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Absurdes von Helikopter-Eltern: "Sie forderten einen beheizten Tunnel ins Schulgebäud
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Helikopter-Eltern wollen mit auf Klassenfahrt, erledigen die Hausaufgaben, klagen Noten ein - und machen Lehrern so das Leben schwer. Die verrücktesten Geschichten aus deutschen Schulen.

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pennywise 30.10.2017, 16:20
100. putzig

Ob die Eltern dann den Nachwuchs auch täglich zur Arbeit begleiten werden?

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mama_arbeitet 30.10.2017, 16:20
101. Einzelfälle

Zitat von samothrake.von.nike
Ein Kollege mit Kleinkind hat mir mal erzählt, dass eine Mutter im Kindergarten verlangt hat, dass ihre Tochter nur mit Mundschutz raus zum Spielen darf. Die .....
Ganz ehrlich, Sie glauben doch nicht, dass so etwas Gang und Gäbe wäre?
Es gibt psychisch labile, merkwürdige Menschen, ja. Aber das sind Einzelfälle.

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jujo 30.10.2017, 16:25
102. ...

Zitat von Alex2311
Warum maßen sich so viele Leute an, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie mit ihren eigenen Kindern umzugehen haben......
Das ist nur beschränkt Anmaßung, denn allzu oft sind andere Menschen vom Umgang nachteilig betroffen.
Man muß aber auch bedenken das Eltern durch Überbehütung ihres Kindes, ein Mobbing erst provozieren. wenn dem Sohnemann in der dritten Klasse z.B. noch im Beisein seiner Klassenkameraden die Nase geputzt wird und an ihm herumgetüdelt wird, muss man sich nicht wundern wenn er veräppelt und als Weichei / Muttersöhnchen behandelt und gehänselt wird.

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nuci 30.10.2017, 16:31
103. Und es dauert wieder mal gar nicht lang, bis der/die erste schreibt:

"Ich musste damals das und das aushalten und/oder alleine machen, und es hat mir NICHT geschadet!" Allein die Tatsache, das jemand sowas unbedingt schreiben muss, ist für mich ein Zeichen, dass es wohl doch irgendwie geschadet hat.
Einige dieser Helikopter-Stories halte ich, ehrlich gesagt, für Spinne-in-der-Yucca-Palme-Geschichten. Weltverschwörung Helikopter-Eltern *g*

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C. Goldbeck 30.10.2017, 16:34
104. Unglaublich aber wahr,

es gibt mitlerweile sogar Elternabende an der UNI. Nicht für junge Studenten, die z.B. während des Studiums schwanger werden oder schon Kinder haben (was ich zuerst dachte und was auch sicher sinnvoll wäre), sondern für Eltern von Studenten. http://www.zeit.de/2015/17/elternabend-uni-hamburg

Und nach dem Studium ist es nur folgerichtig, wenn sich diese fürsoglichen Eltern mit in das Bewerbungsgespräch setzen und dem potentiellen Arbeitgeber erklären, warum das eigene Kind als Führungskraft der geeignete Kandidat ist.

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cvdheyden 30.10.2017, 16:35
105. Typisch Deutsch

Was in dem Artikel steht ist übrigens typisch Deutsch. Das möchte ich hier mal ergänzen. Die Anderen Länder gehen normal mit Ihren Kindern um. Die Deutschen haben nicht mehr alle Tassen im Schrank und sollten sich einfach mal entspannen.

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lab61 30.10.2017, 16:36
106.

Zitat von StJames
Meine Frau ist selbst Grundschullehrerin und auch wenn solche übereifrigen Eltern sicher nerven, am schlimmsten sind die Eltern, die sich überhaupt nicht um die Kinder kümmern! Aber über solche Eltern lassen sich eben nicht so schön lustige Anekdoten erzählen!
Grundsätzlich gebe ich Ihnen recht.
Ich bin Elternrat in unserer Kita. Und ich ärgere mich jedes Jahr mehr über die Eltern, die nicht einmal zu dieser einen Elternversammlung schaffen, als über die, die kommen, und hin und wieder auch mal etwas übers Ziel hinausschießen.

Ich muss aber auch ganz klar sagen, dass mit solche Eltern, die man als Helikopter-Eltern bezeichnen könnte, in unserer, recht überschaubaren Kita (26 Plätze) bisher nicht begegnet sind.

