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Abitur: Das raten Lehrer zur Prüfungsvorbereitung
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Sollten Abiturienten Wochen oder Monate vor den Prüfungen anfangen zu lernen? Mit Mut zur Lücke oder umfassend? Und können Eltern die Prüflinge unterstützen? Eine Umfrage unter Lehrern gibt Antworten.

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kpdsu 04.02.2017, 11:31
1.

Kommt halt auf die Persönlichkeit und die Fähigkeiten an. Ich hab ein bisschen für die Vorabiklausuren gelernt und zwei Wochen für die Klausuren der beiden LKs. Einen Tag für Fach Nummer drei und nen halben Tag für die mündliche. Alles solide zwei bis drei und dann Urlaub :-) andere haben sich übel gestresst und können sich für die eins auch nix kaufen, an Ende zählt das Diplom ;-)

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evilbernd 04.02.2017, 11:35
2. vorweg

Lehrer verdienen zuviel, sollten keine Beamte sein, haben keine Lebenserfahrung und generell keine Ahnung. Damit sollten die Stammtischleute jetzt abgehakt sein und man kann über den Inhalt des Artikels diskutieren.

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hanshans.hansen1 04.02.2017, 12:09
3. Quatsch mit Soße

Ich habe für meine Abiturklausuren nicht annähernd so viel gelernt.
Für die beiden Leistungskurse jeweils eine gute Woche. Für Mathematik ein paar Tage, da das eh mehr auf Verständnis denn auf auswendig lernen beruht. Einzig die mündlichen Prüfungen (davon eine Präsentation) haben etwas mehr Zeit erfordert, schließlich wollte man sich ja nicht im Angesicht des Prüfers die Blöße geben....
Und trotzdem habe ich 4 aus 5 Prüfungen im Einser-Bereich abgelegt und ein sehr gutes Abitur erhalten.
Anmerkung: Die obig angegebene Lernzeit entspricht ganztägigen Lerneinheiten, also nicht wie empfohlen 5-7 Stunden die Woche. Ganztägig ist bei meinem ausgeprägten Drang zur Faulheit allerdings auch relativ.

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m82arcel 04.02.2017, 12:12
4.

Ich frage mich, wie man lernen in diesem Zusammenhang definiert. Bei mir selbst ist es beispielsweise ziemlich sinnlos, wenn ich zu früh anfange zu lernen - länger als ein paar Tage sind Details bei mir nicht wirklich abrufbar.
Verstehen muss ich die Dinge natürlich früher schon, aber dann reichen ein paar Tage zur Vorbereitung auf eine Klausur aus - und ja, das ist dann Auswendiglernen von Stichworten um vorher (hoffentlich) Verstandenes in der Klausur abrufen zu können.

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orthonormalbürger 04.02.2017, 12:16
5. Bayrisches Abi

Habe bayrisches Abitur und dafür nicht mal nen Tag gelernt. Damals waren auf dem Gymnasium auch noch wesentlich weniger Leute. Selbst in Bayern gibt es das Abitur quasi gratis. Für jeden normalen Menschen sollten zwei Wochen wohl völlig ausreichen.

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Putin-Troll 04.02.2017, 12:28
6. Viel Stoff

Kommt immer auf den individuellen Lerntyp und natürlich auch auf die Prüfungsfächer an, wie viel man lernen sollte. Ich habe damals aber auch erst im Januar angefangen. Was ich mir vor Weihnachten reinziehe habe ich doch an Ostern eh schon wieder vergessen.

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patrick6 04.02.2017, 12:49
7. Sicher nicht repräsentativ...

...aber ich habe damals für mein Abi gar nicht gelernt. Ich hatte allerdings auch nicht vor, irgendeinen NC zu erreichen. Die einzige Abi-Vorbereitung war zur mündlichen Bio-Prüfung ein morgendliches Lesen in meinem Biologie-Buch, wo ich die Story über den "Mungo in Madagaskar" fand (der wurde zur Abwehr der Rattenplage auf den Zuckerrohrplantagen eingeführt und verputzte nach den Ratten auch alles, was Insekten fraß, damit hatte man dann eine Insektenplage...super!).
Als ich eine Stunde später in der Schule den Umschlag mit der Aufgabe öffnete, musste ich erstmal laut lachen: "Der Mungo auf Madagaskar". Kicher. Meine Eltern haben sich übrigens für meine schulische Laufbahn keinen Zentimeter weit interessiert. Ich habe dann trotz allem studiert und mich hat NIE jemand nach meinem Abi-Schnitt gefragt (war unter aller Kanone, aber eben auch ohne irgendwas dafür zu tun, also seeeehr relaxed).
Ich weiß nicht, warum um das ganze Thema heute von all diesen bekloppten Eltern so ein Drama gemacht wird. Entweder kann der Nachwuchs was oder eben nicht. Und wenn nicht, hilft langfristig auch kein Mörder-Abi (das durch schlichtes Pauken erreicht wird).

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upalatus 04.02.2017, 12:51
8.

Wie alt und selbsterfahren sind eigentlich Abiturienten? Es ist sicher wohlgemeinte Hilfestellung und Anraten von Lehrern, aber wennst als Abiturient noch nicht rausgefunden hast, wie man sich persönlich erfolgreich vorbereitet, ohje.

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gordito255 04.02.2017, 12:53
9. Aufwand

Nachdem man endlich etwas verstanden hat, unterschätzt man den Zeitaufwand, den man dafür getrieben hat. Deshalb schätzen berufserfahrenere Lehrer den Lernaufwand geringer ein als die jüngeren Kollegen.

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