Forum: Kultur
Zukunft der ARD: Teuer, weil alt?
Peter Kneffel/ DPA

Die ARD zahlt zu hohe Gehälter. So das Urteil der KEF-Kontrolleure. Auf einer Tagung machten die Senderchefs dafür das hohe Alter ihrer Mitarbeiter verantwortlich - und versprachen zugleich den digitalen Umbau für die Jungen

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lucky.sailor 27.11.2019, 15:51
1. Selbstbedienungsmentalität!

Es ist überhaupt nicht einzusehen, dass Mitarbeiter weit überdurchschnittlich bezahlt werden und insb. Intendanten mehr Gehalt beziehen, als die Bundeskanzlerin. Dass jetzt auch noch die Zwangsbeiträge um mehr als 10% angehoben werden sollen, ist staatliche Abzocke. Aber mit dem deutschen Michel kann man's ja machen. Der wehrt sich eh nicht.

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imlattig 27.11.2019, 16:10
2. der fisch..

stinkt vom Kopf her. es ist nicht der normale Mitarbeiter der zu viel verdient es sind die da oben. stellen werden bei den Fernsehanstalten nicht abgebaut, sonder die Mitarbeiter werden als sogenannte freie eingestellt mit weniger Gehalt und Rechten. die da oben stopfen sich derweil die Taschen voll.

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syracusa 27.11.2019, 16:14
3. Inhalte werden von freien Mitarbeitern gemacht

Ein guter Teil der Inhalte im deutschen ÖRR wird von freien Mitarbeitern produziert. Die sind in der Regel auch relativ jung. Und sie werden nicht nur relativ schlecht bezahlt, sondern müssen eigene Lebenspläne wg der oft dauerhaft prekären Beschäftigung hintan stellen und z.B. den Kinderwunsch ganz aufgeben.

PS - das ist keine Kritik am zwangsfinanzierten ÖRR an sich. Der ist als freier Rundfunk freier Bürger ein unverzichtbarer Grundpfeiler unserer Demokratie.

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syracusa 27.11.2019, 16:16
4.

Zitat von lucky.sailor
Es ist überhaupt nicht einzusehen, dass Mitarbeiter weit überdurchschnittlich bezahlt werden und insb. Intendanten mehr Gehalt beziehen, als die Bundeskanzlerin. Dass jetzt auch noch die Zwangsbeiträge um mehr als 10% angehoben werden sollen, ist staatliche Abzocke. Aber mit dem deutschen Michel kann man's ja machen. Der wehrt sich eh nicht.
Zum Thema Abzocke: Wie lange waren die Gebühren denn jetzt stabil? Wie hoch war die Inflation in diesem Zeitraum? Kleiner Hinweis: die Gebührenhöhe ist inflationsbereinigt heute noch auf ziemlich genau dem gleichen Stand, auf dem sie bei der Einführung der Gebühr im Jahr 1953 war.

Der Vorwurf der "Abzocke" gegen den ÖRR ist eine faktenwidrige, im Grund demokratiefeindliche Behauptung.

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vogelsberg 27.11.2019, 16:19
5. Alles auflösen

und privatisieren. Maximal ein Sender, der aus dem Bundesbudget finanziert wird. Keine Gebühren mehr für den Bürger. Wenn jemand ARD und ZDF sowie deren Anhängsel in den Ländern behalten will, sollen sich diese dem Wettbewerb stellen. Alle Serien werden immer seichter, Quizsendungen mit dem gleichen Personal, Fernsehen im Stile der 50 er Jahre, finanziert durch eine staatlich sanktionierte Zwangsabgabe (steuer), der niemand entkommt.

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rpp2012 27.11.2019, 16:25
6. Gebühren runter wäre die Devise !

Man schaue sich nur die Pensionsrückstellungen der Öffentlich-Rechtlichen an. Fast 9 Mrd. bei rd. 30.000 MA. Dieser Betrag würde jedem DAX-Konzern zur Ehre gereichen, allerdings müssen die die Pensionen am Markt verdienen und haben in der Regel ein Vielfaches an Personal. Das lässt auf absolute Luxuspensionen schließen, die auch vom kleinen Rentner, der haarscharf an der Grundsicherung vorbeischrammt, finanziert werden muss. Diese Kosten für Pensionen und völlig überflüssige Senderformate wie ZDFneo, Tagesschau24, ZDFinfo oder ONE, die einzig und allein dem Zweck dienen, den Sendeplatz mit Wiederholungen von Wiederholungen zu füllen, konsequent einstellen bzw. bei den Pensionen auf ein erträgliches Mass reduzieren und der Beitrag müsste sinken. Aber das unselige Gemauschel zwischen Politik und ÖR wird diese Geldverschwendung nicht beenden. Eigentlich hilft nur ziviler Ungehorsam und Weigerung, diesen Unsinn weiter zu finanzieren.

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spontanistin 27.11.2019, 16:29
7. Ein Hoch der Selbstbedienungsmentalität!

Bei Steuer- und Zwangsgebühren-finanzierten Maßnahmen und Unternehmungen gibt es leider absolut unzureichende Kontrollen bzgl. Zielerreichung und Effizienz. Auf 90% der Produktionen des ÖRFs kann leicht verzichtet werden. Wer dennoch unverzichtbaren Bedarf an den oft schwachsinnigen Unterhaltungssendungen, bei denen sich die telegenen Moderatoren und Sprecher gegenseitig zu Spielchen einladen hat, sollte gerne dafür bezahlen - ohne die Allgemeinheit zur Mitfinanzierung zu bitten. Oder wird Unterhaltung der Massen (welche eigentlich bei den niedrigen Quoten) auch zum Bildungsauftrag gezählt?

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lupo44 27.11.2019, 16:30
8. eigentlich interessiert es reichlich wenig was Andere verdienen.....

aber wenn das stimmt was hier geschrieben steht das ist es höchste Eisenbahn daran etwas zu ändern. Und wenn es stimmt das jetzt auch noch die FS Beiträge um 10% angehoben werden sollen,ist das mehr als Bedenklich.Hier muß ein Kontrollorgan geschaffen werden was menetwegen alle zwei Jahre neu gewählt werden muß um dem ein Ende zu setzen. Die Selbstbedienungsmentalität müssen Schranken gesetzt werden.
Das Kontrollorgan sollte aus allen Schichten der Gesellschaft geschaffen werden.

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josho 27.11.2019, 16:30
9. Na klar, dass man da....

......fürstliche Gehälter zahlen kann, egal wie alt oder jung man ist. Das Geld muss ja nicht wie im normalen Marktablauf unter Wettbewerbsbedingungen erwirtschaftet werden, sondern man legt einen Gebührenschalter um - und der Rest regelt sich von allein. Das ist ein Unding und gehört längst neu aufgestellt.

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