Forum: Leben und Lernen
Abiturienten 2011: "Ich will Unglaubliches vollbringen!"

Hannahs Hass-Lehrer wurde der Abi-Prüfung verwiesen, weil er die Schüler störte. Esthers Lehrerin brachte Süßkram mit, und Elisa rang in der Reifeprüfung mit "fetten Französinnen". Im SchulSPIEGEL erzählen*13 junge Menschen von ihrem Abi*- und wie ihr Leben danach aussehen soll.

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Plasmabruzzler 29.06.2011, 09:26
60. Titel vergibt nur der Bundespräsident

Zitat von Mauie
Ja, das denke ich mir auch. Und inzwischen ärgere ich mich auch, mich überhaupt eingeschaltet habe. Aber wie hier Leute, die anscheinden keine Ahnung haben, Abiturienten als faule, weltfremde und vor allem vollkommen naive Rumgammler und Dummchen zu bezeichnen, geht ja auf keine Kuhhaut mehr...
Wer hat das geschrieben? Da ich selber über Umwege (Fachabi ohne Quali für ein Studium, Ausbildung, Meister, Studium) quasi zu dem erlauchten Kreis der Abiturienten aufgestiegen bin, zähle ich mich dreisterweise trotzdem einfach mal dazu und finde keine beleidigenden Kommentare (Rumgammler, Dummchen). Naivität unterstellte ich Ihnen, weil ich keinen Satz fand, in dem Sie "den Stier bei den Hörnern packen".

Zitat von Mauie
@ plasmabruzzler: Wie denken Sie, bereite ich mich auf mein Berufziel vor? Glaube Sie ernsthaft, ich hätte mich nicht ausreichend informiert und mich noch nie mit dem Beruf befasst und werde jetzt 5000€ für ein Studium investieren, über das ich mich noch nie informiert habe?
Dann nennen Sie doch bitte ein konkretes Beispiel, wie Sie sich auf den Beruf vorbereitet haben oder vorbereiten wollen. Ich kann keinen kausalen Zusammenhang zwischen Politik/Islamwissenschaft und Entwicklungshelferin erkennen. Beispiele für einen Zusammenhang zwischen Entwicklungshilfe sind in meinen Augen u. a. Ärztin, Architektin, Bauingenieurin, Lehrerin, Erzieherin, usw.


Zitat von Mauie
Genau das meinte ich. Abiturienten besitzen zwar noch keine 20 Jahre Berufserfahrung, aber das gibt Ihnen noch lange kein Recht, uns dermaßen zu bevormunden. Ich treffe meine eigenen Entscheidungen und die treffe ich mit Bedacht, genauso wie alle anderen Abiturienten und es ist unser gutes Recht, uns vieleicht auch mal zu verrennen und eine falsche Entscheidung zu treffen. Von Ihnen ist sicher auch nicht jeder auf dem schnurgeraden Weg zu Ihrem jetztigen Beruf gekommen!
Ich - für meinen Teil - bevormunde Sie nicht (oder nennen Sie bitte ein Beispiel). Ich fragte nur nach, wo oder wie ein Zusammenhang zwischen Entwicklungshilfe und Politik/Islamwissenschaften besteht. Dafür konnten Sie keine nachweisbaren Argumente liefern, sondern beschweren sich lauthals, dass andere es einfach nicht verstehen - aber meiner Meinung nach verstehen möchten. Nicht jeder ist noch jung und kann sich in die Lage einer Heranwachsenden hineinversetzen.

Bitte werden Sie in Ihren Aussagen konkreter. Falls hier Abiturienten-Bashing angesagt sein sollte, wird das der Moderator des Forums richten.
Sie drängen sich selbst - vielleicht unbewusst - in eine ungünstige Position, in der Sie nur mit sachlichen Argumenten bestehen können und nicht mit erfundenen Beleidigungen (s. o.), angeblicher Bevormundung (s. o.) oder inhaltslosen Phrasen ("Was ich nicht haben durfte oder konnte, darf auch niemand anders haben").

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entreotto 29.06.2011, 11:45
61. .

Zitat von Plasmabruzzler
Da ich selber über Umwege (Fachabi ohne Quali für ein Studium, Ausbildung, Meister, Studium) quasi zu dem erlauchten Kreis der Abiturienten aufgestiegen bin, zähle ich mich dreisterweise trotzdem einfach mal dazu
Einige werden schon mit dem ABI Unglaubliches vollbracht haben, da sie die ersten in der Familie sind, die jemals ein ABI geschafft haben.

