Forum: Kultur
Zustände in Zeltstädten: Verbannung bedeutet Kapitulation
DPA

Ein Zeltlager in Dresden zeigt, wie überfordert Politik und Gesellschaft mit der Flüchtlingsfrage sind: Aus den Augen, aus dem Sinn? In der Rekordhitze des Sommers entscheidet sich, wie weltoffen und hilfsbereit wir sein wollen.

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experiencedsailor 09.08.2015, 08:12
180. 1. Es ist doch allen klar, daß die Unterbringung in

Zelten provisorisch und temporär ist - nur eben dem Spiegel nicht.
2. Wenn ich dem nakten Tod entkommen bin, ist ein sicheres Dach über dem Kopf, medizinische Versorgung und regelmäßige Mahlzeiten an Menschwürde kaum noch zu übertreffen. Alles weitere findet sich mit der Zeit. Etwas anderes zu unterstellen, ist für mich angesichts dieser Massen mittlerweile boshaft und ehrlich gesagt auch ein Schlag ins Gesicht derer, die sich täglich an dieser Situation abmühen.
3. Der Beitrag des Spiegels ist außer schlau reden und schreiben wenig hilfreich.

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fans 09.08.2015, 08:18
181. Dann denken Sie bitte auch mal nach

Zitat von _unwissender
Denken Sie doch mal nach! Versuchen Sie einfach mal zu verstehen, wie viele Flüchtlinge in diesem Land so viel kosten wie der vergeigte Flughafen BER. Dann nehmen Sie Stuttgart 21 und ein paar andere Projekte von der Sorte. Ich würde sagen, das zeigt, dass wir Reserven haben für Millionen von Flüchtlingen. Alternativ ließe sich natürlich auch eine Regierung finden, die eine vernünftige Politik macht. Das wäre auf Dauer billiger.
Das Hauptproblem der Massenzuwanderung liegt nicht in der Finanzierung, sondern in kulturellen Spannungen.

Menschen aus aller Herren Länder strömen in ein Land (welches sich aufgrund seiner Geschichte nicht mal traut, Selbstbewusstsein zu signalisieren und seine Grundwerte offensiv zu verteidigen - z.B. was die Gleichberechtigung der Frau angeht), viele davon unzureichend auf diese Gesellschaft und die hiesige Arbeitswelt vorbereitet. Tausende traumatisiert, manche kriminell, andere ultrareligiös, wieder andere in archaischen Familienclanstrukturen verwurzelt. Alles kein Problem...

Wenn (spätestens beim nächsten Wirtschaftsabschwung) nur einem Teil dieser Menschen Dauerarbeitslosikeit droht, wächst Unzufriedenheit, nimmt die Kriminalität zu,wächst der Futterneid mit der Urbevölkerung. Dazu kommen ethnische Konflikte unter der Zuwanderern, religiöse Aspekte etc.

Keiner von denen, die heute die bedingungslose Aufnahme dieses nicht enden wollenden Zustroms befürworten (und bei aller Empathie für die Einwanderer oftmals erschreckend wenig Empathie für die Probleme und Ängste der autochthonen Bevölkering zeigen) hat Lösungen für diese gewaltigen Gefahren und gesellschaftlichen Explosionsherde - und verschanzt sich lieber im ewigen Rassismusgeschwätz oder einseitigen Einfordern von grenzenloser Toleranz.

Geld ist in der Tat nicht das Hauptproblem.........

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merokutt 09.08.2015, 08:21
182.

Zitat von sepp08
die ganze Sache mit den Flüchtlingsströmen fliegt der Politik jetzt um die Ohren. Es war klar, dass man dieses Thema nicht aussitzen kann (Merkel). Es ghört eine klare Linie zu diesem Thema, wie der OB von Tübingen, Boris Palmer seine Grüne Parteimitglieder kritisiert. Die Asylbewerber aus dem Balkan nehmen den Kriegsflüchtlingen die Plätze weg und wer das Gegenteil behauptet kann nicht über den Tellerrand t schauen. Die Politik hat versagt, vor allem Grüne, SPD und die Linken, ansonsten hätten sie Lösungsvorschläge, um diese Ströme zu kanalisieren.
Ich stimme zu, dass die Politik versagt hat, bin aber gelinde gesagt baff, dass sie CDU/CSU außen vorlassen - die stellen doch immerhin auf Bundesebene die Mehrheit und die Kanzlerin. Warum sind dagegen Grüne und Linke schuld, die nichtmal in der Regierung sitzen? Scheuklappen?

