Forum: Leben und Lernen
Amoklauf-Überlebender zu Donald Trump: "Blut klebt an Ihren Händen"
REUTERS

Sie mussten erleben, wie 17 Menschen an ihrer Schule erschossen wurden. Jetzt setzen sich Überlebende des Amoklaufs von Florida für strengere Waffengesetze ein - und richten sehr direkte Worte an US-Präsident Trump.

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Atheist_Crusader 18.02.2018, 23:54
60.

Zitat von whitewisent
Das Problem an der Sache dürfte sein, daß der Täter die Waffenliebe während der Regierungszeit Obamas entwickelte, und auch einen die Waffen nach der geltenden Gesetzgebung der Demokratenregierung erwarb. Diese billige Anti-Trump-Kampagne ist einfach nur eine peinliche Benutzung der Kinder und Jugendlichen durch die Anti-Waffen-Lobby. Es gibt dieses Jahr Wahlen, einfach mal schauen, wer da von den Parteien aufgestellt wird, mit welcher Einstellung zur Waffenfrage, und dann gewählt wird. Da steht nicht Trump auf dem Wahlzettel.
Mag sein, aber:
1. Die Demokraten können auch nicht tun was sie wollen. Siehe Schließung Guantanamo Bays. Hat Obama mehrfach versucht (auch mit demokratischer Mehrheit in beiden Häusern) und ist trotzdme gescheitert.
2. Beide Parteien haben Mitglieder die der NRA gerne die Stiefel lecken - aber seien wir ehrlich: bei den Demokraten sind das eher Einzelfälle. Bei den Republikanern ist es Parteidogma.

Aber man muss nicht bis Ende des Jahres warten. Die NRA vergibt Noten zur Waffenfreundlichkeit von Politikern die ausdrücklich als Entscheidungshilfe bei der Wahl gedacht sind.

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Frida_Gold 18.02.2018, 23:55
61.

Nochmal an alle lieben Zyniker, die den Jugendlichen, die gerade ihre Kameraden haben sterben sehen, politische Instrumentalisierung vorwerfen:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_attacks_related_to_secondary_schools#2010s
Das sind nur die Schießereien an weiterführenden Schulen der 2010er-Jahre. Es gibt eine eigene Liste für Grundschulen und eine für Hochschulen. Viel "Spaß" beim Lesen. Parkland ist der VIERTE Vorfall in diesem Jahr!

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StefanXX 19.02.2018, 00:02
62. Ihr Ernst??

Zitat von ve-ri-tas
Strengere Waffengesetze = weniger Amokläufe? Deutschland mit seinen sehr restriktiven Regelungen sollte dann sicher sein - Erfurt, Winnenden, Olympia EKZ München? Sicherlich sollten psychisch labile und psychiatrisch auffällige Menschen keine Waffen besitzen. Doch wer sie legal nicht bekommt, schafft´s oft auch illegal. Besser wäre es wohl gewesen, man hätte im aktuellen Fall die zahlreichen Warnhinweise beachtet und präventiv gehandelt. Trump persönlich verantwortlich zu machen ("Blut klebt an ihren Händen"), halte ich für unberechtigt. Persönliche Verantwortung haben alle diejenigen, denen der Täter als Waffennarr und psychisch auffällig gemeldet wurde und die nichts unternommen haben.
Ist das jetzt wirklich Ihr Ernst? Sie kratzen mit Mühe 3 Vorkommnisse zusammen, die fast über ein Jahrzehnt verteilt sind und wollen das mit den Zuständen in den USA vergleichen? In den USA ereignet sich das was Sie aufgezählt haben in weniger als einem Jahr. Und Deutschland sollte nicht nur sicher sein, Deutschland IST sicher. Bevor Sie hier so einen Murks schreiben, sollten Sie sich mal mit den Zahlen beschäftigen und mal recherchieren, wie viele Menschen in den USA und wie viele Menschen in Deutschland pro Jahr durch Schusswaffen ums Leben kommen. Noch Fragen? In einem muss ich Ihnen aber Recht geben: Trump persönlich dafür verantwortlich zu machen ist Unsinn. Alle andere Präsidenten vor Ihm konnten und/oder wollten diesbezüglich auch nichts unternehmen.

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Teile1977 19.02.2018, 00:02
63. Sturmgewehre

Zitat von ueberlegdochmal
..., das ist eine Schande. Die Institutionen, die dahinterstehen müssten ihre politische Agenda offen legen. Trump hat das 2. Amendment der Vereinigten Staaten nicht geschrieben, in dem von Thomas Jefferson das Recht von Jedermann Waffen zu tragen festgeschrieben ist. Er hat sogar geschworen es zu verteidigen. So wie Obama, Bush und Clinton vor ihm.
O.k. Aber Sturmgewehre und ähnliches stehen da nicht drin. Amokläufe waren mit den damaligen Vorderladern nicht möglich, sonst sähe es anders aus.
Bier ab 21, aber ein Sturmgewehr ab 16, jaja.

