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Amoklauf-Überlebender zu Donald Trump: "Blut klebt an Ihren Händen"
REUTERS

Sie mussten erleben, wie 17 Menschen an ihrer Schule erschossen wurden. Jetzt setzen sich Überlebende des Amoklaufs von Florida für strengere Waffengesetze ein - und richten sehr direkte Worte an US-Präsident Trump.

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hjcatlaw 18.02.2018, 21:08
1. Vielleicht

verfängt es ja, wenn dieses Mal Kinder und Jugendliche das Wort ergreifen und Tacheles reden ... der durchschnittsalte Normalverbraucher scheint mit Kritik längst nicht mehr durchzudringen.

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freddygrant 18.02.2018, 21:12
2. Kann man Gesellschaften ...

... oder Staaten als zivilisiert betrachten, wenn ihnen der Besitz
von Schußwaffen u.a. wichtiger ist als Menschenleben? Welche
Logik und Moral stehen dahinter?

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nadennmallos 18.02.2018, 21:13
3. Fahrt mal durch ländliche Gegenden in den Staaten, oder ...

... hört, bzw schaut euch auf Youtube mal Countrysongs/-videos an, z.B. Montgomery Gentry - "Where I Come From" official Video, lest dazu die Kommentare. Dann wisst ihr wie Konservative und Trump-Wähler "ticken". Florida wird schnell vergessen sein, siehe: https://www.washingtonpost.com/graphics/2018/national/mass-shooting-attention/?utm_term=.2245876014ec . Und die NRA wird genauso mächtig bleiben wie bisher. Traurig aber, sehr wahrscheinlich, wahr. Amis lieben ihre Waffen und es sind nicht nur die GOPs!

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ueberlegdochmal 18.02.2018, 21:32
4. Wenn Kinder für die Politik missbraucht werden ...

..., das ist eine Schande. Die Institutionen, die dahinterstehen müssten ihre politische Agenda offen legen.
Trump hat das 2. Amendment der Vereinigten Staaten nicht geschrieben, in dem von Thomas Jefferson das Recht von Jedermann Waffen zu tragen festgeschrieben ist. Er hat sogar geschworen es zu verteidigen. So wie Obama, Bush und Clinton vor ihm.

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Rheinlandpragmatiker 18.02.2018, 21:42
5.

Schärfere Wafffengesetze in den USA sind noch weniger wahrscheinlich als ein Tempolimit 120 in Deutschland. Nicht mal Obama hat daran etwas ändern können.

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R2-D3 18.02.2018, 21:43
6. Aus Gründen der nationalen Sicherheit

Es wird wohl noch einige Massaker geben, bis eine Bewegung daraus wird, die diesen Waffenwahn der Amis ändert! Nach einem missglückte Terrorangriff in New York im Dez. 17 wollte Trump die Einwanderungspoltik ändern - aus Gründen der nationalen Sicherheit. Beim X-ten Massaker redet aber keiner davon 'aus Gründen der nationalen Sicherheit mal die laschen Waffengesetze zu ändern! Traurig, aber ein mutiger Auftritt der Schüler!

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maja600 18.02.2018, 21:46
7. Der Spinner mit dem roten Knopf

wird gar nichts ändern. Für ihn sind die Waffen bzw. ihr freier Erwerb nicht schuld am Massaker, sonst würde er ja hochkarätige und finanzkräftige Sponsoren verlieren. Im Gegenteil, solange dieser Schwachsinnsparagraph nicht aus der Verfassung verschwindet, wonach jeder Depp das Recht darauf hat, eine Waffe zu tragen, werden die Kinder mit Waffen in die Schule gehen, damit sie sich "verteidigen" können, wenn ein Amokläufer wieder unterwegs ist. Nach dem Amoklauf in Winnenden hat sich in Deutschland auch nicht viel getan. Die Waffenlobby ist überall zu stark und zu reich.

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ve-ri-tas 18.02.2018, 21:46
8. Leider nicht so einfach, wie es scheint

Strengere Waffengesetze = weniger Amokläufe?
Deutschland mit seinen sehr restriktiven Regelungen sollte dann sicher sein - Erfurt, Winnenden, Olympia EKZ München?
Sicherlich sollten psychisch labile und psychiatrisch auffällige Menschen keine Waffen besitzen. Doch wer sie legal nicht bekommt, schafft´s oft auch illegal. Besser wäre es wohl gewesen, man hätte im aktuellen Fall die zahlreichen Warnhinweise beachtet und präventiv gehandelt.
Trump persönlich verantwortlich zu machen ("Blut klebt an ihren Händen"), halte ich für unberechtigt. Persönliche Verantwortung haben alle diejenigen, denen der Täter als Waffennarr und psychisch auffällig gemeldet wurde und die nichts unternommen haben.

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whitewisent 18.02.2018, 21:46
9.

Das Problem an der Sache dürfte sein, daß der Täter die Waffenliebe während der Regierungszeit Obamas entwickelte, und auch einen die Waffen nach der geltenden Gesetzgebung der Demokratenregierung erwarb. Diese billige Anti-Trump-Kampagne ist einfach nur eine peinliche Benutzung der Kinder und Jugendlichen durch die Anti-Waffen-Lobby.

Es gibt dieses Jahr Wahlen, einfach mal schauen, wer da von den Parteien aufgestellt wird, mit welcher Einstellung zur Waffenfrage, und dann gewählt wird. Da steht nicht Trump auf dem Wahlzettel.

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