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Zweimal gewählt: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen di Lorenzo
DPA

Giovanni di Lorenzo hat fürs EU-Parlament doppelt gewählt - und dies in einer Talkshow offen erzählt. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

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Hans58 30.05.2014, 09:26
230.

Zitat von cavete
Indem Herr di Lorenzo glaubte eine Befugnis zu besitzen zweimal waehlen zu duerfen - moeglicherweise zu sollen -koennte er einem Irrtum unterlegen sein. Dieser Irrtum haette dann vermieden werden koennen, wenn auf europaeischer Ebene Vorkehrungen gegen solch einen Irrtum getroffen worden waeren, die es durch geeignete Massnahmen verhinderte, dass es ueberhaupt zu einer zweifachen Stimmabgabe kommen kann.....
Auf europäischer Ebene IST Vorsorge getroffen worden, dass man nur einmal eine Stimme bei Europawahlen hat. Alle EU-Bürger, die nicht in ihrem Heimatland wohnen, erhalten von ihrem Heimatland eine besondere Wahlbenachrichtigung, auf der vermerkt ist, dass man nur eine Stimme hat. Herr di Lorenzo hat diesen Hinweis überlesen.....und den Artikel seiner eigenen Zeitung "übersehen".....

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Detlef Brüggemann 30.05.2014, 12:27
231. Entschuldigung Herr di Lorenzo

Sehr geehrter Herr di Lorenzo,
die Strafanzeige initiiert durch die AFD ist absolut
unverhältnismäßig und propagandistisch.
Ihnen ist, für mein Dafürhalten, der Fehler klar und ich nehme Ihnen ab, es nicht mit Vorsatz getan zu haben. Nobody is perfect!
Ich bin soeben aus der AFD ausgetreten und möchte mich bei Ihnen entschuldigen.

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ronald.68 30.05.2014, 18:01
232. Glaubwürdig

Ich persönlich glaube Herrn di Lorenzo, dass er wirklich von dem Verbot keine Ahnung hatte. Denn - wie er selbst sagt - ansonsten hätte er es doch niemals im TV offen gesagt!
Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass alles immer komplizierter und undurchsichtiger wird. Und daran trägt die EU eine gehörige Portion Mitschuld. Ich sehe nur folgende Lösung: Vor der nächsten Europawahl müssen Bürger mit zwei Pässen vorher beantragen, in welchem Land sie wählen wollen und erhalten dann auch nur von dort Wahlunterlagen zugesandt. Um einen "Doppelantrag" zu vermeiden, müssten die jeweiligen Länder natürlich ihre Daten untereinander abstimmen, bevor die Wahlunterlagen rausgehen.
Sowas nennt man übrigens "den Brunnen zudecken, nachdem das Kind reingefallen ist"!

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