Forum: Leben und Lernen
3000 verschickte Briefe: Humboldt-Universität distanziert sich von Wahlempfehlungen
Paul Zinken/ DPA

Briefe mit dem Logo der Humboldt-Universität in Berlin fordern dazu auf, zur Europawahl eine ungültige Stimme abzugeben. Das Problem: Der Universität zufolge wurden die Briefe unerlaubt verschickt.

Seite 1 von 2
Grummelchen321 24.05.2019, 21:51
1. Wie

viele Briefe hat er denn genau verschickt?Wird er die Portokosten der HU erstatten.Sollte der Wissenschaftler ein trumpsches U-Boot sein ,dann besser zu seinem Herren zurückschicken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_rookie 25.05.2019, 12:24
2. Hm

Was für ein bodenloses Niveau muss diese Fakultät haben, wenn ein Gastwissenschaftler dort aufgenommen wird, dessen geistige Fähigkeiten nicht ausreichen rechtzeitig zu erfassen was er da gerade macht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spontanistin 25.05.2019, 13:02
3. Verräterisch!

So ist also das Demokratieverständnis eines US-Wissenschaftlers, alle Achtung! Ungültigmachen vom Effekt ist wie Nichtwählen, d. h. Akzeptieren aller gültigen Stimmen egal wie es ausgeht. Mir ist nicht bekannt, dass ungültige Stimmen in eine Rückkopplung an die Parteien mit Aufforderung zum Politikwechsel eingehen! Trump-Niveau!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Das Grauen 25.05.2019, 17:14
4. Hält der uns für ne Bananenrepublik? Ami go home!

Das hätte der doch wohl zuhause nie gewagt, da hätte er gewußt, daß das einen handfesten Skandal gibt. Da könnte übrigens so eine Einmischung eines Ausländers durchaus strafbar sein, es gibt ein entsprechendes Gesetz. Aber bei uns ist so eine unverschämte Wahlbeeinflußung ok, meint er? Was für eine Arroganz!

Und daß die Uni dies Benehmen noch zu entschuldigen und verharmlosen versucht, schlägt dem Faß den Boden aus. Damit will man wohl von der eigenen Mithilfe ablenken. Denn die Verwendung des Logos ist nur ein nebensächlicher Aspekt des Skandals. Zunächst mal muß der Gastwissenschaftler doch seine Forschungsabsichten vorher abgesprochen haben. Schon da hätte man ganz klar absagen müssen. Dann wurde der Besucher doch hier sicher betreut und untergebracht. Aber die Beteiligten sollen nichts gewußt haben? Nächster Schritt, die Adressdaten. Irgendwoher muß er die ja herhaben. Dabei wurde aber nicht nachgefragt und auf gesetzliche Beschränkungen und Verbote aufmerksam gemacht? Wie sieht's mit Netzwerkzugang, Computer und Drucker aus, wurden die nicht von der Uni gestellt? Ganz großer Klopfer: Der Typ organisiert 3000 Blätter Papier mit offiziellem Briefkopf! Die kann ein Gastwissenschaftler doch wohl garnicht ohne Genehmigung bekommen, was bei der Menge auf jeden Fall Nachfragen hätte auslösen müssen. Zum Schluß noch Druck und Versand, wurde das nicht auch in der Uni durchgeführt?

Und trotzdem will man uns weismachen, man hätte erst durch die Nachfragen der Angeschriebenen von dem Projekt erfahren? Ist doch lächerlich! Da waren sicher zahlreiche Mitarbeiter involviert, die die ethische Fragwürdigkeit und die Konflikte mit dem Gesetz einfach ignoriert haben. Das gehört aufgeklärt und muß personelle Konsequenzen haben. Und was den Ami angeht: Visum entziehen und von der Polizei zum Flughafen bringen lassen. Denn wenn bei solcher Mißachtung demokratisvher Spielregeln nicht konsequent durchgegriffen wird, dann sind wir wirklich eine Bananenrepublik!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Trevor Philips 25.05.2019, 21:23
5.

Die ersten 4 Beiträge strotzen nur so vor blankem Antiamerikanismus.
Da hat ein Gastwissenschaftler einen Fehler gemacht. Kann jedem passieren, die Eltern der vier Herrschaften welche ihren dümmlichen Hass in die Welt posaunen wissen davon sicher ein Lied zu singen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frenchie3 25.05.2019, 22:13
6. @5 Er hat einen Fehler gemacht??!!

