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Alternativer Bafög-Bericht: Weniger Studenten bekommen Geld vom Staat
DPA

Die Studentenzahlen steigen, doch der Anteil der Bafög-Empfänger sinkt: Der "Alternative Bafög-Bericht" zeigt, was bei der staatlichen Bildungsförderung schiefläuft.

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misterknowitall2 14.02.2017, 10:18
70. @erzengel #59

ist schon ziemlich unverschämt, was sie da von sich geben. warum nutzen sie nicht ihre finanziellen Reserven um ihre Bildung zu finanzieren? den Staat, also uns alle, zu bescheis......... ist keine heldentat. wie wäre die Variante sich sein Leben selbst zu finanzieren, mit Arbeit? anstatt wie selbsterstandlich davon auszugehen das der Staat einspringt. klüger Sparer? ausgemachter Egoist trifft es besser. schnorrer würden bei mir kein bisschen Bafög bekommen.

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Maria-Galeria 14.02.2017, 11:28
71. Kinder sind ein wertvolles Gut

Ohne Kinder, die in Zukunft die Gesellschaft aufrecht erhalten, geht gar nichts, deshalb bin ich dafür, um auch Chancengleichheit zu wahren, dass alle Studenten Grundsicherung erhalten nach dem Prinzip Harz IV. Am besten wäre es das scheint’s ungerechte Bafög-System mit dem Job-Center zu verbinden, dort geht es auch um Bildung um die Leute in Lohn und Brot zu bringen und die Vorgaben die dort herrschen bei den Studenten anwenden. Ca. 400€ Grundsicherung, Krankenversicherung noch zusätzlich, je nach dem wo er wohnt, Geld für Wohnraum oder nicht. Wieso wird nach wie vor erwartet dass Eltern ihren Gürtel enger schnallen müssen, wo doch genau die es sind, die Kinder in die Welt gesetzt haben, dass es auch in Zukunft in unserer Gesellschaft rund läuft. Inwieweit die Eltern, aus Freude an ihren Kindern, oder ihren Möglichkeiten diese noch unterstützen, sollte dem Staat egal sein. Wichtig ist der Grundsatz der Chancengleichheit und die wäre mit der Grundsicherung, als feste Größe, gewährleistet. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, wenn der junge Mensch nach wie vor zu Hause lebt, dass die Eltern ihre Wohnung nach der Größe der Familie ausgerichtet haben und der zusätzliche Wohnraum auch mit entsprechenden Kosten verbunden ist. Da 60% der Bundesbürger in Mietwohnungen leben ist dies ein erheblicher Faktor, so dass z.B. davon abgesehen werden kann das Kindergeld zu streichen. Ein Bonus des Zuverdienstes von 450 sollte erhalten bleiben ohne mit den anderen Geldern verrechnet zu werden. Ich bin es wirklich leid immer wieder zu hören, dass Menschen mit Kindern und oft auch deren Kinder, wenn es um Bildung geht, nach wie vor benachteiligt werden, meist mit dem Argument sie sind selbst schuld dass sie sich in diese Situation gebracht haben. Heutzutage ist es schon so, Kinder sind ein Luxus, vor allem wenn man auch noch Bildung für sie wünscht, genau wie Haustiere, kosten auch ganz nett, viele können sich Kinder und Haustiere nicht mehr leisten oder dann einfach entweder oder. Kein Wunder dass unsere Gesellschaft überaltert. Über Chancengleichheit wird viel gefaselt, aber wie so oft, die Wirklichkeit sieht anders aus, nach außen hui nach innen pfui.

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lachina 14.02.2017, 15:42
72.

Zitat von erzengel1987
Das ist für mich nur eins. Wie lerne ich den Staat zu betrügen. Allein die ungerechte Tatsache, dass das Gehalt von vor zwei Jahren der Erziehungsberechtigten und nicht das aktuelle mit reingenommen wird. Dass man seine gesamten Ersparnisse angeben muss. Sich absolut gläsern machen muss ist in meinen Augen unnötig.
Es gibt ein extra Formblatt, wenn es bei Ihnen so ist, dass Sie jetzt weniger Geld zur Verfügung haben als vor zwei Jahren.

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in_hamburg_zuhause 14.02.2017, 18:58
73. Mir kommt heute noch Galle hoch.....

...wenn ich an diesen BAföG-Beschiss denke.
Leider war ich, Sohn einer Friseuse und eines Fernfahrers, so saublöde, vor dem Studium eine Ausbildung zum Stahlkocher zu machen, arbeiten zu gehen und dann Steuern zu zahlen.
Als ich dann mit 26, nach dem Abendabitur, angefangen habe zu studieren war schnell Schluss mit Lustig.
Für den Höchstsatz hat meine Mutter zu viel verdient (!!!) und mein Vater war schon gestorben.
Waisenrente gab's dann nicht mehr und die Krankenversicherung durfte ich wg. meines Alters auch selbst bezahlen. Klingt komisch? War aber so...
Und damit einem das BAföG-Amt gewogen blieb, musste man dann immer schön in der Regelstudienzeit bleiben und seine Scheine bzw. Zwischenprüfung nachweisen.
Tja, und wer das nicht konnte, weil er nämlich arbeiten gehen musste statt zu studieren, der hatte halt Pech gehabt und bekam dann gar nichts mehr.
Nun, so blieb wenigstens auch der spätere Schuldenberg sehr überschaubar.
Dem Staat, der mich seinerzeit so beschissen hat, habe ich das bis heute nicht vergessen.