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fans 09.08.2015, 08:25
183. Was soll das?

Zitat von hschmitter
Von Ihnen ist offensichtlich zu viel verlangt, mal zu fragen, wer den Staat finanziert, wer ihn weniger finanzieren muß (Aktienspekulation weniger besteuert als reale Abreit?), wer in diesem Staat Milliarden verschleudern darf (BER, nicht verfassungskonforme Herdprämie etc.) usw.
Warum wollen Sie jetzt einen berechtigten Diskussionspunkt mit dem Hinweis auf Fehlentwicklungen entkräften?

Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Bevölkerung das BER Disaster gut findet, steuerhinterziehenden Millionären den Rücken stärkt etc.

Den Staat finanziert in der Mehrheit jeder einzelne Bürger, und damit hat er ein Recht, mitzudiskutieren, was mit seinem Geld passiert.

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lupenreinerdemokrat 09.08.2015, 08:26
184. Deutschland ist das weltoffenste Land dieses Planeten

In keinem anderen Land werden derart viele Migranten aufgenommen als bei uns.
Selbst die typischen Einwanderungsländer, wie USA, Kanada, Australien, Neuseeland lassen nur Migranten ins Land, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt werden, bzw. finanziell für sich selbst sorgen können.
Keine Bürger eines anderen Landes zahlen mehr Geld ihres Lohnes in Form von Subventionen, Entwicklungshilfen und sonstigem an die halbe Welt.

Wenn die Migranten in einigen Städten nun in Anbetracht ihres Massenansturms in Zeltstädten hausen müssen, statt wie in Dresden anfangs vorgesehen in Luxushotels, liegt das vielleicht auch einfach daran, dass man durch Druck der Bürger erkannt hat, dass nicht jeder Einwanderer wichtiger und mehr wert ist, als die Einheimischen.

Interessant wird es aber im kommenden Winter, falls dieser ein kalter und langer wird. Wohin mit dem Menschenmassen dann? Hat sich da ein Verantwortlicher, der am liebsten halb Afrika und den Nahen Osten herein holen würde, schon einmal ein paar Gedanken gemacht?
Mit Sicherheit nämlich nicht....

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fans 09.08.2015, 08:29
185. Etwas weniger...

Zitat von mymindisramblin'
wer verbietet dir denn das zu sagen? wir sind eine demokratie, da darf man auch die duemmsten ansichten aeussern. aber wenn man nicht als depp dastehen moechte sollte man auf so sprueche natuerlich verzichten...
... Aggressivität in der Diskussion wäre nett.
Wenn der Mitforist eine andere Meinung hat wie Sie, ist er noch lange nich dumm oder ein Depp.
Ein Mindestniveau sollten wir hier doch wahren...

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fans 09.08.2015, 08:30
186. Naja

Zitat von fleischwurstfachvorleger
Grüne und Linke regieren dieses Land. Immer wieder witzig, wie hier die Nebelkerzen aus konservativen Kreisen geworfen werden
Also hier in BaWü regieren sie und ich kann Ihnen versichern: sie haben die Lage absolut Null im Griff.

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fans 09.08.2015, 08:36
187. Das glaube ich Ihnen nicht

Zitat von Aberlour A ' Bunadh
Ich kenne persönlich einige ehemalige Flüchtlinge aus Eritrea auch in meinem beruflichen Umfeld. Die sind so fleißig, strebsam und intelligent, dass Ihre Klischees hinten und vorne nicht stimmen. Machen Sie sich keine Sorgen, die sind alle mathematisch begabt und können teilweise besser mit der Informationstechnologie umgehen, als ihre deutschen Arbeitskollegen. Diese Menschen sind eine absolute Bereicherung für Deutschland. Aber vielleicht haben manche unterschwellig Angst, dass sie die oben angesprochenen Werte ins Hintertreffen bringen. Jedenfalls halte ich von dieser typischen Argumentation, dass die Flüchtlinge nicht in unsere Kultur und unsere europäischen Werte? passen für absolut falsch. Die ehemaligen Flüchtlinge, die ich persönlich kenne, leben diese Werte von Anfang an überzeugender als manche "Einheimische" die ich kenne.
Mag für Ihre Bekannten zutreffen.
Aber wenn Sie mir erzählen wollen, dass die Mehrzahl der Bootsflüchtlinge gut ausgebildet sind und problemlos in die westeuropäische Arbeitswelt zu integrieren sind, werfe ich Ihnen Naivität vor.