Neben Interessen, Neigungen werden vor allem die Fähigkeiten abgewägt werden, wenn die Frau kein Talent für Naturwissenschaften hat, möglicherweise auch keine handwerklichen Fähigkeiten, dann ist Politk-u Islamwissenschaften doch ein gutes Fach, auf Anhieb sehe ich da keine besonderen Fähigkeiten, die dafür gebraucht werden. Frauen haben viel eher gesellschaftlich die Möglichkeit, Dinge nach Ihren Interessen zu studieren,
meine Eltern hätten mir den Vogel bei so einem Fach gezeigt, aber bei einer Tochter wird so was respektiert, viele studieren einfach nur auch etwas und gründen später eine Familie

Rein persönlich hätte ich an Ihrer Stelle, ( keine optische Mängel vorausgesetzt) veilleicht vorher eine Zeit als Stewardess gejobbt, um die Welt zu sehen und Rücklagen für das Studium zu bilden, Ausbildung geht nur ca 2 Monate oder eine Banklehre gemacht, die verdienen schon während der Ausbildung gutes Geld und das Wissen um Geld spielt auch in der Politik die grösste Rolle,
aber das sind alles Dinge, die ja jeder weiss.

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hördochauf 29.06.2011, 16:36
62. wie meinen?

Zitat von steviewonder89
...haben also tatsächlich die nötige Motivation, den Beitrag einer 19-jährigen Stück für Stück auseinander zu nehmen, um uns mit einer ungerechtfertigten Abgehobenheit ihre Prognosen Nahe zu bringen?
Sind sie mit 21 Jahren zu dem Schluss gekommen Beiträge einer 19 jährigen wären - allein ob des Alters der Verfasserin, nicht wert kommentiert zu werden?
Zitat von steviewonder89
Von was soll man dann denn Bitte sprechen, wenn nicht von Verbissenheit, Verbitterung und Zynismus? Ich bete Tag für Tag mit vierzig nicht so zu sein, wie der Durchschitts-SPON-Foren-Troll. Stephan, immer noch Wirtschaftsingeneurswesensstudent, immer noch 21
Danke für die Blumen.

Meine verbissene Zynikerwelt lässt mich allerdings etwas entscheidendes erahnen:

Nicht wir Trolle haben den Kontakt zu den Abiturienten da draussen verloren, sondern die Kommentare aus der Abiturientenwelt spiegeln etwas gefährlich abgehobenes wieder.

Wie schon erwähnt bestand meine Auszeit nach dem Abi aus 'mit Schießprügel durch die Pampa rutschen' - neben einer Menge Blödsinn den man dort mitbekommen hat (und das vermisse ich in den Kommentaren) war die Erkenntnis - die allerdings noch etwas sacken musste:

Es gibt Leute die können kaum Lesen, es gibt Abiturienten, Hilfsarbeiter, Azubis, Arbeitslose, Bäcker, Schlosser,Maurer und Baumarktverkäufer - alle zwischen 19 und 21 Jahre alt.

Es gibt unglaublich dumme Menschen - aber auch Leute ohne Abitur und aussicht auf akademische Weihen, die ein Leben haben und auch etwas zu sagen - oft nicht die dümmsten Dinge. Träume haben die übrigens auch - kräht i.d.R nur kein Hahn nach.

Abi zu machen, ist (wenn auch nur ein kleines) Privileg - und sein wir ehrlich mit einem vernünftgen Umfeld keine unlösbare Aufgabe.

Der Wunsch ganz grosses zu vollbringen - legitim. Es ist ein Versuch. Nur der Versuch erhebt nicht automatisch über all die, die da kleinere Brötchen backen (müssen oder wollen) - die anderen sind immer da.

Das Gefühl sich nach dem Abi-Stress 'belohnen' zu müssen ist menschlich und auch verständlich. Die Vehemenz mit der auf diese Leitung gepocht wird - die ja niemand gänzlich abstreitet- lässt doch böses ahnen.

Aber egal - 20 Jahre vergehen schneller als man denkt - und ein Abi ist schon seit Großvaters Zeiten kein Schlüssel zu einer anderen Kaste - auch wenn sich das auch noch an der Uni eine zeitlang so anfühlt.

Ich hoffe einen Eindruck vermittelt zu haben worauf ich hinaus will - jetzt fehlt dem Troll die Motivation.