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ueberlegdochmal 19.02.2018, 00:12
64. Mittel gegen staatliche Gewaltherrschaft

Was vielen nicht bekannt sein dürfte, ist, dass die Gründungsväter der USA erkannt haben, dass die Gefahr für die Bevölkerung auch von der eigenen Regierung ausgehen kann - wie Diktaturen, siehe Deutschland. Und daher war die Idee, dass sich die Bevölkerung gegen die eigene Regierung bewaffnen darf. Daher das 2. Amendment zur Verfassung der US. Nicht wegen dem viel zitieren Waffen-Rausch der Amerikaner.

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elvezia 19.02.2018, 00:14
65. Ganz ohne Polemik

eine Klarstellung. Wenn man schon Trump indirekt für die Attacke von Portland 'verantwortlich' macht dann bitte zu Gute halten:
am 5. Januar 2017 wurde den Behörden gemeldet dass der Mann potentiell gefährlich sei und ein Attentat in Planung habe. Meines Wissens fällt dies in die Regierungszeit des Herrn Obama.
Der Kauf der Waffen fällt ebenso in die Zeit Obamas. Erste Auffälligkeiten wurden im 2016 gemeldet. Er flog von der Schule als Obama regierte. Kurz gefragt: Was hat Trump mit dem Attentat von Portland zu tun?
Dies sei nur mal der Ausgeglichenheit wegen gesagt.

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amerlogk 19.02.2018, 00:24
66.

Japan hat 400.000 legale Waffen in der Hand von Zivilisten.
Morde mit Schußwaffen 20-30 pro Jahr im Schnitt.
Fragen?

Man kann mit allem möglichem töten. Keine Frage.
Aber Schußwaffen sind dafür gemacht.

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aggro_aggro 19.02.2018, 00:25
67. Blut

Blut klebt an Trumps Händen, wenn der Schütze MIT Obamas Backgroundchecks keine Waffe gehabt hätte, aber durch Trumps Rücknahme ebendieser eine kaufen konnte. Das scheint nicht der Fall zu sein, da es sonst großes Thema wäre.
So klebt das Blut an den Händen der 70% amerikanischer Politiker und Bürger, die meinen die AR15 ist unbedingt notwendiger Teil der US-Kultur und von den Gründungsvätern in der Verfassung vorhergesagt.

Anders als in Las Vegas ist hier zwar der Typ der verwendeten Waffe nicht entscheidend, aber für die Machtphantasien der Täter ist die AR15 schon wichtiger als eine Kleinkaliberpistole. Für den angeblichen Haupteinsatz all dieser Waffen "meine Familie schützen" würden allerdings in 99% der Fälle auch 20-Joule-Geschosse (Gummi, Beanbag) reichen.

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DracheNimmersatt 19.02.2018, 00:47
68.

Zitat von ueberlegdochmal
..., das ist eine Schande. Die Institutionen, die dahinterstehen müssten ihre politische Agenda offen legen. Trump hat das 2. Amendment der Vereinigten Staaten nicht geschrieben, in dem von Thomas Jefferson das Recht von Jedermann Waffen zu tragen festgeschrieben ist. Er hat sogar geschworen es zu verteidigen. So wie Obama, Bush und Clinton vor ihm.
Man sollte nie vergessen, WANN und WARUM dieser Zusatz geschrieben wurde. Das Warum sollte längst überholt sein.

So ganz nebenbei war Waffenbesitz für jedermann zudem noch eine Möglichkeit, den ehemaligen Kolonialherren die A****karte zu zeigen, denn in Europa war Waffenbesitz ein Vorrecht des Adels.

Aber ist es denn wirklich zuviel verlangt, wenigstens die halbautomatischen Waffen aus dem Verkehr zu ziehen? Was braucht ein geübter Schütze mehr als 6-8 Schuss um sein Heim in sehr abgelegenen und von der Polizei schwer zu erreichenden Gebieten zu verteidigen? Ein mit dem Sturmgewehr erlegtes Reh... genauso dämlich.

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kritischergeist 19.02.2018, 01:07
69. Trump ist an allem Schuld....

Schulmassaker gab es unter Reagan, Bush Senior, Bush Junior, Clinton und Obama. Alle hatten die Möglichkeit die Amerikaner zu entwaffnen. Nur leider spielte ein altes Gesetz nicht mit das zu den Grundfreiheiten der Amerikaner zählt Waffen zu besitzen. Obama war teilweise so machtvoll dass der dies hätte per Gesetz ändern können. Er hat es aber nicht getan. Bei keinem Schulmassaker währen seiner Regierungszeit wurde er persönlich dafür verantwortlich gemacht. Warum jetzt Trump? Man nutzt den neuen Fall Jugendliche zu missbrauchen Politik gegen den gewählten Präsidenten zu machen weil man sich damit nicht abfinden will das Trump H.Clinton geschlagen hat. Das ist der wahre Hintergrund dieser Aktion, die SPON natürlich gierig aufgreift weil sie in das eigene Konzept des Trump-Bashing hinein passt.

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