Forum: Kultur
Zukunftsanalyse: Was nach der Leistungsgesellschaft kommt
DPA

Bedingungsloses Grundeinkommen und wahre Gleichstellung: Deutschland könnte auf der Schwelle zu einem neuen Zusammenleben stehen. Warum, erklärt ein entwicklungspsychologisches Konzept.

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stefan.martens.75 09.02.2019, 22:45
70. Es gab hier mal einen Artikel

Über eine Insel in den 70'er Jahren.
Voll mit Vogelkot der damals teuer verkauft werden konnte.
Die Inselbewohner waren praktisch alle Millionäre und lebten lange in einer dekadenten Dauerparty.
Irgendwann die Vogelscheisse komplett verkauf (ich glaube Phosphor).
Der Artikel zeigte so ernüchternd wie eindringlich welch fatale Folgen allgemeiner und unproduktiver Wohlstand mit sich bringt.

Was sich zuerst ändern muss ist unsere Definition von Erfolg im Leben und persönlicher Entwicklung.
Das kann aber nur aus der Gesellschaft heraus kommen, nicht verordnet werden.
Steht doch auch heute jedem Frei sich zu bilden und dann nur 15 Std die Woche zu arbeiten für 1200? Netto
Irgendwie anscheinend kein allgemein erstrebenswertes Ziel.....

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labuday 09.02.2019, 22:45
71. eine solche Gesellschaft gabs schonmal vor 2000 Jahren -

einer unserer bstesn Außenminister hat die mal "altrömische Dekadenz" betitelt. Sehr treffend - da mußte keiner mehr arbeiten, Saufgelage sexuelle Ausrichtung in alle möglichen epischen Breiten, Beschäftigung mit der Kunst, Philosophie usw.
Die Arbeit verrichteten die

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maxuli 09.02.2019, 22:48
72.

Zitat von moev
Die Frage ist doch wie weit eine solche Gesellschaft gegen Gesellschaften, die mehrheitlich auf den tieferen Stufen stehen denn überlebensfähig ist. Oder ob sie mittelfristig schlicht militärisch überrannt wird
Die Frage ist berechtigt, ändert aber nichts an der Tatsache, dass sich die Gesellschaft verändert. Angst vor militärischen oder terroristischen Angriffen darf jedoch nicht unser Leben bestimmen. Es hat sich und wird sich nicht so schnell ändern, dass unsere Regierungen uns diese Angst nehmen muss, indem sie deren Ursachen beseitigt, und zwar ohne Gewalt, denn dies würde die Aggressionen und damit unsere Angst nur verstärken.

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curiosus_ 09.02.2019, 22:50
73. Da haben Sie das...

Zitat von chjuma
Stimmt, da hast Du recht. Jedoch glaube ich, dass sich der Mensch selber ins Aus evolutioniert. Ich weiß ja wie ich selber bin. Und 10 Mrd plus x auf diesem zerzausten Planeten... Das sind zu viele Flöhe auf dem Hund. Und glaub mir, der Fiffi lässt sich dazu was grundsätzliches einfallen. Mal sehen wer gewinnt.
...mit dem logistischen Wachstum nicht verstanden. Das nähert sich asymtotisch einem Grenzwert an.

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Bono Beau 09.02.2019, 22:52
74. Ähhhh - aha!

Zitat von oldmax
Alle vergangenen Kulturen sind verschwunden, weil es den Menschen dieser Zeitepochen zu gut ging.
Ja logisch - auto-logisch sozusagen. Und weit und breit kein Beleg. Kleine Eiszeiten? Nöö.... Kurzfristige Klimaschwankungen? Nööö...

Wenn´s dem Esel zu gut geht, geht er auf´s Eis und daher kommt dann die Eiszeit. Jou!!!