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hördochauf 29.06.2011, 17:18
63. Ps.:

Zitat von steviewonder89
...diese Verbitterung? Reicht es Manchen nicht auf allen anderen Gebieten Experte zu sein? Muss man jetzt auch noch über Träume und Ideale urteilen? Erbämliches zynisches Pack... Stephan, 21, Wirtschaftsingenieurswesenstudent
So wird das nichts - da können sie lange beten mit 40 kein Foren-Troll zu werden.
In Beitrag Nr.1 die Leute als "Erbämliches zynisches Pack..."
zu beschipfen ist da - na, sagen wir wenig zielführend...

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entreotto 29.06.2011, 17:32
64.

Zitat von hördochauf
Aber egal - 20 Jahre vergehen schneller als man denkt - und ein Abi ist schon seit Großvaters Zeiten kein Schlüssel zu einer anderen Kaste - auch wenn sich das auch noch an der Uni eine zeitlang so anfühlt.
Bis in die 70ger war ein Abi mit anschliessendem Studium schon etwas Besonderes und die Leute haben automatisch allesamt sehr gute Jobs bekommen, Mitte der 70ger gab es dann der Anfang der Massenarbeitslosigkeit, in den 80ger die Lehrerschwemme, das waren so die ersten Akademiker, die Probleme hatten, Fuss zu fassen.

Jedenfalls haben heute die Jungen Leute den Vorteil, dass Jung sein in Deutschland etwas ganz Besonderes ist,
die Betriebe lechzen nach Jungem Personal.
Der Durchschnittsarbeitnehmer ist hier 42 Jahre alt,
natürlich wenn man als Junger Mensch daran denkt, dass diese Leute alle mal versorgt werden müssen, bekommt man mit 20 schon graue Haare, dann lieber in Länder gehen, wo eine neue Wasserleitung schon so viel Glück bringen kann.

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spdf 29.06.2011, 17:55
65. re

Zitat von entreotto
Neben Interessen, Neigungen werden vor allem die Fähigkeiten abgewägt werden, wenn die Frau kein Talent für Naturwissenschaften hat, möglicherweise auch keine handwerklichen Fähigkeiten, dann ist Politk-u Islamwissenschaften doch ein gutes Fach, auf Anhieb sehe ich da keine besonderen Fähigkeiten, die dafür gebraucht werden.
Sie reden von Dingen, von denen sie keine Ahnung haben. Zunächst brauchen sie für Politikwissenschaften extrem gute Englischkenntnisse. Sie müssen nämlich sehr viel lesen, und zwar insbesondere auf Englisch! Eine zweite Fremdsprache auf ähnlichem Niveau ist extrem hilfreich. Ein Verständnis für Naturwissenschaften ist je nach Thema ihrer Abschlussarbeit ebenfalls erforderlich. Beispiel: es gibt Forschungsarbeiten u.a. zum Thema sowjetische Strategien für den 3.Weltkrieg mit Übersetzungen von russischen Originalquellen. Oder aber zur Wasserversorgung von asiatischen Megastädten. Dann müssen sie in der Lage sein sehr abstrakt denken zu können. Nur weil sie George Bush nicht mögen, oder am Stammtisch auf die Merkel schimpfen sind sie noch lange nicht in der Lage ein Studium der Politikwissenschaften aufzunehmen. Vielmehr müssen sie sich mit grundlegenden Theorien über das Verhalten von Staaten auseinandersetzen können.

Zur Entwicklungshilfe. Es gab von der deutschen Entwicklungshilfe ein Projekt zur Wasserversorgung afrikanischer Dörfer. Von beteiligten Deutschen gab es nachher die Beschwerde, dass keine afrikanischen Männer teilgenommen haben. Das Projekt ist gescheitert. Was die vergessen haben war, dass in Afrika Wasser holen traditionelle Frauenarbeit ist. So kann man Steuergelder auch zum Fenster rauswerfen.

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hördochauf 29.06.2011, 18:16
66. wissen sie,

Zitat von entreotto
Der Durchschnittsarbeitnehmer ist hier 42 Jahre alt, natürlich wenn man als Junger Mensch daran denkt, dass diese Leute alle mal versorgt werden müssen, bekommt man mit 20 schon graue Haare, dann lieber in Länder gehen, wo eine neue Wasserleitung schon so viel Glück bringen kann.
..wenn ich hier noch mit Mitleid komme, dann springen mir einige direkt ins Gesicht.

Nennen wir es ein Glück, das man hat wenn alles so Gut und Klar ist.

Als ich zur Schule ging war praktisch undenkbar am Wochenende mal Dresden zu besuchen - es fühlt sich noch heute komisch an 'über die Grenze' zu fahren.

