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Absurdes von Helikopter-Eltern: "Sie forderten einen beheizten Tunnel ins Schulgebäud
Getty Images/Johner RF

Helikopter-Eltern wollen mit auf Klassenfahrt, erledigen die Hausaufgaben, klagen Noten ein - und machen Lehrern so das Leben schwer. Die verrücktesten Geschichten aus deutschen Schulen.

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AUDIHaendler 30.10.2017, 11:37
1. das Problem ist das Alter der Eltern...

...die dann ihr Kind zum Projekt erklären. So, wie sie ihr ganzes Leben vorher zum Projekt erklärt haben. Mein Frau und ich waren nicht gerade jung (30/33) als wir unsere Kinder bekommen haben. Doch nun erleben wir bei den Schwestern meiner Frau, wie das Erziehen der Kinder bei +40ern vonstatten geht. Zehn Jahre sind dann Welten. Als unsere Kiner klein waren (0 und 3), waren wir in der Lage unsere Kids während Familienfeierlichkeiten ins benachbarte Schlafzimmer von wem auch immer hinzulegen, wenn es mal später wurde. Heute schlägt um 19.30 Uhr der Hammer, man springt auf und eilt nach Hause: Schliesslich müsse man noch inhalieren....

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skith 30.10.2017, 11:40
2. Zusammenhänge suchen!

Anstatt sich mit Ironie und Überheblichkeit zu amüsieren, stünde es gerade dem Spiegel gut an, nach Hintergründen und Zusammenhängen zu fragen. Beispielsweise nach dem Einfluss einer - politisch so explizit gewollten - Entsolidarisierung, nach Leistungsängsten und Cocooning...

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c.PAF 30.10.2017, 11:47
3.

Ach Gott ja, die armen Kinder.

Blöd ist es auch, wenn in einem Dorf die Hauptstraße auch noch "Hauptstraße" heißt. Da sagt dann doch tatsächlich eine Helikoptermami: "Ich fahre mein Kind mit dem Auto in die Schule. Würde sie mit dem Bus fahren, müßte sie alleine die Hauptstraße überqueren, das ist zu gefährlich!"

Daß die "Hauptstraße" von nur 30 Autos pro Stunde befahren wird, ist nicht relevant. Es ist eine Hauptstraße, und somit ist sie gefährlich.

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einenullzuviel! 30.10.2017, 11:47
4. Fehlt hier was,

Oder ist es so gewollt, dass zur Überschrift nix im eigentlichen Text steht? Wenn ich mich nicht irre ist es nur Einleitung zum Text. Na mal sehen, vielleicht ist es ja der Sturm gewesen der die Buchstaben hat weggeweht.

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juliajuliane 30.10.2017, 11:50
5. andere Länder, andere Sitten

Zum zur Schule bringen möchte ich etwas bemerken. Hier in UK ist es üblich die Kinder bis zur 6ten Klasse zu bringen und zu holen. In den ersten drei Jahren (Schulstart mit 4 Jahren) werden die Kinder erst rausgelassen, wenn die Lehrerin die Eltern gesichtet hat. Und bei den älteren Kindern meldet sich die Schule, wenn sie nicht in der Schule auftauchen. In Deutschland habe ich mich schon gefragt, ob ich es erfahren würde, wenn mein Kind auf dem Weg zur Schule verschütt geht. Insofern habe ich Verständnis, wenn Eltern, deren Kinder so wohnen, daß sie nicht mit anderen Kinder laufen können, die Kinder lieber abliefern. Nachmittags weiß man ja, wann sie eintrudeln, die Unsicherheit morgens finde ich aber schon Grund genug zur Sorge.

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anatol_hübenreuter 30.10.2017, 11:51
6. Extrempositionen

Vielleicht sollte man diese Helikopter mal mit Eltern zusammen bringen, die ihre Kinder ohne Frühstück in die Schule schicken. Und dann gemeinsam therapieren. Einfach aus Sorge und Soglosigkeit eine ausgewogene Fürsorge machen.

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Nadja_im_Netz 30.10.2017, 11:52
7. Schon wieder?

So lustig oder auch befremdlich das Thema ist, zu diesem Thema gab es erst vor wenigen Wochen, am 12.10., einen Artikel. Und auch in den Monaten davor regelmäßig. Macht SPON Werbung für das Buch der Autorinnen? Dann sollte das entsprechend gekennzeichnet sein!

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skith 30.10.2017, 11:53
8. Abgewehrte Ambivalenzen...!

...und dann gibt es noch die Seite der überfordert-ausgebeuteten bzw. divahaften Schulen und Lehrer, die ein möglichst allumfassendes und kostenloses/ehrenamtliches Engagement erwarten (Vorlesenachmittage, Sportfeste, Bastelstunden, Kantinen-, Garten- und Aufräumdienste, Begleitung zur Schwimmhalle, Kuchenlieferungen und und und...), aber sich WEHE!! gegen jede ungefragte Rückfrage/Initiative strengstens verwahren....

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rhubarb 30.10.2017, 11:55
9. Und dann ...

... sind diese Schenkelklopfer-Anekdötchen ja auch wunderbar geeignet, nach Inhalt gähnende Leerspalten mit den benötigten Klicks zu versorgen (so wie hier, wo die Klickbait-Titelzeile im Text überhaupt nicht mehr angesprochen wird) sowie schnell und billig raushaubare Bücher zu generieren.

Journalistische Sorgfalt, ob die per eMail angeforderten Geschichten dann im Einzelnen der Wahrheit entsprechen, muss natürlich nicht obwalten, denn schließlich "kennt ja jeder" solche Geschichten, also sind sie alle wahr.

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