "Frankfurter Rundschau" meldet Insolvenz an
DPA

Ein Traditionsblatt steht vor dem Aus: Die "Frankfurter Rundschau" hat Insolvenz angemeldet. Die Angestellten sollen am Nachmittag bei einer Betriebsversammlung informiert werden.

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atair 13.11.2012, 16:32
180. Die SPD könnte doch - ach ja?!

Zitat von klein-ida
Die FR gehört doch zu 40 % der SPD. Die kann bei der Arbeitsplatzrettung ja nun mit gutem Beispiel vorangehen. Würde ihre Glaubwürdigkeit ungemein stärken und ihr bestimmt ein paar Wählerstimmen einbringen...
Diesbezüglich hat ein sehr informierter Poster "udo123454321" hier Krise der Printmedien: „Frankfurter Rundschau“ stellt Insolvenzantrag - Medien - FOCUS Online - Nachrichten einen informativen Beitrag unter dem Titel "SPD, die Heuschrecke" eingestellt: Zitat von
...Beispiel Frankfurter Rundschau: Der mächtige SPD-Medienkonzern [Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft] kaufte die verschuldete Zeitung für den symbolischen Preis von einem Euro. Dann ging s zur Sache: Dem linksliberalen Blatt wurde ein gnadenloser Sparkurs verordnet. Von 1060 Vollzeitstellen blieben gerade mal 720 übrig. Das Verlagsgebäude verscherbelten die neuen Besitzer für 40 Millionen an einen Investmentfonds. Anderthalb Jahre nach dem Einstieg will der Konzern das Blatt schon wieder loswerden: Von einem Kaufpreis um die 100 Millionen ist die Rede. So macht das die Heuschrecke SPD. ...
Noch Fragen, Kienzle?

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Pupsie 13.11.2012, 16:33
181.

Zitat von die-dicke-aus-der-uckerm.
Bei Schulabgängern, die kaum noch des verstehenden, flüssigen Lesens geschweige denn des fehlerfreien Schreibens fähig sind, droht das noch ganz anderen Presseerzeugnissen. Das sind die collateral damages unserer Bildungspolitik. Flurschäden.
Ganz ehrlich, das würde ich so unterschreiben!

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SteveFfm 13.11.2012, 16:33
182.

Zitat von Herbert1968
Das ist kein Verlust für die deutsche Zeitungslandschaft. Die Leserschaft möchte eben die unausgewogene Hetze von ganz links nicht mehr hören.

"Ganz links" ist nicht korrekt. Die Rundschau ist grün-bürgerlich, d.h. pro-kapitalistisch, pro-amerikanisch, pro-jüdisch, pro-islamisch und antideutsch.

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joboxer 13.11.2012, 16:34
183. not my cup of tea ...

... habe die zeitung nie gelesen, freu(t)e mich aber jeden morgen auf die “presseschau” im dlf, auch zu hören, wie die "grüne frankfurter" dieses oder jenes thema kommentiert(e).

kein anderes blatt, auch keines aus der spd presse-holding "ddvg", war und ist mir dort mit seiner meinung ferner als die fr.

gleichwohl - und im sinne einer vielfältigen presselandschaft - bedaure ich das ende eines so traditionsreichen blattes ...

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SteveFfm 13.11.2012, 16:36
184.

Zitat von lini71
Ja wat denn nun lechts oder rinks? :-) Schade drum, war/ist Qualität Journalismus. Der sich leider nicht mehr rechnet wegen Internet und so...

Die grüne Bürgerlichkeit vereinigt beides. Rechts im Sinne von pro-amerikanisch, pro-jüdisch und pro-kalitalistisch, links im Sinne von pro-islamisch und antideutsch. Das Schwarzweißdenken ist obsolet.

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gruenbonz 13.11.2012, 16:38
185. politische Journalisten haben kurze Beine

das heisst, die einseitige und erzwungene Linksausrichtung rächt sich für die Beschäftigten. Vergleichbar ist für mich der Wandel der Süddeutschen Zeitung. Sie läuft Gefahr, ihre Unabhängigkeit gleichfalls zu verspielen

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SteveFfm 13.11.2012, 16:42
186.

Zitat von elisaberlin
Wer hier so einen Mist schreibt wie die ersten beiden "Autoren" ist einfach nur ignorant. Es geht hier auch um eine Menge Arbeitsplätze.

Wer sich dem Teufel andient, muss die Konsequenzen fürchten. Das Arbeitsplatzargument ist schwer erträglich, wenn man bedenkt, in welchen Schweinereien es alles Arbeitsplätze gibt. Ich lasse Ihrer Phantasie freien Lauf.

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frubi 13.11.2012, 16:45
187. .

Zitat von sysop
Ein Traditionsblatt steht vor dem Aus: Die "Frankfurter Rundschau" hat Insolvenz angemeldet. Die Angestellten sollen am Nachmittag bei einer Betriebsversammlung informiert werden.
Was die großen Themen angeht, unterscheiden sich die Magazine und Zeitungen sowieso kaum. Da wird ein Einheitsbrei verbeitet. Wenn sich dann eine Zeitung oder ein Magazin bei den anderen Themen nicht deutlich von der Konkurrenz abhebt, hat es letztlich auch keine Daseinsberechtigung. Bei der Printausgabe des Spiegel überfliege ich die "großen Themen der Woche" und konzentriere mich auf den individuellen Teil.

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wasabiroshi 13.11.2012, 16:47
188.

Zitat von rasenmähermann75
Weder noch. Gedruckte Tageszeitungen sind ein auslaufendes Geschäftsmodell. Vor allem für Blätter wie die FR, die keine eigene Nische haben. Wer sich als "radikal links" definiert, liest gleich die taz- Linksliberale eher die SZ.
taz und radikal links? Das ist genauso ein Gerücht wie das die Grünen,denen die Taz ja zugeneigt ist, eine linke Partei sind. Das ist schon seit Jahren vorbei.

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henkel-franklin 13.11.2012, 16:47
189.

Zitat von sysop
Ein Traditionsblatt steht vor dem Aus: Die "Frankfurter Rundschau" hat Insolvenz angemeldet. Die Angestellten sollen am Nachmittag bei einer Betriebsversammlung informiert werden.
Wundert mich nicht, weitere Propagandablätter werden folgen! Wer sich in den Dienst von Lobbyisten wie Ver.di und Co stellen lässt, wird dafür selber bezahlen!

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