Das mag eine positive Entwicklung sein - aber auch der Beweis, das in nur 20 Jahren die Welt ganz anders sein kann.

Das kann man erzählen - oder erleben - nichts wird wie man denkt wie es werden mag.

Mein Großvater ist unter dem Kaiser zur Schule gegangen, hat in der Republik geheiratet, bei den Nazis Kinder bekommen und ist in der Bundesrepublik gestorben.

Niemand sagt uns, das unsere Pläne länger halten.

Mit 19 fühlt sich das aber noch so an - war bei mir nicht anders - obwohl Opa immer von seinen Planen aus den 30'ern erzählte - bis zu seinem Tod war er eigentlich immer auf seiner fast gekauften Farm in Kanada.

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hördochauf 29.06.2011, 18:44
67. Sie haben ja recht...

Zitat von spdf
Sie reden von Dingen, von denen sie keine Ahnung haben. Zunächst brauchen sie für Politikwissenschaften extrem gute Englischkenntnisse. Sie müssen nämlich sehr viel lesen, und zwar insbesondere auf Englisch! Eine zweite Fremdsprache auf ähnlichem Niveau ist extrem hilfreich. Ein Verständnis für Naturwissenschaften ist je nach Thema ihrer Abschlussarbeit ebenfalls erforderlich. Beispiel: es gibt Forschungsarbeiten u.a. zum Thema sowjetische Strategien für den 3.Weltkrieg mit Übersetzungen von russischen Originalquellen. Oder aber zur Wasserversorgung von asiatischen Megastädten. Dann müssen sie in der Lage sein sehr abstrakt denken zu können. Nur weil sie George Bush nicht mögen, oder am Stammtisch auf die Merkel schimpfen sind sie noch lange nicht in der Lage ein Studium der Politikwissenschaften aufzunehmen. Vielmehr müssen sie sich mit grundlegenden Theorien über das Verhalten von Staaten auseinandersetzen können.
Die Tipps von 'entretto' würd ich so auch nicht unterschreiben ,besonders das mit dem Flugbegleiterinnen-Job (hat eine verflossene von mir gemacht - und ihr ist nacher übelst die Zeit weggebrochen - heute ist der Job übrigens wohl nur noch sehr begrenzt toll)

Für die meisten Fächer kann man sagen, das Fähigkeiten gebraucht werden, sonst könnte man es eh lassen.

Was in der Schule so als Fach daherkommt hat mit der Uni mal gerade garnichts zu tun.

In der ersten Vorlesung die ich besuchte stand z.B. nach einer Stunde F=-grad(U) an der Tafel.

Mathe an der Schule war so grausig schlecht, das ein Prof. den Schulstoff in 2 Wochen mal systhematisch aufgebrochen hat - und jeder hat es verstaden.

Ist vielleicht ein Trost - auch in den Naturwissenschaften muss das nicht heissen in der Schule nicht kapiert = unbegabt.

Ich war in der SChule ein 15 Punkte Abbonent in den Fächern bin aber auch Böse ins Schleudern geraten - was ein 'Differenzialformenkalkül' von mir will ist bis heute offen.

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Mauie 29.06.2011, 21:55
68. bitteschön ihr beispiel, plasmabruzzler

Zitat von Plasmabruzzler
Naivität unterstellte ich Ihnen, weil ich keinen Satz fand, in dem Sie "den Stier bei den Hörnern packen". Dann nennen Sie doch bitte ein konkretes Beispiel, wie Sie sich auf den Beruf vorbereitet haben oder vorbereiten wollen. Ich kann keinen kausalen Zusammenhang zwischen Politik/Islamwissenschaft und Entwicklungshelferin erkennen. Beispiele für einen Zusammenhang zwischen Entwicklungshilfe sind in meinen Augen u. a. Ärztin, Architektin, Bauingenieurin, Lehrerin, Erzieherin, usw.

Ich bitte vielmals um Entschuldigung, dass ich Ihnen noch keinen unterschriebenen Vertrag für den Herbst 2016 vorlegen kann, wenn ich mit dem Studium fertig bin. Leider kann ich zurzeit "den Stier nicht mehr bei den Hörnern packen",als mich an einer Uni für mein gewähltes Fach einzuschreiben.