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Keko 30.10.2017, 16:37
107. Eine Frage der Verantwortung

Die Schule übernimmt keine Verantwortung für den Schulweg. Wenn das Kind morgens nicht zum Unterricht erscheint, macht die weiterführende Schule am ersten Tag einen Vermerk im Klassenbuch. Das wars.

Wenn das Kind dann Nachmittags nicht nach Hause kommt, sitzt auch niemand mehr im Sekretariat, der Willens oder in der Lage ist, einem zu beantworten, ob das Kind überhaupt an dem Tag in der Schule war.

Sollte die Abwesenheit länger andauern oder sich häufig wiederholen, haben die Eltern schnell die Androhung eines Bußgelds im Briefkasten.

Da fragt man sich doch: Was denn nun? Und wer denn nun?
Einerseits wird man unter Androhung von Strafe gezwungen sicherzustellen, dass das Kind pünktlich zur Schule kommt. Im Extremfall kommt sogar die Polizei und bringt das Kind zur Schule (und manchmal auch in die Obhut des Jugendamts). Umgekehrt wird man kritisiert, wenn man das Kind selbst zur Schule bringt.

Sorry.
Entweder, die Schule übernimmt die Verantwortung für den Schulweg. Dann bestimmt sie auch, wie die Kinder dort hinkommen sollen.
Oder es bleibt beim Gefahrenübergang am Schulgebäude (oder hat jemand schon einmal eine Aufsicht auf dem Hof vor Schulbeginn gesehen?). Dann ist es die Verantwortung der Eltern, die bestimmen, wie die Reise zum Schulgebäude gestaltet wird.

Wie? Die Schule könne das doch gar nicht leisten?
Korrekt, sehe ich auch so. Also wozu soll die Kritik an den Eltern gut sein, die sich um den Schulweg der Kinder sorgen?

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heinrich.busch 30.10.2017, 16:38
108. Ich blicke auf 5 Kinder die in

den letzten Jahrzehnten die Schulen Ost und Westdeutschlands durchlaufen haben. Vorab alle haben studiert, alle sind vom 1.Tag an per pedes bzw. mit dem Rad zur Schule und wir Eltern haben uns nur für " Rüffel abholen" bei den Lehren sehen lassen. Das aber genau waren die qualitativen Unterschiede aus den 80-iger und 90-iger Jahre zu den anschliessenden Zeit.Die Zwillinge, 96 eingeschult, wurden bis weit ins Gymnasium ständig durch verschiedene Lehrer gemassregelt, ob ihrer angeblichen mangelnden sozialen Kompetenz, ihrer kritischen Einstellung der Lehrer gegenüber. Wir waren ständig in einer Abwehrschlacht zu Gunsten der Beiden unterwegs.
Schlussendlich sind sie nach UK gaben dort das IB gemacht und inzwischen beide mit 27 erfolgreich als Arzt bzw. Anwältin tätig.
Offensichtlich, so meine Lehre, hat sich im Lehr - und Erziehungsauftrag eine Art "wir wissen besser was für ihre Kinder gut ist" durchgesetzt, dass sich auch in diesem Bereich ein tiefes Misstrauen gegenüber den Beamten im Allgemeinen breit gemacht hat. Ich kann nur sagen es gab gute Lehrer, wie immer und zu jeder Zeit, und es gibt zunehmend mehr "Oberlehrer" die die Schüler als natürliche Feinde betrachten.
Das provoziert natürlich zusätzlich besonders besorgte Eltern. Die haben häufig auch die besonders ängstlichen Kinder und das führt am Schluss in aller Regel auch nicht zu erfolgreich selbstständig denkenden und freien Menschen.

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sir wilfried 30.10.2017, 16:39
109. Arbeitswelt

Zitat von schwester arno
.... Was machen solche Menschen eigentlich, wenn die Kinder im frühen Erwachsenenalter in die Arbeitwelt kommen? Ist es nicht besser schon frühzeitlig zu lernen, dass das Leben kein Wunschkonzert ist? (Wo kann ich meine 5 Euro ins Phrasenschwein schmeissen).
Das kann ich Ihnen verraten: Spätestens am 3. Arbeitstag kommt die erste Krankmeldung. Dann bis zur Kündigung nie mehr als zwei Tage hintereinander arbeiten. Davon kein Tag pünktlich. Anschließend jahrelang arbeitssuchend, bei den Eltern wohnend und dort auch ständig die Hand aufhaltend.

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