Forum: Leben und Lernen
Abschied von StudiVZ und Xing: Mein digitaler Selbstmord

Es wird gegruschelt, genetzwerkt, gelästert - Facebook, Xing und StudiVZ gehören zum Studentenleben. Doch was passiert, wenn man aussteigt? Hat man dann keine Freunde mehr? Frauke Lüpke-Narberhaus will es wissen: Sie hat ihr digitales Leben beendet.

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silenced 03.02.2008, 13:15
1. ha, erwischt ...

wer behauptet denn dass studi-vz, xing und/oder facebook und was es noch so alles gibt "zum studenleben gehoert" ?

das sind doch nur die allgegenwaertigen medien und diese suggerierem einem: du musst da sein sonst wird das nichts mit dir,

was exact bringen einem denn diese angeblichen so wichtigen netzwerke ? richtig, gar nichts ausser viel werbung und ein persoenlichkeitsprofil was man gar nicht von sich anlegen lassen wollte


ich gratuliere der frau frauke luepke-narberhaus zur erkenntnis: den kram brauch ich nicht

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rogra 03.02.2008, 13:33
2. Selbstmord oder Auferstehung ??

den Artikel finde ich prima - Sich selbst erleben und wirkliche Menschen zu treffen kann kein Portal ersetzen. Glückwunsch für die Autorin. Bedenklich allerdings, dass man darüber Berichte verfasst, als sei Autonomie eine Heldentat

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Sagehorn 03.02.2008, 13:34
3. Ahja..

Von gesellschaftlicher Abhängigkeit kann keine Rede sein.
Wenn die gute Frau meint aussteigen zu müssen, liegt das mitunter an ihrer persönlichen Abhängigkeit bezüglich der Software. Unsere Generation ist die Versuchsratte der modernen Medien... Wir müssen lernen mit diesen Phänomenen vernünftig leben zu können!
Jan

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GreatNorthern 03.02.2008, 13:35
4. Exmatrikulation

I did the same a few days ago.
Reaktionen haben nicht lange auf sich warten lassen. "Find ich blöd" "Wird richtig langweilig, wenn sich hier alle abmelden"...
Aber ich fühle mich frei.
Noch. Man findet immer schnell etwas anderes, mit dem man sich die Zeit vertreibt.

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derien 03.02.2008, 13:35
5. ts

Frau Autorin,
haben Sie denn nichts gelernt in ihrer Schule?

Das weiß doch jeder Hauptschüler, dass diese Internetanbieter nur dazu existieren, Geld zu machen: Profile von ihrer klientel für zahlkräftige Kapitalfirmen zu sammeln oder warum sollte man für ein bisschen Informatik, Millionbeträge hinblättern. weshalb gibt es diese PaybackpunktKArten in den Discountmärkten, wieso wird der eikaufszettel statistisch verwertet. nene, da hat einer in BWL,Mahtematik oder Deutsch wohl geschlafen. paradoxerweise bekommt man für so etwas noch abitur.

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altona93 03.02.2008, 13:36
6. schwachsinn 2.0

ich bin jetzt seit mitte der 90er jahre online, verdiene seit ende der 90er mein geld mit der arbeit rund um/im www.

trotzdem, dieser ganze web 2.0/social community/xing/facebook/weissdergeierwas.com kram ist einfach nur unsinn.

ok, man meldet sich mal hier mal da an - und das war es dann aber auch. der "aha" effekt, das gefühl, etwas tolles neues gesehen zu haben ist dann doch nach der 10. werbemail verflogen, und man ärgert sich eigentlich nur, jetzt noch mehr login-daten im kopf haben zu müssen.

zudem: wer ernsthafte sorgen hat, ob er bei einer abmeldung bei myspace vereinsamt, der hat meiner meinung nach wirklich ganz andere probleme!

warum man diesem unsinn dann gleich eine art tagebuch widmen muss, da bin ich am rätseln - aber in zeiten von blog & co. geht es wohl nicht mehr ohne...

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Dunedin 03.02.2008, 13:40
7. Xing und Co ist überflüssig

"ein paar Praktikumsangebote, eine Handvoll Avancen männlicher Mitglieder."


Ich kenne viele Leute die bei Xing und Co Member sind, aber ähnliches wie oben habe ich schon von vielen gehört.

Hier trifft der Satz "Ausser Spesen nichts gewesen" gut zu.

Schlimmer aber wiegt die Erkenntnis ein Persönlichkeitsprofil in den Weiten des Netzes zu lassen, sodaß ich mich schon oft fragte warum soviele Menschen, insbesondere junge Leute gegen Datenschnüffelei seitens des Staates protestieren, wenn bei Xing und Co. ,sowie bei div. Online Preisausschreiben die Hosen ohne jegliche Bedenken nur so runtergelassen werden ?

Ich kann nur davor warnen sich freiwillig zur öffentlichen Person erklären zu lassen, ganz besonders dann, wenn der Mehrwert zu wünschen übrig lässt.

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Rollvieh 03.02.2008, 13:47
8. Kommt darauf an...

... wie man es benutzt.
Anfangs hieß es auf den überall in der Uni aushängenden Reklamezetteln für StudiVZ "wer sitzt noch in deiner Vorlesung?" - und in diesem Zusammenhang finde ich StudiVZ tatsächlich ganz sinnvoll. Zumindest in Fachbereichen, in denen die Arbeit mit Lernplattformen noch in den Kinderschuhen steckt, erleichtert StudiVZ die Kontaktaufnahme mit Kommilitonen auch für studiumsrelevante Fragen - nicht in allen Veranstaltungen kennt man ja wirklich jemanden. Ich muss allerdings zugeben, dass solche Fragen bei meinen eigenen StudiVZ-Kontakten die absolute Minderheit darstellen, meistens gebe ich mich doch auch da mit Leuten ab, mit denen ich auch im "wahren Leben" zu tun habe, über das gemeinsame Sitzen in derselben Vorlesung hinaus. Und klar, das geht genauso gut und wesentlich gezielter (und damit zeitsparender) mittels der "herkömmlichen" Medien Telefon, E-Mail oder SMS.

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DJ Doena 03.02.2008, 13:47
9. Foren vs Netzwerk

Ich treib mich lieber in 15.000 Foren rum und geb meine Meinung zu jedem beliebigen Thema ab, als mich in auch nur einem dieser "Netzwerk"-Seiten anzumelden und ein dusseliges Profil zu erstellen.

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