Und das hat nichts mit deren Intelligenz zu tun, sondern mit der Einstellung zur Arbeit.
In unserer Werkskantine arbeiteten mehrere Schwarzafrikaner - es hat überhaupt nicht funktioniert.

Arbeitseinsatz, Zuverlässigkeit... Es gab massive Probleme. Aber klar, liegt dann natürlich an den bösen Einheimischen...

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stromberg1974 09.08.2015, 08:42
188. Warum solche Kommentare?

Deutschland tut mehr für die Flüchtlinge als jedes andere Land in Europa und aus den Kriegszeiten in Syrien und dem Irak stammt nur ein kleiner Teil der Flüchtlinge. Auf eine Völkerwanderung war nun mal leider niemand vorbereitet. Mein Respekt gilt den Behörden und freiwilligen Helfern die unmenschlichen leisten. Jede Kritik ist völlig daneben.

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youdontwannaknow 09.08.2015, 09:01
189. Endlich mal wieder eine Kommentarmöglichkeit ...

... zum Kommentar. Ich dachte schon der Spiegel traut sich gar nicht mehr. Weil die Disskussionen seiner Leser ihm dann doch nicht ins politische Konzept passen und Meinungsfreiheit selbstverständlich nur für zwanghaft Linksnaive zu gelten hat.

Es ist grausam mit anzusehen, wie der Spiegel jede normale Berichterstattung oder Kommentierung in die eine richtung drängt: Der arme Flüchtling - der zwangsnotwendig ausgerechnet in die Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen flüchten muss. Alle die da sachliche Zweifel äußern werden sofort als Nazis und Faschisten stigmatisiert. Dieses plumpe Totschweigen und Meinung einseitig darstellen erzeugt bei vielen Leute echte Wut.

Was wird ständig ausgeklammert:

- was kostet ein Migrant pro Jahr wirklich?
- ob politisch verfolgt oder schlichtes Streben nach "good life" ist überhaupt nicht feststellbar - wie soll damit umgegangen werden?
- wenn jemand sein Land verlassen hat, warum reicht nicht das kulturell und religiös ähnliche Nachbarland, wenns nur ums Überleben geht? Warum müssen nochmal tausende Kilometer zurückgelegt werden, um exakt eine "Schlaraffenland-Region" als einzig möglichen Asylort einzufordern? (Die Leute wollen ja nicht nach Ostpolen oder Süditalien!)
- wer profitiert denn wirklich von den, von unten augefüllten Billiglohnsektoren - wem schadet das? (Bitte nicht wieder Stukkateure und Bäcker als essenzielle Schlüsselindustrieen darstellen)
- Warum wird nicht angesprochen, dass das Gesetz dessen Mechanik grad eine ungebremste Völkerwanderung erzeugt -eigentlich aus einer Zeit stammt, in der es vielleicht 3-4000 Menschen/Jahr durch den eisernen Vorhang geschafft haben?
-warum wird dieses Asylrecht als gottgegebenes unveränderliches Hohegut dargestellt?
- Warum findet keine - im Spiegel ja doch gerne genutzte - Umfrage statt: wieviel Migraten pro Jahr wollen wir denn eigentlich? (100000 - 200000 - 900000)
- finanzierbar - Steuererhöhngen? wer will das?
- warum werden die Beispiele traditioneller Einwanderungsländer notorisch als rassistisch diffamiert? (siehe Australien, Kanada, England, USA -diese Länder haben doch jahrzente Erfahrung und wissen was sie tun)
- Pariser Vororte und amerikanische Ghettos mit genau den Zuständen wird es auch in Deutschland geben, wenn eine halbe Million Menschen ohne Sprachkenntnisse oder kulturelle Anpassungsfähigkeit nach D strömen. Warum wird das nicht thematisiert?

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