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jollen 14.02.2017, 19:11
74.

Manchmal bin ich doch sehr verwundert. Wenn man schon über Kinder redet, sollte man auch die Probleme für Kinder erkennen und nicht aus Erwachsenen wieder Kinder machen, weil es einem mal in den Kram passt.
Kostet die Kita Geld?
Kostet der Kindergarten Geld?
Kostet die Schule Geld?
Wann müssen Eltern finanziell für die Bildung der Kinder bezahlen?
Müssen die Eltern einen Schulbus bezahlen?
Kostet Nachhilfe Geld?
Um Kinder zu unterstützen gibt es viele Möglichkeiten...

Arbeiterkinder bleiben den Unis fern…..
77% der Studenten kommen aus Akademikerfamilien.
Der Müllmann, die Pflegerin, der Verkäufer etc. sie bezahlen das Studium für den Anwaltssohn, für den Arztsohn etc….

Das ist Soziale Gerechtigkeit.

Seit wann schnallen der Anwalt oder der Arzt den Gürtel enger?


"
Da 60% der Bundesbürger in Mietwohnungen leben
"
Welche Parte ist seit 20 Jahren in der Regierung und macht immer mit, wenn das Baurecht verschärft wird.
Ergebnis:
Weniger neue Wohnungen….und automatisch steigen die Mieten
Mieten ....

Das ist Soziale Gerechtigkeit.

„
Kinder sind ein Luxus, vor allem wenn man auch noch Bildung für sie wünscht,
„
Sofort die Steuern senken. Damit endlich wieder Kinder finanziert werden können. Und zwar durch die Eltern.

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der:thomas 14.02.2017, 20:45
75. #74 der logische co-prozessor konnte ihren Beitrag nicht verabeiten -piep

@jollen
Bitte den Beitrag nochmal selber lesen und darüber nachdenken, unter welcher Prämisse ihre Argumentation so einigermaßen funktioniert.

Keine Förderung durch den Staat und dazu Steuersenkungen ...

Führt zu dem Ergebnis; Noch weniger Arbeiterkinder auf der Uni und eine relative Besserstellung der Anwälte und Ärzte (weil die durch Steuersenkungen höhere Vorteile erhalten)

War das der Plan?

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jollen 14.02.2017, 22:08
76.

Zitat von der:thomas
@jollen Bitte den Beitrag nochmal selber lesen und darüber nachdenken, unter welcher Prämisse ihre Argumentation so einigermaßen funktioniert. Keine Förderung durch den Staat und dazu Steuersenkungen ... Führt zu dem Ergebnis; Noch weniger Arbeiterkinder auf der Uni und eine relative Besserstellung der Anwälte und Ärzte (weil die durch Steuersenkungen höhere Vorteile erhalten) War das der Plan?
„
Keine Förderung durch den Staat und dazu Steuersenkungen ...
„
Die Effektive Steuerbelastung eines Durchschnittsverdieners im Jahr 1970 war geringer als 2016. Mit jeder Lohnerhöhung stieg die Belastung. Da dadurch auch eine Inflation entsteht, kann man das auch Reallohnverluste nennen.....
Also die Belastung eines Durchschnittsverdieners konstant halten Die Menschen wissen besser wofür sie ihr Geld ausgeben sollten, als der Staat.
Es müssen die Kinder gefördert werden. Nicht die Erwachsenen.

„
Führt zu dem Ergebnis; Noch weniger Arbeiterkinder auf der Uni und eine relative Besserstellung der Anwälte und Ärzte (weil die durch Steuersenkungen höhere Vorteile erhalten)
„
Wenn 77% der Studenten kommen aus Akademikerfamilien kommen, ist schon recht klar für wen das Studium finanziert wird. Arbeiterkinder machen eher eine Ausbildung. Die werden zu Facharbeitern und verdienen dann zu viel, für deren Nachwuchs gibt es kein BAföG. Denn es werden mittlerweile nur noch 15 Prozent der Studenten gefördert. Also brauchen die Facharbeiter mehr von ihrem Geld. Eine Steuersenkung.

