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Angriffe aus der Fachwelt: Renommierter Jura-Professor fordert Guttenbergs Rücktritt

Die Universität Bayreuth müsse Karl-Theodor zu Guttenberg den Doktorgrad entziehen, fordert Peter Landau, ehemaliger Jura-Dekan der LMU München. Etwas anderes sei nicht vorstellbar. Und dann müsse der Verteidigungsminister zurücktreten.

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smartie2004 21.02.2011, 15:39
1. Richtig

Der Rücktritt ist schlicht alternativlos.

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Just4fun 21.02.2011, 15:43
2. (°_°)

Zitat von sysop
Die Universität Bayreuth müsse Karl-Theodor zu Guttenberg den Doktorgrad entziehen, fordert Peter Landau, ehemaliger Jura-Dekan der LMU München. Etwas anderes sei nicht vorstellbar. Und dann müsse der Verteidigungsminister zurücktreten.
... und welches Parteibuch hat der Herr Professor?

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ritterchen 21.02.2011, 15:51
3. parteibuch?

Zitat von Just4fun
... und welches Parteibuch hat der Herr Professor?
und welche rolle spielt das? da kann man jedes parteibuch der welt haben -außer vielleicht das der csu- und stets gibt es nur einen schluss.

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roterschwadron 21.02.2011, 15:52
4. Am Thema vorbei

Zitat von Just4fun
... und welches Parteibuch hat der Herr Professor?
Mit Sicherheit nicht das Kampfbuch der asozialen Just4fun-Partei.

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Dodol 21.02.2011, 15:53
5. Religionswächter aus Absurdistan

Der liebe Herr Professor und seine Wissenschaft sollen sich mal nicht so wichtig nehmen. Da hat Gutti halt mal in Eile und in der Hoffnung dass es niemand merkt eine Abkürzung genommen. Wer macht das nicht und wen interessiert so was eigentlich.
Der ganze wissenschaftliche Betrieb und ihre Seligsprechungen sind genauso heuchlerisch wie die große Schwester in Rom: Da wird gebogen, abgekupfert, ist käuflich, politisch beinflusst, immer unfehlbar und moralisch die höchste Instanz, frönt der Heiligenverehrung und Seligsprechung, wacht eifersüchtig über die alleinseligmachende Fakultät und tut dies während die einfachen und unwissenden Gläubigen demütig ihr Schärflein in die Beamtenpfründenkasse einzahlen.

Nein Gutti: lass dir von den Mufftis mit den Talaren keine Bange machen.

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stanzer 21.02.2011, 15:56
6. Disziplinarverfahren für Studenten der Bundeswehruniversiäten bei Täuschung

Zitat von sysop
Die Universität Bayreuth müsse Karl-Theodor zu Guttenberg den Doktorgrad entziehen, fordert Peter Landau, ehemaliger Jura-Dekan der LMU München. Etwas anderes sei nicht vorstellbar. Und dann müsse der Verteidigungsminister zurücktreten.
An den Universitäten der Bundeswehr werden Offiziere mit einem Disziplinarverfahren gewürdigt, die in einer akademischen Prüfung eine Täuschung oder einen Versuch zur Täuschung unternehmen.

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D.Fronath 21.02.2011, 16:01
7. Politisches oder akademisches Problem?

Für Plagiatsjäger ist es natürlich ein großer Tag, weil dieses Thema einen so prominenten Aufhänger findet und mal wieder etwas mehr in den Fokus öffentlicher Wahrnehmung gelangt. Andererseits wird nun im zunehmenden Maße die politische Dimension genau dieses einen Falls immer mehr und m.M.n. viel zu stark betont. Dadurch geraten die Probleme akademischer Würden und Titel immer mehr in den Hintergrund. Es bleibt zu hoffen, dass eine gewisse Sensibilisierung für Plagiate und sonstige Dünnbrettbohrer-Arbeiten erhalten bleibt und vielleicht auch eine Diskussion über Bedeutung und Zweck akademischer Grade neu belebt wird. Es sollte hier nicht um einen Einzelfall gehen, sondern um Gefälligkeitsgutachten, reine Schmuck-Titel et al. Ob aber das öffentliche Interesse sich so lange wird halten können, wage ich zu bezweifeln - leider.

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roterschwadron 21.02.2011, 16:02
8. Seriös

Zitat von sysop
Die Universität Bayreuth müsse Karl-Theodor zu Guttenberg den Doktorgrad entziehen, fordert Peter Landau, ehemaliger Jura-Dekan der LMU München. Etwas anderes sei nicht vorstellbar. Und dann müsse der Verteidigungsminister zurücktreten.
Eine klare und unmißverständliche Stellungnahme eines namhaften Juristen, die hoffen lässt, daß die Untersuchung an der maßgeblichen Uni Bayreuth so ablaufen kann, wie es in einem Rechtsstaat zu erwarten ist. Eine populistische Vorverurteilung ist grundsätzlich genauso zu vermeiden wie ein protektionistisches Gefälligkeitsurteil. Verbindliche und zuvor allseits bekannte Vorschriften sind die unverrückbare Grundlage einer Schlußfolgerung, deren Ergebnis bis zum Ende offen steht.

Es kann und darf in einem Rechtsstaat nicht sein, daß die Vorschriften zugunsten eines bereits feststehenden und politisch gewünschten Ergebnisses gebeugt werden. Hier können wir hoffentlich unter Aufsicht der Öffentlichkeit jene Glaubwürdigkeit der Instanzen nachvollziehen, die der unwürdigen und im Kern rechtswidrigen Mauschelei um die Hartzgesetze bisher fehlt.

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Irbis 21.02.2011, 16:03
9. .......

Ich bin bei weitem kein Fan von Karl Theodor zu Guttenberg, er ist mir einfach zu geleckt. Ein richtiger "Jura-Schnösel" die ich schon zu Uni-Zeiten nicht besonders gemocht habe.
Allerdings missfällt mir die eindeutig politsch beeinflusste Hetzjagd auf den "Shooting-Star" der CDU.
Insbesondere sollten Politiker mit zweifelhafter Vergangenheit wie Gregor Gysi und Jürgen Trittin nicht unbedingt den Moralapostel spielen und nach Rücktritt rufen (ein jeder Kehre den Dreck vor seiner Tür.....)

Auch sollte ein Jura-Professor sich nicht vor den Karren der Opposition spannen lassen und auf einer SPD Pressekonferenz den Rücktritt fordern.

Ich finde die Opposition und die Medien sollten den Ball flach halten und warten bis eine Entscheidung der Universität Bayreuth vorliegt.
Sollte dort die Entscheidung getroffen werden unserem Verteidungsminister den Doktortitel abzuerkennen, da die Arbeit wissenschaftlichen Ansprüchen nicht genügt und ein Plagiat darstellt muss KTG die Konsequenz ziehen.

Also die Aufforderung an die Medien und die Opposition, lasst die Verantwortlichen entscheiden und harret der Dinge die kommen.

P.S.
Ich denke schon, dass die Arbeit ein Plagiat darstellt bzw. von einem "Ghostwriter" verfasst wurde. Rechtsvergleichnende Themen wurden an der Uni bei uns als "Dünnbrett Doktorarbeiten" bezeichnet - und wurden auch meist in der Wartezeit zwischen Studium und Referendariat gefertigt. Ein Thema also was ein guter Jurist ziemlich schnell runterschreiben kann.
Allerdings spricht dann die angebliche Dauer von 7 Jahren dafür dass KTG diese dann doch selbst zwischen seinen übrigen Verpflichtungen gefertigt hat.

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