Um Ihnen den Zusammenhang zwischen Entwicklungshelferin und Politik und Islamwissenschaft zu erklären: Als Entwicklungshelfer arbeiten nicht nur Leute, die Brunnen bohren, Wasserleitungen verlegen und Schulen bauen. Wie schon von spdf angemerkt, läuft selbst das nicht immer ohne Personen mit ausreichender Kenntnis der Kultur und des Landes.
Aber um Ihnen ein konkretes Beispiel nennen, nach dem es Sie so dürstet.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat aktuell eine von ihrem Kairobüro aus gestaltete Projektarbeit in Ägypten am laufen. Hier wird versucht, durch Workshops junge Mitglieder der politischen Parteien soweit auszubilden und mit dem nötigen Wissen zu versorgen, um später vieleicht mal die ägyptische Regierung zu bilden. Genau soetwas hat dieses Land im Moment nötig, damit sich die Fhler der Vergangenheit nicht wiederholen, denn bis jetzt war es den politisch engagierten und motivierten Jugendlichen Ägyptens nicht möglich, irgendwelche Erfahrung in der Politik zu sammeln. Nun, dieses Projekt wird in fünf Jahren wahrscheinlich nicht mehr laufen, aber dafür andere. Studierte Islamwissenschaftler arbeiten oft nur in Projekten und die Verträge sind auch oft nur auf die betreffenden Projekte befristet.
Sie sehen, ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Soll ich Ihnen noch mehr Beispiele erläutern?

Zitat von entreotto
dann ist Politk-u Islamwissenschaften doch ein gutes Fach, auf Anhieb sehe ich da keine besonderen Fähigkeiten, die dafür gebraucht werden. Frauen haben viel eher gesellschaftlich die Möglichkeit, Dinge nach Ihren Interessen zu studieren, meine Eltern hätten mir den Vogel bei so einem Fach gezeigt, aber bei einer Tochter wird so was respektiert, viele studieren einfach nur auch etwas und gründen später eine Familie
Ohne Talent für Sprache geht in beiden Fächern erstmal gar nichts. Islamwissenschaft hat nicht umsonst eine extrem hohe Abbrecherquote. Arabisch erlernt man nicht mal eben so nebenbei. Den Fehler dieses Fach oder besser diese Fächer für einfach zu halten, machen allerdings viele, daher die Quote.
Dennoch muss ich Ihnen Recht geben, dass es Frauen einfacher gemacht wird, sich an Geistes- und Sozialwissenschaften zu trauen. Ich habe aber durchaus nicht vor, mein Studium abzuschließen und mein Leben damit zu verbringen, Kinder zu kriegen.

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Mauie 29.06.2011, 22:18
69. Um nochmal auf einen anderen Punkt zurück zu kommen

Zitat von Plasmabruzzler
Wer hat das geschrieben? Da ich selber über Umwege (Fachabi ohne Quali für ein Studium, Ausbildung, Meister, Studium) quasi zu dem erlauchten Kreis der Abiturienten aufgestiegen bin, zähle ich mich dreisterweise trotzdem einfach mal dazu und finde keine beleidigenden Kommentare (Rumgammler, Dummchen).
Bei Ihnen waren diese beleidigenden Kommantare zwar nicht vorhanden, aber durchaus oft genug vertreten in diesem Forum:

Zitat von kniffelbox
etwas Unglaubliches vollbringen, Journalistin oder Model werden, eine Benefizgala ... fehlt nur noch: ach ja und der Weltfrieden.
Zitat von +.+
Jetzt mal ernsthaft: Hat eigentlich irgenjemand mal vor was Vernünftiges zu machen? Oder denkt sich hier jeder: Wenn ich später arbeite muss ich die ganzen Spinner mitfinanzieren die sich selbstverwirklichen - kann ich mich auch gleich selber selbstverwirklichen!
Zitat von correllon
Schade, dass die Hälfte de befragten Abiturienten Journalisten werden wollen, denken Sie wirklich sie könnten davon leben und warum machen sie dafür ihr Abitur? Schauspieler udn Event-Manager braucht das Land auch nicht wirklich^^
...um einige Beispiele zu nennen.
Meinen alles besser zu wissen und haben augenscheinlich keine Ahnung. Das meist gewählte Studienfach ist aktuell BWL bei beiden Geschlechtern, dicht gefolgt von...ja, sie werden es alle kaum glauben...MASCHINENBAU! zumindest bei den Männern, aber der Genderunterschied ist ein anderer Diskussionspunkt. Aber den meisten Kommentatoren scheint es schwer begreiflich zu sein, dass es einfach interessanter ist, über exotischere und etwas ungewöhnlichere Studienfächer zu berichten, als über den angehenden Maschinenbaustudenten, der sich aus wirtschaftlicher Lage heraus für sein Studienfach entschieden hat.

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