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Zum Tod von Talk-Talk-Sänger Mark Hollis: Such A Shame
picture alliance/ Photoshot

Mark Hollis ist mit 64 Jahren gestorben. Das bestätigte sein ehemaliger Manager. Er schrieb als Mastermind von Talk Talk zunächst Radiohits - und dann einen Quantensprung für die Popmusik.

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HuFu 26.02.2019, 14:30
10.

Oh nein, eine meiner absoluten Lieblingsbans waren und sind Talk Talk bis heute.
Alles Gute, Mr. Hollis und Danke für die schöne (Musik)Zeit. :)

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claus.fwse 26.02.2019, 15:08
11. Lange vermisst!!

Jahrelang habe ich alle möglichen Listen von veröffentlichter Musik durchsucht um vielleicht doch irgendetwas Neues von Mark Hollis zu entdecken.... er war mein Genie. Ich bin sehr traurig.

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Mencius 26.02.2019, 15:14
12. Have you heard the news today....

Have you heard the news today?
I wish I hadn’t......
Ich bin wirklich sprachlos. Und traurig. Fan seit dem ersten Album.
Der Nachruf ist sehr gelungen. Danke.

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frank.best 26.02.2019, 15:28
13. "I don't like to read the news".....

RIP Mark Hollis. Eine Ausnahmeerscheinung, die ihresgleichen sucht. Musik wie von einer anderen Welt, und von vielen unverstanden und unterschätzt. Auch das Debutalbum bietet schon Großes, u.a. das zitierte "Have you heard the News", "Candy", und andere .... Ich möchte kein Album, keinen einzigen Song missen. Zeit für eine Talk Talk Nacht in Andenken an diese unglaubliche Band und ihren unerreichten Frontman mit seiner mystischen Stimme.....

Danke für den respektvollen Nachruf.

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Mooncake 26.02.2019, 15:37
14. Such a shame …

Bis zum heutigen, konnte ich mit Talk, Talk nicht wirklich was richtiges anfangen aber dieser zum Teil sehr berührenden Nachruf, hat mich nun doch noch mal neugierig gemacht und ich muss gestehen , da ist mir wirklich möglicherweise was entgangen!

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jueho47 26.02.2019, 15:40
15.

Sehr schöner Nachruf.
Als "Colour of Spring" erschien, war ich 18 Jahre alt.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Album (und ein paar andere) wegweisend dafür waren, wie meine musikalischen Interessen seit dem und heute aussehen.
Der entscheidende Schritt weg vom Plastikpop zu "echter" Musik.

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retoxdafreak 26.02.2019, 15:40
16. Inside looking out

Ich war in den 80ern ehrlich gesagt kein großer Freund von Talk Talk. David Sylvian und The The waren mehr mein Ding (Matt Johnson hat sich übrigens auch schon zum Tod von Mark Hollis geäußert). Als ich dann vor ein paar Jahren so mit Ende 40 zufällig auf das Soloalbum von Mark Hollis gestoßen bin, konnte ich es nach dem hören der Platte nicht fassen was seine Musik in mir bewirkte. Ich hatte Kopfhörer auf saß auf meinem Sofa und weinte vor Ergriffenheit. Ich habe in meinem Leben sehr viel Musik gehört, aber nie mehr wieder ist mir etwas gefühlsmäßig so nahe gekommen wie diese Platte.

Was für ein genialer, kunst- und gefühlvoller Nachruf, Herr Frank (10/10)

Und danke Dir Mark Hollis - ich bin unendlich traurig.

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CReincke 26.02.2019, 15:47
17. Ein stiller Lehrer verlässt die Bühne

Mark Hollis hat mich das Zuhören gelehrt.
Als ich mir als Dreizehnjähriger das damalige Album von Talk Talk kaufte, war ich tatsächlich sehr aufgeregt. Nicht viele meine Altersgenossen kauften sich überhaupt schon LPs; die meisten nahmen entweder vom Radio auf oder kauften sich eher Singles oder Hit-Compilations. So trug ich also die wunderschöne Schallplatte heim, legt sie auf, lauschte – und versank. Mark Hollis ist vermutlich schuld daran, dass ich bei Musik wirklich zuhöre. Für mich ist das kein Nebenbei, keine Berieselung; bis heute höre ich bewusst zu, ich bin bei der Musik, tauche ein. Und wenn man mich dabei anspricht oder gar Dinge tut, die Geräusche produzieren, verärgert mich das. Es stört mich. Und das verdanke ich Talk Talk. Man kann nicht sagen, dass die Musik an dem Geschmack der Masse ausgerichtet gewesen wäre. Meine Begeisterung wurde demnach auch nicht von vielen Freunden geteilt, die kannten dann eben die Hits. Die fand ich zwar auch ganz gut, aber wirklich verlieren konnte ich mich in den Stücken, in denen es um die leisen Passagen und um die Zwischentöne ging. Dann lag oder saß ich in meinem Zimmer und ging auf eine Reise, zu der Talk Talk den Soundtrack lieferten. Meine Mutter hat das auch mitbekommen und sich vermutlich auch ähnliche Gedanken um mich gemacht, wie die Presse seit jeher um Hollis. Von wegen Eigenbrötler und exaltierter Typ. Aber was, wenn er einfach nur genoss, was er da tat? Und das Wie für ihn gar kein Anlass zur Diskussion gab – oder diese Diskussion für ihn vollkommen belanglos war? Er war ganz bei sich. Später setzte sich dieses Agieren fort und ich liebte die genommene Entwicklung – sowohl die seitens Talk Talk, aber auch die Mark Hollis‘. Nun ging es noch mehr um leise Töne, um das, was zwischen gespielter Musik passierte. Aushalten und Innehalten. Etwas entrückt, verschroben und eben anders. Es lud zum Verreisen ein. Und ich verreiste gerne. Und das gilt auch heute noch!
Mark Hollis hat mir gezeigt, was Musik auslösen kann. Und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Für mich war er stets ein stiller Held, dessen Alben so ziemlich auf jeder Liste auftaucht, in der ich Beste küre. Eine Größe aus der zweiten Reihe. Still, ruhig und unprätentiös. Man muss den Stil auch gar nicht beschreiben oder gar einordnen können. Das war mir sowas von egal, wenn ich mit ihnen auf Reise ging. Nun ist Mark Hollis auf seine letzte Reise gegangen. Gute Reise, mein entrückter Lehrer.

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cybernic 26.02.2019, 15:47
18. Ein Nachruf, fast so unglaublich wie die Musik von Talk Talk

Ich hatte das Glück, die Band in ihrer Hochzeit life zu erleben. Sehr charismatisch, wie Mark Hollis damals auftrat, aber irgendwie auch unprätentiös. Ihr Nachruf, Herr Frank, bestätigt den Eindruck, den ich damals hatte. Mein Musikgeschmack hat sich in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt – aber die Meldung vom Tod dieses einzigartigen Musikers trifft mich sehr.
Nicolas Rutschmann

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crunchy_frog 26.02.2019, 15:49
19.

Ich habe Talk Talk 1984 in Stuttgart live erleben dürfen und habe insgeheim bis heute gehofft, daß sie doch noch einmal zurückkehren. Oder auch Mark Hollis solo. Letztendlich war mir aber doch immer klar, daß es das beste so war. Er hat seine Geschichte konsequent zu ende erzählt und hätte mit einem Comeback nur alles zerstören können. Das wusste er nur zu genau.

Ein ganz grosser der modernen Musik ist von uns gegangen.

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