Forum: Leben und Lernen
AfD-Chef-Sohn Friedrich Lucke: Immer schön im Gegenwind
Andree Kaiser

Friedrich Lucke, 19 und VWL-Student in Freiburg, ist der Sohn von AfD-Chefs Bernd Lucke. Als sanfte Kopie seines Vaters buhlt er an der Uni um neue Mitgliedern - für eine Partei, die ihre Wähler gern weit rechts der Mitte sucht und findet.

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cwernecke 02.09.2014, 06:51
1.

Die Rollenzuteilung für Bernd Lucke "als der deutsche Rechtspopulist" ist nicht objektiv, sondern kommt von links. Das zeichnet den ganzen Artikel aus. Was anderes war auch nicht zu erwarten.

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tyskie 02.09.2014, 06:54
2.

Da sieht man mal wieder, wie weit her es mit der Toleranz gegenüber Andersdenkenden ist. Rosa Luxemburg würde im Grab rotieren.

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Newspeak 02.09.2014, 07:08
3. ...

Die Familie Lucke ist wie die Familie von der Leyen...viel zu gut, um wahr zu sein. Immer schon privilegiert. Wie sollen sich solche Leute in die Lebenswirklichkeit eines Normalmenschens einfühlen können? Und genau solche Politik machen sie, die zeigt, daß sie es nicht können...Klientelpolitik.

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großwolke 02.09.2014, 07:23
4.

Tapferer Bursche. An den Unis geht es oft so krankhaft links zu, dass man schon ziemlich selbstbewusst sein muss, sich aktiv in anderen Strömungen zu bewegen. Das gilt übrigens nicht nur für die AfD, auch wer mit den Liberalen oder der CDU sympathisiert, hat da einen schweren Stand. Wenn er nur 12, 15 Leute an seiner Uni aktiv zum Mitmachen bekommen hat, kann er das für sich schon als ordentlichen Erfolg verbuchen. Bezeichnend übrigens, wie weltoffen und tolerant sich manch andere Gruppe dort so gibt...

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mischer1448 02.09.2014, 07:27
5.

"Lucke Senior, ein Wirtschaftsprofessor in Hamburg, gilt bei vielen Kritikern als rechtspopulistisch, gar als gefährlich."

Lucke gilt als gefärlich? Für wen denn? Etwa für Profiteure des Euro und der Bankenrettungen?

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pauschaltourist 02.09.2014, 07:53
6.

Ich kann mir nur zu gut das notwendige Maß an Selbstbeherrschung und Durchhaltewillen vorstellen, das in einer solchen Stadt, an einer solchen Uni, vonnöten ist, um oppositionelle politische Ansichten und Überzeugungen offen zu vertreten.

Vermutlich ergeht es ihm und seinen Mitstreitern ähnlich wie einem Afrikaner in der Brandenburger Provinz...

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janzen1 02.09.2014, 07:58
7. AfD - eine Partei, die ihre Wähler weit rechts von der Mitte fischt

Immer wieder interessant zu sehen, wie unsere Medien versuchen, Menschen in ideologische Bereiche einzuteilen. Genauso haben sie es auch geschafft, eine Melange aus SPD, Grüne, Linke und Merkel-CDU zu den einzig legitimen gesellschaftlichen Kräften in Deutschland hoch zu schreiben. Jetzt wissen alle vor lauter Konsens nicht mehr, wo sie hin sollen. Dabei werden genug Probleme totgeschwiegen und nicht offen angepackt. Wir werden hier eingelullt. So lange unsere Gehälter, Renten, BaFög, Hartz IV usw. kommen, klappt das auch. Aber wehe, wenn es bei uns bergab geht ..... Ich bin mal gespannt, wie viel Wohlfühl-Deutsche wir dann noch haben. IS und Ukraine zeigen ja, dass die Welt mehr Probleme hat und kraftvolle Antworten braucht. So, hol' mir jetzt erst mal 'nen Latte macchiato.

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nordlichtx 02.09.2014, 08:17
8. Bezeichnend

Bezeichnend für diesen Artikel ist, dass im Grunde kein Absatz ohne willkürliche Erwähnung der Begriffe NPD und Rechtspopulismus auskommt, ohne einen erkennbaren Zusammenhang zur AfD zu belegen. Gleichzeitig wird auch ständig neutral erwähnt, wie offensiv die AfD und Herr Lucke für simple Meinungsäußerung angefeindet werden. Wesentlich relevanter wäre also doch offensichtlich ein Artikel über das Problem, dass diesem Artikel zufolge scheinbar der Asta Freiburg und viele andere Menschen dort mit Demokratie und freier Meinungsäußerung hat. Warum spricht der Artikel in diesem Zusammenhang dann eigentlich nur beschönigend von Gegenwind?

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Angelaschreibt 02.09.2014, 08:17
9. Erschreckend!

Das aggressive Verhalten diesem jungen, intelligenten, engagierten Menschen und dieser neuen Partei gegenüber erinnert fatal an die Nazizeit, in der Menschen, die eine andere Meinung hatten und sie auch aussprachen, attackiert wurden. Wir fordern doch immer so viel Toleranz. Es sollte doch nie wieder so werden wie in der Nazizeit! Wo bleibt denn aber die Toleranz, wenn ein Mensch der jetzigen Politik nicht viel abgewinnen kann und dies auch laut äußert? Linksradikales Verhalten wird bedingt durch unsere Vergangenheit heute bis weit über die Linkskurve hinausschießend toleriert. Es ist ewig gestrig: Wir sind wieder dabei, nur die uns diktierte Mainstream-Meinung vertreten zu dürfen. Rechts neben der CDU ist bereits verdächtig und wird laut polternd niedergemacht.

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