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Zivilcourage: Morgen kann es Sie treffen

Tausende demonstrieren gegen einen Bahnhofsneubau oder gegen Atommülltransporte. Doch wenn es um die Nachbarn geht, die verfolgt werden, weil sie jüdisch sind, engagiert sich niemand. Wie können wir so unmenschlich sein?

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mr.feelgood 03.08.2014, 08:41
1. Wie lange noch werden diese Zustände hier aufrechterhalten können?

Danke, Sibylle Berg, für Ihren engagierten Beitrag!
Die Wirklichkeit erinnert schon stark an Zustände in der Weimarer Republik mit Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, äußeren, politischen Umbrüchen und der Suche nach deren Verwirklichung. Heute gibt es allerdings nur noch eine sehr kleine und versprengte Gruppe von kritikern des mainstreams, welcher die Gesellschaft einlullt in Sätzen wie: Nie ging es uns so gut wie heute. Dahinter aber stehen strengste Rationalisierungsmaßnahmen, effizienteste Arbeitsbedingungen, hohe Leistungsanforderungen in jeder Form von Dienstleistungen mit gleichzeitig relativ geringer Vergütung. Aber nicht einmal das bedeutet die größte Bedrohung für die Bürger. Die betseht nämlich in der Möglichkeit, durch Schacherei an Börse und Immobilienmärkten finanzielle Leerblasen zu entwickeln. Kapital vermehrt sich so rasch, daß niemenad mehr manuelle adäquat soviel verdiennen kann, um reich zu werden. Das fördert Neid, das fördert Ungerechtigkeiten, das fördert vor allem ein nur noch schwach atmendes Umverteilungssystem, weil von dem Stigma ausgegangen wird, der Einzelde sei für seine "Looser"position voll verantwortlich und arbeitet so völlig zu Recht für den puren Erhalt seines Lebens in der Höhe der Grundsicherung. Und niemand, der noch über ein leicht höheres Einkommen verfügt, möchte seine Position riskieren und ebenfalls abgestuft werden.
Um diese Position zu erhalten, verschließen die Leute ihre Ohren und hören nicht auf Warnungen, auf schreckliche Geschichten, die die Regierung und ihre Ideologie in Frage stellt. Die Leute bellen und geifern mit der Meute oder wenden sich dem breiten Amusement zu, wenn sie ihn sich eben noch leisten können. So erfahren sie nichts vom anwachsenden Armutstrend in Deutschland, erfahren nichts von Verhältnissen, in denen billige Matratzenlager für 100€/Tag vermietet werden können an europäische Armutsmigranten.

Wie lange noch werden diese Zustände hier aufrechterhalten können?

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dēmosthénēs 03.08.2014, 10:25
2. Ernsthaft?

Sinnloser Artikel inklusive langweiligem und unpassendem Vergleich zum Nationalsozialismus.

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leser008 03.08.2014, 10:31
3. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht

Zitat von mr.feelgood
Danke, Sibylle Berg, für Ihren engagierten Beitrag! Die Wirklichkeit erinnert schon stark an Zustände in der Weimarer Republik mit Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, äußeren, politischen Umbrüchen und der Suche nach deren Verwirklichung. Heute gibt es allerdings nur noch eine sehr kleine und versprengte Gruppe von kritikern des mainstreams, welcher die Gesellschaft einlullt in Sätzen wie: Nie ging es uns so gut wie heute. Dahinter aber stehen strengste Rationalisierungsmaßnahmen, effizienteste Arbeitsbedingungen, hohe Leistungsanforderungen in jeder Form von Dienstleistungen mit gleichzeitig relativ geringer Vergütung. Aber nicht einmal das bedeutet die größte Bedrohung für die Bürger. Die betseht nämlich in der Möglichkeit, durch Schacherei an Börse und Immobilienmärkten finanzielle Leerblasen zu entwickeln. Kapital vermehrt sich so rasch, daß niemenad mehr manuelle adäquat soviel verdiennen kann, um reich zu werden. Das fördert Neid, das fördert Ungerechtigkeiten, das fördert vor allem ein nur noch schwach atmendes Umverteilungssystem, weil von dem Stigma ausgegangen wird, der Einzelde sei für seine "Looser"position voll verantwortlich und arbeitet so völlig zu Recht für den puren Erhalt seines Lebens in der Höhe der Grundsicherung. Und niemand, der noch über ein leicht höheres Einkommen verfügt, möchte seine Position riskieren und ebenfalls abgestuft werden. Um diese Position zu erhalten, verschließen die Leute ihre Ohren und hören nicht auf Warnungen, auf schreckliche Geschichten, die die Regierung und ihre Ideologie in Frage stellt. Die Leute bellen und geifern mit der Meute oder wenden sich dem breiten Amusement zu, wenn sie ihn sich eben noch leisten können. So erfahren sie nichts vom anwachsenden Armutstrend in Deutschland, erfahren nichts von Verhältnissen, in denen billige Matratzenlager für 100€/Tag vermietet werden können an europäische Armutsmigranten. Wie lange noch werden diese Zustände hier aufrechterhalten können?
Ein sehr guter Beitrag, der die Befindlichkeit im Lande gut widerspiegelt. Allerdings täuschen sie sich, wenn sie meinem, die Bürger würden massenhaft gegen Bahnhöfe, Atomtransporte o.ä. demonstrieren. Das wird in den Medien aufgebauscht, um uns eine Illusion von Demokratie vorzugauckeln. In Wirklichkeit sind das Wenige und oft immer dieselben, die dementsprechen mit Platzverweisen, Anzeigen wg Landfriedensbruch, Widerstand usw abgepeichert und verfolgt werden. Die meisten Bürger, so wie ich, trauen sich schon längst nicht mehr für etwas einzutreten. Und man muss leider sagen, dann sind einem die paar Juden auch egal, weil man grössere Probleme hat.

