Forum: Kultur
Zentrum für Politische Schönheit: Kunstaktivisten errichten Gedenkstätte für Holocaus
Zentrum für Politische Schönheit

Kunstaktivisten haben nahe dem Reichstag eine "Widerstandssäule" errichtet - aus Asche von Holocaust-Opfern, sagen sie. Das ZPS will die Unionsparteien so vor einer Zusammenarbeit mit der AfD warnen.

Seite 1 von 9
plainchampagne 02.12.2019, 11:12
1. Albern

80% der AfD Wähler haben bis vor Kurzem noch CDU/CSU, SPD und die Linken gewählt. Wird Zeit, dass sich diese Parteien überlegen, wie sie ihre Wähler wieder zurückgewinnen können anstatt so zu tun als wäre die NSDAP gerade neu auferstanden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HaraldSchaaff 02.12.2019, 11:21
2. Überflüssig und einseitig

1 .Überflüssig weil nahe am Reichstag das große markante Säulenfelddenkmal steht. Das kann man nicht übersehen.
2. Unsinnig weil die AfD mit den Morden der NAZIS nichts zu tun hat und weder für Krieg noch das Ermorden von Juden steht.
3. Einseitig schief, weil im Bundestag mit der Linken eine Partei sitzt die die direkte Nachfolgerin der Gewaltherrschaftspartei SED ist, verantwortlich für das Blut der Maueropfer und vieles mehr.
4. Evt. kriminell wenn da die Totenruhe gestört wurde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gratiola 02.12.2019, 11:34
3. Meine bescheidene Meinung dazu ist,

Das ist keine Demokratie, sondern der Autruf zur Bevormundung und Indoktrination. Die sogenannten Altparteien sind alle, aus unterschiedlichen Gründen, nicht wählbar. Entweder man setzt sich sachlich auseinander oder man grenzt 40 % der deutschen Bevölkerung aus dem gesellschaftlichen Leben aus.
Wenn es in diesem Land akzeptabel ist, dass Abgeordnete des deutschen BT unter dem Motto "scheiß Deutschland oder Deutschland verrecke" unterwegs sind und Anti AfD Demos mit Aufforderungen/Drohungen wie"Abtreibenfür gegen Deutschland", oder " Kondome bis zum Volkstod", dann ist das nicht mehr mein Heimatland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peterpeterweise 02.12.2019, 11:45
4. Politisches Tagesgeschäft als Kunst?

Wenn jemand nicht möchte, dass Partei A mit Partei B zusammenarbeitet, dann kann er Mitglied in Partei A werden und innerparteilich so abstimmen. Falls er aber gar nicht mit den Zielen von den beiden Parteien übereinstimmt, sondern mit Partei C sympathisiert und durch seine Aktionen die Machtoptionen des politischen Gegners beschränken möchte, dann ist das keine Kunst, sondern ganz normales politisches Tagesgeschäft für die Partei C. Oder war die "rote Socken Kampagne" vom damaligen CDU Generalsekretär Hintze eine Kunstaktion?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jamsrhb 02.12.2019, 11:45
5. "moralischen Glutkern dieser Republik"

Wer den Holocaust als Zentrum seiner Moral bezeichnet wird niemals die nötige Realpolitik für die Zukunft machen können, weil jeder moralisch reelle Maßstab zwangsläufig an diesem Jahrhundertereignis scheitern muss.
So wird man nur Politik produzieren die auf Scham, Sühne und Selbstgeißelung aufbaut, die rückwärtsgewandt und damit zum scheitern verurteilt ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
a-cologne 02.12.2019, 11:48
6. @gratiola,

Ihre Meinung ist tatsächlich bescheiden. Einzig gebe ich Ihnen bei dem Wunsch nach einer sachlichen Debatte Recht. Bleibt aber die Frage, welche 40% der in Deutschland lebenden Menschen meinen Sie, die angeblich ausgeschlossen werden? Und welche Abgeordneten sind es denn, die unter dem Deckmantel der Vaterlandsliebe irgendwen oder irgendwas am liebsten verrecken lassen würden? Und dann müssten Sie sich auch noch entscheiden: Abtreiben für oder gegen Deutschland? Und wenn ich die Phrase "Kondome bis zum Volkstod" google, was meinen Sie, wer da an erster Stelle der Suchergebnisse steht? Ganz einfach: die üblichen Verdächtigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Saure Gurke 02.12.2019, 11:52
7. Artikel weiter unten - offenbar braucht es solcher Säulen

Wem sollte denn die NS-Weihnachtsdeko verkauft werden? Amazon hat ein Geschäft gewittert ...
Wehret den Anfängen, man sollte aus der Geschichte lernen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yrickoff 02.12.2019, 11:53
8. Absolut Pietätlos

Weil die Natzis Menschen und Tote geschändet haben ist das keine Rechtfertigung dies für ein Kunstprojekt zu wiederholen. Was kommt als nächstes? Ein Mobilee aus päpstlichen Knochen?
Kein Ziel rechtfertigt jemals alle Mittel.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mertrager 02.12.2019, 11:58
9. Jeder

der solchem Treiben eine Bühne bietet, sollte prüfen, ob das Gebotene angemessen ist. Meine schulische Ausbildung war permanent mit dem Thema der Judenvernichtung durchflochten. Für mich ist das ein ernstes Thema. Und da erscheint mir dieser Aktionismus billig. Nicht unnötig. Diese Art der Effekthascherei nervt mehr als sie Erkenntnis bringt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9