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hansriedl 09.02.2019, 22:53
75. Traum vom Grundeinkommen

Geld ohne Bereitschaft zu Arbeit - diese Idee gewinnt international an Popularität. Impulse dafür kommen ausgerechnet aus dem Tal der Hochleister, dem Silicon Valley.
Die Idee klingt wie eine Provokation. Geld ohne Arbeit? Haben wir nicht einmal gehört, Leistung müsse sich lohnen? Ist das nicht die plumpste Version von linkem Klassenkampf? Freibier und Netflix-Account für alle! Wer will denn noch leisten, wenn der Lohn auch so kommt? Ohne Nachweis einer Arbeitswilligkeit, ohne Behörden, die Vermögenswerte pfänden.
Mit einem Grundeinkommen in der Tasche könnte Uber-Fahren eine Art Hobby werden, das ab und zu sogar Geld abwerfen kann.

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freigeist1964 09.02.2019, 22:56
76. Das bedingungslose Grundeinkommen

wird alleine schon an der Frage scheitern, WEM den nun das bedinguslose Grundeinkommen zusteht. Die Antwort JEDEM würde das BGE zustehen wäre naiv!

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tailspin 09.02.2019, 22:57
77. Zu spaet

Warum sind die nicht meiner Zeit auf diese Idee gekommen? Ich haette mich auch lieber beim Drachenfliegen verwirklicht, als zur Arbeit zu gehen. Jetzt muss ich darauf bestehen, dass jeder in seinem Hamsterrad laeuft, damit wenigstens meine Rente gesichert ist.

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Horst Scharrn 09.02.2019, 23:01
78.

Ich befinde mich derzeit auf Stufe E11 und denke transzendental.

Zu Beginn der Zeit war alles eins in der Singularität. Danach wurde es Licht und das Sein entstand und daraus das Bewusstsein. Dieses Sein bzw. diese Existenz breitet sich von einem Pol (der Singularität ) auf der Oberfläche einer Multidimensionalen Kugel im Universum aus, bzw. ist das Universum selbst und konvergiert in ferner Zukunft zum anderen Pol hin.

Wir alle waren einst eins und bewegen uns wieder darauf zu. Jedes Selbst ist nur eine Art winzige "Zelle" in der Gesamtheit des "Körpers" des Universums. Wer dies einmal erkannt hat dem wird klar, dass man selbst gleichzeitig auch jeder andere Mensch und alles andere ist was existiert.
Wir alle sind alles was existiert. Und diese Gesamtheit der Existenz lässt sich auch mit dem Wort "Gott" beschreiben. Wir alle sind Gott.. Wer dies einmal erkannt hat, der entwickelt ein völlig neues Verständnis anderen Lebewesen und der gesamten Natur gegenüber.

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k70-ingo 09.02.2019, 23:03
79.

Zitat von Schartin Mulz
aber ausgerechnet die Grünen auf der höchsten Entwicklungsstufe zu sehen, ist ja wohl ein wenig absurd. Habe ich mich denn so sehr getäuscht, wenn ich gerade dort z.B. ein ausgeprägtes Freund-Feind-Denken erkannt habe. Eine Dogmatik, die andere Meinungen nicht akzeptiert? Und einen großem Opportunismus, wenn ich z.B. bedenke, dass die Grünen selbst mit der CSU koalieren wollten? Überhaupt, wenn ich so die Diskussionen verfolge, ist es doch gerade ein Zeichen unserer Zeit, dass Argumente Andersdsenkender überhaupt nicht in die eigene Betrachtungsweise einbezogen werden. Ob das jetzt in Fernsehtalkshows ist oder nur hier im Forum. Ein ausgeprägtes Freund-Feind-Denken prägt den Diskurs. Entweder der andere ist meiner Meinung oder er ist wahlweise linksgrünversifft oder ein Nazi.
Ich kann keinen Zusammenhang zwischen der "Analyse" und dem Wahlverhalten, bzw. der Politik an sich herstellen.

Meine Lebensgestaltung und die wirtschaftlichen Entscheidungen, die ich in meinem und für mein Leben treffe, hatten und haben nie etwas mit Politik, Parteien oder der Frage, wer gerade Bundeskanzler ist, zu tun.
Das war auch in meinem familiären Umfeld nie der Fall.

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