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fakabi123 03.08.2014, 10:31
4. ich schäme mich für mein Land !

Niemand hier in Deutschland sollte gegen Juden sein !! Denkt an die Vergangenheit ! Juden brauchen jetzt unsere Hilfe. Iich werde richtig wütend, wenn ich so dumme Leute sehe, sie sollten sich schämen !

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max-mustermann 03.08.2014, 10:33
5.

Zitat von sysop
Doch wenn es um die Nachbarn geht, die verfolgt werden, weil sie jüdisch sind, engagiert sich niemand. Wie können wir so unmenschlich sein?
Äh ich habe keine Ahnung welcher imaginären Freunde meine Nachbarn anbeten oder auch nicht und es interessiert mich ehrlich gesagt auch garnicht. Aber ich helfe ihnen trotzdem wenn sie Hilfe brauchen also was soll diese alberne Aussage über angebliche Unmenschlichkeit ?

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erlenstein 03.08.2014, 10:34
6. merkwürdig

Zitat von sysop
Tausende demonstrieren gegen einen Bahnhofsneubau oder gegen Atommülltransporte. Doch wenn es um die Nachbarn geht, die verfolgt werden, weil sie jüdisch sind, engagiert sich niemand. Wie können wir so unmenschlich sein?
"Auf der Welt beweisen Horden von Idioten mit Gewehren, dass dumpfe Brutalität immer siegt."

Wen meinen Sie denn da aktuell? Können Sie die nicht mal benennen? Dann relativiert sich vielleicht Ihr merkwürdig lavierender Jammer-Artikel.

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markusd09 03.08.2014, 10:37
7. weil die

Menschen von einem Bahnhof usw. direkt betroffen sind....genauso wenn es um Tiere geht.geht es um andere Menschen hält sich das mitleid in grenzen.in diesem Fall verstehe ich es sogar

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AmokSchleicher 03.08.2014, 10:38
8. Konsequent ?

Zitat von sysop
Tausende demonstrieren gegen einen Bahnhofsneubau oder gegen Atommülltransporte. Doch wenn es um die Nachbarn geht, die verfolgt werden, weil sie jüdisch sind, engagiert sich niemand. Wie können wir so unmenschlich sein?
Der Artikel beginnt mit der Ukraine, mit entführten Mädchen und Ebola und emotionalisiert erst einmal, um dann auf ein gänzlich anderes Thema umzuschwenken. Wo erlebt man dies gewöhnlich?

Zum Thema will ich mich da gar nicht mehr äußern, man wird als sachlicher Israel - Kritiker hier sowieso andauernd wegzensiert, aber eines ist klar - und damit kommen wir zum winzigen Kern des Beitrages: niemand verliert seine Schutzwürdigkeit und -bedürftigkeit, weil er aus einem Staat kommt, der gerade einen Landstrich wegbombt, weil dessen Bevölkerung es nicht vermag, seine Idioten in den Griff zu bekommen. Aber ist an dieser Aussage noch irgendetwas real, gar relevant?

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doc.nemo 03.08.2014, 10:39
9. Warum die Leute

Zitat von sysop
Tausende demonstrieren gegen einen Bahnhofsneubau oder gegen Atommülltransporte. Doch wenn es um die Nachbarn geht, die verfolgt werden, weil sie jüdisch sind, engagiert sich niemand. Wie können wir so unmenschlich sein?
gegen Stuttgart 21, einen Nationalpark oder Hochspannungsleitungen demonstrieren? Weil sie davon persönliche Nachteile für sich selbst befürchten. Warum Leute nicht gegen antisemitische Parolen demonstrieren? Weil sie davon keine persönlichen Nachteile für sich selbst befürchten. So einfach ist das.

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