Forum: Kultur
Zum Tod von Jens Büchner: Ein lautes, schiefes Schalalala
DPA

"Wenn es dir schon ******* geht, dann wenigstens dort, wo es schön ist": Seine Tragik hat "Mallorca-Jens" Büchner selbst erkannt, nun ist er tot. Am erfolgreichsten war er damit, unerfolgreich zu sein.

Seite 1 von 30
k.k.laake 18.11.2018, 08:03
1. Wir haben Jenser doch alle gerne scheitern sehen.

Aber SO scheitern sehen wollte ihn keiner.
Rest in Peace.

Beitrag melden
schoeneberg 18.11.2018, 08:03
2. Nachruf?

Hallo,
persönlich finde ich den Artikel etwas daneben. Auch mir ging der Mann in der Sendung gbd auf die Nerven aber mehr weil Vox sowas auch gezeigt hat. Selbst hat der Mensch mir nix getan.
Er hat immer gearbeitet und ist immer wieder aufgestanden. Von Scheiterhaufen zu sprechen empfinde ich da als unmenschlich. Wenn man das Format kritisieren möchte dann nicht am Tod von Jens Büchner, der war nur ein einfacher Mensch.

Beitrag melden
kingcole 18.11.2018, 08:08
3. Fra Rützel, Lebeensentwürfe konnen scheitern.

Ich habe keine einzige Sekunde oder ein Wort von Hernn Büchner gesehen oder gelesen, von daher kann ich kein Urteil abgegeben.

Aber ein solch unerheblicher Verriss, wie sie ihn schreiben, muss ich ehrlich sagen, finde ich abstoßend.

Man kann fur sie nur hoffen, dass ihr Leben stabil bleibt und dass sie nicht aufgrund von Schicksalsschlägen nicht eines Tages selber den Maßstab verlieren und dann vielleicht auch ein wenig zum Jenser werden.

Beitrag melden
muellpost 18.11.2018, 08:08
4. Neues Level erreicht, Frau Rützel.

Ich bin wahrlich kein Fan von Trash-Formaten und dem heutigen Fernsehen, dennoch muss ich sagen, dass Ihr Artikel absolut pietätlos ist und für mich ein neues Level an Geschmacklosigkeit erreicht hat. Nach dem Tod einer Person (welcher auch immer) sich fast schon schadenfreudig im öffentlichen Format (hier) abwertend auszulassen, in der Hoffnung mit journalistisch-sarkastischem Schreibstil bei den Lesern zu punkten, überschreitet für mich die Grenzen des Respekts und der Pietät. Sie sollten sich schämen, Frau Rützel. Aber vielleicht schreibt ja jemand nach Ihrem Verbleib auch einmal einen Artikel über Sie, in dem ihre Orientierungslosigkeit im Leben für Menschen, die natürlich erfolgreich im Leben sind und eine lineare von Eltern unterstützte Kindheit hatten, lachhaft hervorgebracht wird. Schämen Sie sich, Frau Rützel.

Beitrag melden
loehnemann 18.11.2018, 08:09
5. Er hat nie aufgeben

Liebe Anja Rützel, ganz fantastisch geschrieben! Was mich selbst wundert, ist, wie nah mir sein Tod geht und wie viel Leute überhaupt auch Kommentare über ihn in den sozialen Medien hinterlassen. Fand ich ihn anfangs unmöglich, so wuchs doch mein Respekt vor ihm. Ich glaube, es liegt daran, dass Jens Büchner nie aufgegeben hat und alles probiert hat, um seinen Traum zu verwirklichen.

Beitrag melden
marcelgraewert 18.11.2018, 08:15
6. Malle-Jens

Jens, mach et jot. Die, die scheitern, sind die Besten.

Beitrag melden
fobb 18.11.2018, 08:26
7. Wenn...

Anja Rützel deinen Nachruf schreibt, hast du‘s geschafft. Mögen Sie in Frieden ruhen Herr Büchner.

Beitrag melden
steph_der_r 18.11.2018, 08:28
8. Das ist mal Niveau

Wer auch immer der Jenser war: dass ein SpOn-Reporter posthum auf ihm, der offenbar Werte wie Fleiß trotz aller Misserfolge nicht aufgeben wollte, herumtrampelt, hat gewiss auch er nicht verdient.

Frau Rützel, es ist ja durchaus in Ordnung, dass sie sich dem Herrn in Ihrem Wesen, Schaffen, Geist und Erfolg überlegen fühlen; bleiben Sie gern dabei. Über die Schwachen herzufallen - erst recht, wenn Sie sich gar nicht mehr wehren können - ist jedoch mehr als erbärmlich.

Schande über Sie, Frau Rützel, Schande!!!

Beitrag melden
Neuer neuer Name 18.11.2018, 08:30
9. Einfach nur geschmacklos

Was soll das? Warum schreibt man so einen respektlosen Artikel über jemanden, der gestorben ist und vor allem eins war: Mensch? Anja Rützel, würden Sie sich einen derartigen "Nachruf" wünschen, gespickt von möchtegern-humoresken, aber vor allem abwertenden Bemerkungen über alles, was in Ihrem grandiosen Leben als Spiegel-Schreiberin schief gelaufen ist? Provokation, schwarzer Humor, wie auch immer man die hier verwendeten "Stilmittel" bezeichnen mag, dieser Artikel strotzt nur so vor Arroganz und Herablassung. Auch Journalismus sollte gewisse Grenzen wahren. Das ist hier leider nicht geschehen.

Beitrag melden
Seite 1 von 30
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!