Ein Fehler ist wenn er so einen Brief schreibt und den versehentlich abschickt. 3.000 Fehler sind dann was? Wenn es tatsächlich ein Projekt war, dann mit welchem Zweck? Die Auswirkung von Beeinflussung bei Wahlen live on stage? Nein, entweder ist er tatsächlich ein "U-Boot" von Donnie oder grunzdämlich. Der Uni kann man nur vorwerfen ihn nicht sofort rausgeworfen zu haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
catcargerry 26.05.2019, 06:27
7. Sehe ich nicht

Zitat von Trevor Philips
Die ersten 4 Beiträge strotzen nur so vor blankem Antiamerikanismus. Da hat ein Gastwissenschaftler einen Fehler gemacht. Kann jedem passieren, die Eltern der vier Herrschaften welche ihren dümmlichen Hass in die Welt posaunen wissen davon sicher ein Lied zu singen.
Ich sehe keinen Antiamerikanismus. Trump ist nicht USA, er versucht nur, sie sich untertan zu machen, und ohne unlautere Mittel gelingt ihm das nicht, wie wir sehen können. Im Übrigen ist ist hier allerdings eine Sensibilität für Recht und soziale Phänomene erkennbar, die das des US-Botschafters (auch nicht USA in toto) noch unterbietet. Ich bin gespannt auf die Erklärung, die nach der Wahl kommen soll, und ihre Glaubwürdigkeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
catcargerry 26.05.2019, 06:38
8. Wichtiger Aspekt

Zitat von Das Grauen
Das hätte der doch wohl zuhause nie gewagt, da hätte er gewußt, daß das einen handfesten Skandal gibt. Da könnte übrigens so eine Einmischung eines Ausländers durchaus strafbar sein, es gibt ein entsprechendes Gesetz. Aber bei uns ist so eine unverschämte Wahlbeeinflußung ok, meint er? Was für eine Arroganz! Und daß die Uni dies Benehmen noch zu entschuldigen und verharmlosen versucht, schlägt dem Faß den Boden aus. Damit will man wohl von der eigenen Mithilfe ablenken. Denn die Verwendung des Logos ist nur ein nebensächlicher Aspekt des Skandals. Zunächst mal muß der Gastwissenschaftler doch seine Forschungsabsichten vorher abgesprochen haben. Schon da hätte man ganz klar absagen müssen. Dann wurde der Besucher doch hier sicher betreut und untergebracht. Aber die Beteiligten sollen nichts gewußt haben? Nächster Schritt, die Adressdaten. Irgendwoher muß er die ja herhaben. Dabei wurde aber nicht nachgefragt und auf gesetzliche Beschränkungen und Verbote aufmerksam gemacht? Wie sieht's mit Netzwerkzugang, Computer und Drucker aus, wurden die nicht von der Uni gestellt? Ganz großer Klopfer: Der Typ organisiert 3000 Blätter Papier mit offiziellem Briefkopf! Die kann ein Gastwissenschaftler doch wohl garnicht ohne Genehmigung bekommen, was bei der Menge auf jeden Fall Nachfragen hätte auslösen müssen. Zum Schluß noch Druck und Versand, wurde das nicht auch in der Uni durchgeführt? Und trotzdem will man uns weismachen, man hätte erst durch die Nachfragen der Angeschriebenen von dem Projekt erfahren? Ist doch lächerlich! Da waren sicher zahlreiche Mitarbeiter involviert, die die ethische Fragwürdigkeit und die Konflikte mit dem Gesetz einfach ignoriert haben. Das gehört aufgeklärt und muß personelle Konsequenzen haben. Und was den Ami angeht: Visum entziehen und von der Polizei zum Flughafen bringen lassen. Denn wenn bei solcher Mißachtung demokratisvher Spielregeln nicht konsequent durchgegriffen wird, dann sind wir wirklich eine Bananenrepublik!
Den Briefkopf hat man heute in der Vorlage. Und wenn so ein Forscher (m/w/d) kommt, wird er nicht einen minutiösen Plan seiner Forschungen und Einzelmaßnahmen im Gepäck haben, selbst wenn er thematisch Vorstellungen hat. Aber die HU scheint sich hier tatsächlich einen schlanken Fuß machen zu wollen. Da wird man auch untersuchen müssen, wie weit deren Verantwortung bei der Posse geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
irgendeinleser 26.05.2019, 08:28
9. Re an Das Grauen

Zitat von Das Grauen
Ganz großer Klopfer: Der Typ organisiert 3000 Blätter Papier mit offiziellem Briefkopf! Die kann ein Gastwissenschaftler doch wohl garnicht ohne Genehmigung bekommen, was bei der Menge auf jeden Fall Nachfragen hätte auslösen müssen.
Ich habe schon ewig keine vorgedruckten Briefköpfe mehr an Unis gesehen. Da wird in der Regel einfach eine digitale Vorlage verwendet und der Briefkopf zusammen mit dem Text vom Drucker auf blankes Papier gebracht. Da fällt niemanden was bezüglich der Beschaffung auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2