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Armband-Zwang an US-Uni: "Bewegung macht 20 Prozent der Note aus"
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An einer Privatuni in Oklahoma müssen Studenten ein Fitness-Armband tragen, das ihre Bewegungen aufzeichnet. Was soll das? Ein Anruf bei der Hochschulleiterin.

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2469 02.02.2016, 16:59
1. Widerlich

Das ist gegen jegliche Art von persönlicher Freiheit, vom Datenschutz ganz zu schweigen. Bewegung ist gut und wichtig, aber sie darf nicht erzwungen werden.

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marthaimschnee 02.02.2016, 17:00
2.

Die Daten werden stark geschützt, der Herr hält seine schützende Hand darüber.

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AHF84 02.02.2016, 17:04
3. Um es mit den Worten von Obelix zu sagen...

... "Die spinnen, die Amis".


Würde ich nicht akzeptieren. Es geht die Hochschule nichts an, wie ich mich wie viel bewege. Und das die Note davon abhängt... 20% ist sehr viel. Wäre in Deutschland sicher ein Fall für das Antidiskriminierungsgesetz...

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53er 02.02.2016, 17:07
4. Mens sana

in corpore sano. Das ist das Motto und so läuft mittlerweile auch die Auslese. In manchen Branchen sind nur noch adrenalingeschwägerte Athleten in Spitzenpositionen gefragt, mit entsprechend dürftigen Ergebnissen. Auf diese Weise gelangen immer mehr zwischenmenschliche "Autisten" in Positionen, in denen Verständnis und Kommunikationsfähigkeit gefragt sind.
Geblendet vom eigenen Ego und überzeugt von der Entscheidungssicherheit eines Marathonläufers, lassen sie keine anderen Meinungen zu als die eigenen. Doch einsame Entscheidungen sind selten gut für die Mehrheit, schon garnicht, wenn nur der Leistungsgedanke zählt und alles andere ausgeblendet wird.

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Dec 02.02.2016, 17:08
5.

Ich finde es ja gut, dass das Thema Gesundheit bei der Uni wichtig ist und darauf geachtet wird. Aber der Zwang Fitness-Armbänder zu tragen ist doch absurd. Sollen sie lieber attraktive und günstige Sportmöglichkeiten schaffen. Vielleicht sogar damit verbunden, die Studiengebühren zu drücken, wenn man regelmäßig daran teil nimmt. Aber doch keine erzwungene Fitness-Überwachung...

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matimax 02.02.2016, 17:13
6. Das ganze Leben ist ein Quiz

Zitat von 2469
Das ist gegen jegliche Art von persönlicher Freiheit, vom Datenschutz ganz zu schweigen. Bewegung ist gut und wichtig, aber sie darf nicht erzwungen werden.
Mathe ist gut und wichtig, aber sie darf nicht erzwungen werden, hab' ich meine ganze Schullaufbahn gedacht - und dennoch war ich stets Kandidat für die Nachprüfung!

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gumbofroehn 02.02.2016, 17:18
7. College Kids!

Dass das in den Vereinigten Staaten keinen Anstoß erregt, wundert mich nicht. Ich weiß aus meinem eigenen Auslandssemester, dass Studierende unter 21 dort nicht als Erwachsene angesehen werden (man sprach dort auch von "College Kids"). Daher nehmen sich die Hochschulen sehr weitgehende Regulierungen für diese Personengruppe heraus, die wir befremdlich und bevormundend finden. Auf der anderen Seite geht allerdings die Fürsorge auch deutlich weiter, es gibt umfangreichere Beratungs- und Unterstützungsangebote bei der Bewältigung des studentischen Alltags (bei der vielerorts üblichen Hohe von Tuition & Fees darf man das auch erwarten).

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sphex1 02.02.2016, 17:20
8. Wie Bitte?

Das ist krank! Aldous Huxley und Orwell sind dagegen ja Romantiker...
Wenn ich so etwas lese, kommt mein Verdaungssystem vehement durcheinander - antiperistaltik.
Aber ist wohl der neue "Zeitgeist" Und die Dame (Rektorin) scheint ja noch sowas von überzeugt, als sei es das natürlichste von der Welt...
Mir fehlen die Worte... was hätte das für Stephen Hawkins bedeutet? Bzw. - was soll das?????
Da überschlagen sich die Leute in den USA bzgl. political correctness und dann so etwas.
Es betätigt nur meine persönliche These, dass der Mensch lediglich THEORETISCH vernunftbegabt ist.

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bretthoven 02.02.2016, 17:23
9. Richtig so

Schluss mit dem Schlendrian. Fitness ist Motivationssache, und das haben die kapiert. Wenn jemand mal krank oder verletzt ist, dann kann man das programm solange aussetzen. Was die Datensammelei angeht, ist Vertrauen eben die Grundlage, und so etwas gibt es in Schland nun mal nicht, ätsch.

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