Forum: Kultur
Zum Tod von Costa Cordalis: Der Sehnsuchts-Grieche
Nestor Bachmann/ DPA

Er war das Urgestein des deutschen Nachkriegspop: Costa Cordalis ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Sein Aufstieg in den Schlagerolymp war ein Einwanderermärchen.

Seite 1 von 2
toninotorino 04.07.2019, 10:27
1. Jan Feddersen! DANKE!!

Wahnsinnig guter Artikel. Der spricht mir aus der Seele. Ich bin Costa Cordalis unglaublich dankbar. Klasse Typ. POSITIV!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Papazaca 04.07.2019, 10:40
2. Ein einfühlsamer Nachruf, der gleich auch das Nachkriegsdeutschland

in den Siebzigern beschreibt. Das waren eben nicht nur die Rolling Stones, die Hippies und die Kommune 1.

Interessant ist, wie sich jemand mit eigentlich nur einem großen Hit, "Anita" so verewigt hat.

Man kann ihm nur alles Gute wünschen, wo immer er ist!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sternenguckerle 04.07.2019, 10:57
3. Ein schöner Nachruf

Wüsste man von den vielen Künstler so viel, wie ich es nun im schönen Nachruf auf Costa Cordalis gelesen habe, man könnte die Künstler noch zu Lebzeiten ehren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dicke_Berta 04.07.2019, 10:57
4. Super Typ, dem nahm man die Ehrlichkeit ab

Nur zum Schluß hätte er lieber den ergrauten Alexis Sorbas geben sollen, statt des glattgebügelten,gefärbten Dauerdreißigers. RIP Costa

Beitrag melden Antworten / Zitieren
C. V. Neuves 04.07.2019, 11:01
5. Gelungener Artikel

Ein gelungener Artikel der eine vergangene Zeit für einige Momente wieder zum Leben erwecken konnte. Dieter "Thomas" Heck wird sich freuen in seiner neuen Show neben Roy Black, Rex Gildo, France Gall, Salvatore Adamo, Gus Backus und Jürgen Marcus jetzt auch Costa Cordalis aufbieten zu können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ge1234 04.07.2019, 11:32
6. Nachkriegsdeutschland...

Zitat von Papazaca
in den Siebzigern beschreibt. Das waren eben nicht nur die Rolling Stones, die Hippies und die Kommune 1. Interessant ist, wie sich jemand mit eigentlich nur einem großen Hit, "Anita" so verewigt hat. Man kann ihm nur alles Gute wünschen, wo immer er ist!
... in den 70ern? Ihr Ernst? Wie lang bestand denn Ihrer Meinung nach das Nachkriegsdeutschland? Und Stones und Kommune 1 sind Kinder der 60er Jahre!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedrich_eckard 04.07.2019, 11:33
7.

Zitat von C. V. Neuves
Ein gelungener Artikel der eine vergangene Zeit für einige Momente wieder zum Leben erwecken konnte. Dieter "Thomas" Heck wird sich freuen in seiner neuen Show neben Roy Black, Rex Gildo, France Gall, Salvatore Adamo, Gus Backus und Jürgen Marcus jetzt auch Costa Cordalis aufbieten zu können.
Der guten Ordnung halber - Adamo wird da nicht auftreten, den - Gesundheit und langes Leben! - gibt es nämlich noch... ansonsten: ein schöner Nachruf auf einen sympathischen, angenehmen Menschen, dessen Musik allerdings meinen Geschmack nie getroffen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mimas101 04.07.2019, 12:14
8. Hmm Tja

Leicht-Seichte Mitklatsch-Schlager liegen mir nicht. Möge der Sänger trotzdem in Frieden ruhen.

Ansonsten gab es nicht nur immigrierende Griechen sondern auch reichlich andere ausländische Sänger die in den 60ern und 70ern in der Bundesrepublik ziemlich populär waren und den deutschen 3/4-Takt Mitklatsch-Schlager tüchtig durcheinanderwirbelten. Da waren nicht nur M. Mathieu sondern auch: diverse US-Soldaten, Skandinavier, Niederländer und Italiener, Nana M., K. Gott, D. Lavi, Pan Tau, I. Sheer und mehr.
Alle haben hier die arg tröge Musikszene mitgeprägt. Waren das noch interessante Zeiten gewesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gaztelupe 04.07.2019, 12:18
9. Irgendwo

Die erste der zwei oder drei Polonäsen, an denen ich in meinem Leben teilgenommen habe, wand sich bemerkenswert lang und verschnörkelt durch ein Klassenzimmer. Den Takt gab »Anita« vor, unsere Stimmen sangen kräftig mit und so hell, als sei das Geld noch nicht erfunden worden. Im Türrahmen entdeckten meine damals noch stets das Beste hoffenden Kinderaugen schließlich meinen Vater, das sentimentale Monster, der mich abholen kam vom Schulfest und so breit und ehrlich grinste, dass ich es bis heute nicht vergessen habe.

Immerhin.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2