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Zerstrittene Linke: Können wir uns bitte wieder vertragen!
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Marine Le Pen umarmt ihre Wähler, Geert Wilders wirft die blonden Haare in den Wind - und die Linke ist schockiert. Statt gelähmt in der Ecke zu sitzen, könnten sie endlich gemeinsam kämpfen.

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Lagenorhynchus 11.02.2017, 08:04
1. Finessen...?

Was für Finessen, Frau Berg?
Programmatik will finanziert sein, da muss man schon über Steuersätze reden, das ist erfrischend bodenständig.
Und vielleicht auch mal über die Selffullfilling prophecy, die mit der Diffamierung gesellschaftlicher Gruppen einhergeht. Das ist bei Bestimmten Migrantengruppen nachweisbar, gilt aber auch für das, was Sie hier pauschal als "rechts" bezeichnen.
Nein, rechts/links ist nicht aktuell. Würde man hinter das polarisierende Gekreische gucken, wäre mehr Konsens in einer gesellschaftlichen Mitte, als viele sich vorstellen können.
Aber dafür interessieren sich die "Meinungsstarken" nicht. Man ist ja bei den "Guten".
Da bestätigt die Radikalisierung sogar noch das eigene Weltbild...

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torflut 11.02.2017, 08:24
2. Die Linke...

... hat es in Deutschland noch immer geschafft gespalten zu sein und gegeneiander anzukämpfen! Und das Erstarken rechter Kräfte in Europa hat mit der Schwäche Europas und insbesondere seiner fehlenden Legitimation in den Völkern zu tun. Bis heute konnte das gemeinsame Europa keine kräftigen Wurzeln schlagen! So unvernünftig der Brexit auch scheinen mag, er ist ein europäisches Ergebnis! Leider!

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karamelltaler 11.02.2017, 08:30
3. danke Frau Berg

wieder wunderbar geschrieben. es wäre aber auch mal schön, nicht immer nur in abstrakten Begriffen von links und rechts zu reden, und endlich mal die Worte dafür zu benutzen, worum es eigentlich geht. nämlich darum, ob wir für Menschlichkeit und Gerechtigkeit sind, oder ob Inhumanität und Rücksichtslosigkeit und Recht für denjenigen der lautesten schreit, jetzt unsere neuen Werte sein sollen.

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m82arcel 11.02.2017, 08:32
4.

Vielen Dank für die Kolumne. Da wir in benachbarten Filterblasen leben, stimme ich ihnen zu.

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Pecaven 11.02.2017, 08:34
5.

Man sollte die SPD nicht mit Gruenen und Linken in einen Topf stecken. Sie hat wohl doch bessere Ideen als nur "Biosprit" und die "Enteignung der Deutschen Bank". Wuerde sie ganz offen mit diesen Parteien in den Wahlkampf gehen, waere der Hoehenflug schnell vorbei.

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TobiasWolf 11.02.2017, 08:54
6. Hervorragende Kolumne!

Das Problem hatten wir in diesem Land schon einmal - rechte Schreihälse tauchen auf, die Linken sind uneins - Ergebnis: 60 Mio Tote. Das nur zur Erinnerung.

Vielleicht läuft es ja diesmal anders - evtl. lässt sich ja aus Geschichte doch was lernen.

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volkerrachow 11.02.2017, 09:02
7. So isses Frau Berg

Sie beschreiben das Problem der Linken. Die berühmte Kackophonie. Der eine Linke was es noch besser als der andere. Und dabei übersehen sie immer wieder,, das nur das Kollektiv den Erfolg bringt. Aber soweit reicht die scheinbare Intelligenz der Linken dann doch nicht.

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osterbuckel 11.02.2017, 09:09
8. Die Not der Linken

Der Beitrag gewährt einen tiefen Einblick in die Seele der Linken. Rettet unsere gesellschaftliche Stellung, unsere Meinungsführerschaft, unsere Überheblichkeit ,unser wir-Gefühlt: mit uns zieht die neue Zeit. Wir wollen keinen Dialog mit dem Volk, dem ewig rechts stehenden, ewig Gestrigen, ewig Miefenden. Wir wollen unsere Höhenluft, unsere reine Sicht: denn wir sind das Volk.
"Doch ihr wandelt oben im Lichte....vielleicht fällt ihr auch auf die Schn..ze.

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spontanistin 11.02.2017, 09:20
9. Die Machtfrage!

Der Lauf der Dinge wird solange durch die Macht des Finanzkapitals, das auch die militärische Macht steuert, bestimmt, bis sich eine Gegen-Macht der Massen, die ja in der Demokratie das Gewaltmonopol anerkennt, bildet. Letzteres bleibt eine Utopie, wie die Zersplitterung der Gewerkschaften und die Unfähigkeit zum Generalstreik zeigt. Selbst einen Gebärstreik als Protest gegen die Benachteiligung von Frauen in der Gesellschaft blieb immer nur eine nette Idee.

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