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Maria-Galeria 15.02.2017, 00:21
77. Potential wir einfach verschleudert

deshalb bin ich dafür, das Schulsystem zu reformieren und dafür dass jeder Student während seines Studiums einen Anspruch auf wenigstens Grundsicherung hat, wie schon beschrieben. Im Gegenzug sollten wirklich die gut Verdienenden, sagen wir mal ab 75 Tausend € pro Jahr zu höheren Einkommenssteuern verpflichtet werden, wie schon einmal gehabt. 10 Milliarden, nach meiner Schätzung sollten uns unsere zukünftigen Vordenker schon wert sein, damit sie in Ruhe ihr Studium absolvieren können, ohne schlechtes Gewissen ihren Eltern gegenüber, da sie ihnen überlang auf der Tasche liegen, oder nebenbei zwingend arbeiten gehen müssen um ihre Grundbedürfnisse finanzieren zu können. Chancengleichheit steht heutzutage nach wie vor nur auf dem Papier und Papier ist geduldig, denn für ein Arbeiterkind ist es nach wie vor schwer in ein ihm entsprechendes Studienfeld zu gelangen der Lernprozess ist nach wie vor mit extremen Stolpersteinen gepflastert, geht schon los beim voreingenommenen Lehrer in der Grundschule, denn z.B. was kann ein Kind von einer Verkäuferin und Kraftfahrer für geistiges Potential mitbringen, alleine die negative Einstellung erzeugt Misserfolg. Bei 700 Milliarden Euro Einnahme des Staates, wären es Momentan ca. 1,5 Prozent der Einnahmen die unser Staat für eine menschenwürdige finanzielle Behandlung unserer Studenten aufwenden müsste. Unsere politischen Vertreter sollten ihre Hirnwendungen nicht nur Aktivieren zur Sicherung der übertriebenen Pensionen (werden den Staathaushalt bald sprengen) sondern für die zukünftigen Gestalter unserer Gesellschaft. Ein guter Rasen bringt, wenn er richtig gut im Saft steht, sehr viele schöne wohlgestalte duftende Blümchen hervor. Wird Zeit, dass von Chancengleichheit in der Bildung nicht nur gefaselt, sondern sie tatsächlich umgesetzt wird, 50 Jahre faseln reichen langsam, echt nur einlullendes Geschwätz unserer Politiker, egal was für eine Fraktion. Deutschland geht es so gut wie nie, hat aber nicht genügend Geld für Bildung übrig, da gilt einfach ganz extrem Geiz ist gail.

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Alm Öhi 15.02.2017, 10:44
78. Ausbildung dem Studium

Studenten sollten bevor sie ein Studium angehen einen Ausbildungsplatz und eine vollständige Ausbildung abgeschlossen haben,
In einem Beruf Erfahrung gesammelt haben und außerdem drei Jahre lang gearbeitet haben damit sie genügend finanzielles Polster ansammeln können.
Ich habe dies meinerseits mit Erfolg gemacht ich habe mich zu einem Elektroinstallateur ausbilden lassen habe insgesamt sechs Jahre lang auf dem Bau gearbeitet habe einen Abschluss als Bachelor Master und habe eine Promotion abgeschlossen . Das hat mich natürlich finanziell 100.000 € gekostet aber am Ende habe ich kein Geld vom Staat beantragen müssen. Ich kann es nicht nachvollziehen warum manche Studenten in dem Irrglauben leben dass der Staat die Verpflichtung hat sie finanziell zu unterstützen. Das einzige Gut dass jeder Mensch hat ist seine eigene Arbeitskraft und die sollte er zuerst einbringen
bevor er den Staat um finanzielle Hilfe bittet.

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jollen 15.02.2017, 12:48
79.

Ein Student hat es sich ausgesucht zu studieren....
Hartz 4 ist ganz bewusst was anderes, deshalb gibt es Grundsicherung.

75 Tsd als Ehepaar mit 2 Kindern bedeutet im Moment ca. 48.500 Netto im Jahr.
Darf man sich als Familie ein Haus bauen? Oder müssen die Linken dem erst zustimmen.....
Gebt den Menschen ihr Geld.
Zu Beginn werden sie es für die Finanzierung ihres Eigenheims nutzen und später ihren Kindern ein Studium ermöglichen, wenn die Kinder es wollen.

2014: 117 Milliarden Euro für Bildungsausgaben, davon 21,7 für Hochschulen.
Eine Berufsausbildung ist auch eine Erstausbildung. Denen sagt auch niemand "damit sie in Ruhe ihr Studium absolvieren können".
Das ist wie Hohn und Spott für diejenigen die eine Berufsausbildung absolvieren. Eine Berufsausbildung beginnt mit man ca. 16 Jahren, ein Studium mit ca. 18.

Chancengleichheit ist ein Fakt!
Eine Ungleichheit ist keine Ungerechtigkeit, wer das nicht verstehen kann, soll lernen es zu verstehen.
"voreingenommenen Lehrer in der Grundschule" unberechtigte und wirklichkeitsfremde Stimmungsmache gegenüber einer ganzen Berufsgruppe
Versuchen Sie erstmal ihre Vorurteile abzustellen.

Wenn der Staat 700 Mrd einnimmt und jetzt davon 1,5% für eine Bezahlung von Studenten ausgegeben werden sollen, wo werden die Ausgaben gekürzt um diese 1,5% zu finanzieren?
Eventuell können die Studenten sich ja mal an den Kosten ihrer Ausbildung finanziell beteiligen...Oder wer finanziert die Hochschulen?

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