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Auf Druck von Eltern: New York hebt Handy-Verbot an Schulen auf
Corbis

Klingeln, Piepsen, Summen: Das digitale Mitteilungsbedürfnis von Schülern nervt viele Lehrer. Trotzdem wurde jetzt das generelle Handy-Verbot an Schulen in New York aufgehoben - weil Eltern Druck gemacht hatten.

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damocles_ 08.01.2015, 15:56
20.

@trompetenmann

in 99% der Fälle ist das Kind zu lange mit Freunden unterwegs.
Das erspart den Eltern in diesem Fall die Angst um ihr Kind. (das hat überigens einen Wert)
Im echten Entführungsfall gibts zumindest mehr Information (Netzknoten, Zeitpunkt), als ohne Handy.
(hilft der Polizei, hat auch einen Wert)

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j2011 08.01.2015, 16:21
21.

Ich frage mich, wie frühere Elterngenerationen zurechtgekommen sind, als ihre Kinder noch nicht mit
Mobiltelefonen bewaffnet waren.

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Leser161 08.01.2015, 16:25
22. Kapier ich nicht

Früher haben wir halt gequatscht, gemalt oder heimlich gelesen. Wenn man erwischt wurde gabs halt ggf. ne Strafe. Wo ist da jetzt der Unterschied? Wenn jemand im Untericht mit seinem handy spielt soll der Lehrer ihm halt ne Strafe geben.

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miss_moffett 08.01.2015, 16:26
23.

Zitat von damocles_
@trompetenmann in 99% der Fälle ist das Kind zu lange mit Freunden unterwegs. Das erspart den Eltern in diesem Fall die Angst um ihr Kind. (das hat überigens einen Wert) Im echten Entführungsfall gibts zumindest mehr Information (Netzknoten, Zeitpunkt), als ohne Handy. (hilft der Polizei, hat auch einen Wert)
Tschuldigung wenn ich mich einmische, aber wäre es für Ihren Notfall nicht besser Ihr Kind zu chippen?
Hat bei meiner Katze geholfen sie wiederzufinden als sie ausgebüxt ist.

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mulli3105 08.01.2015, 16:29
24. Naja,

ein Land, in dem 15jährige mit Handfeuerwaffen durch die Gegend rennen, wird das auch verkraften. Die Frage bleibt: wie konnten die Kinder der vergangenen Generationen überhaupt ohne Handy existieren?

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rst2010 08.01.2015, 16:31
25. störsender

im klassenzimmer lösen das problem nachhaltig.

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astor131 08.01.2015, 16:32
26.

Zitat von Leser161
Früher haben wir halt gequatscht, gemalt oder heimlich gelesen. Wenn man erwischt wurde gabs halt ggf. ne Strafe. Wo ist da jetzt der Unterschied? Wenn jemand im Untericht mit seinem handy spielt soll der Lehrer ihm halt ne Strafe geben.
...geht leider nicht, dann wird der Leherer wegen seelischer Grausamkeit von einer gewissen Elternklientel verklagt. Grundrecht auf Handy oder so, da sind manche ganz kreativ.
(Kinder einer 10. Klasse haben zum Abschied gesammelt und der Lehrerin ein Geschenk im Wert von 200 € gemacht. Gab auch gleich eine Klage und 4.000 € Strafe...)

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maira_1 08.01.2015, 16:35
27.

Zitat von Spiegelwahr
Warum soll man dann Schüler die Handys verbieten. Alle Reden von Medienkompotenz und Computerausbildung und gleichzeitig sollen Handys usw. schlecht sein. In der heutigen Zeit müssen auch Kinder für ihre Eltern erreichbar sein und umgekehrt.
Medienkompetenz ist wichtig, nur trägt die Benutzung von Handys nicht automatisch dazu bei, dass diese ausgebaut wird. Die Mehrzahl der Schüler, die in den Pausen ihr Handy nutzen, tummelt sich in sozialen Netzwerken und chattet und schickt sich (oft völlig unreflektiert) Fotos uns Videos zu.

Und wieso müssen Kinder stets erreichbar sein?
Dieses Mehr an Erreichbarkeit wird in zu vielen Fällen erkauft durch ein Weniger an Aufmerksamkeit im Unterricht.

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GoBenn 08.01.2015, 16:39
28.

Zitat von damocles_
@trompetenmann in 99% der Fälle ist das Kind zu lange mit Freunden unterwegs. Das erspart den Eltern in diesem Fall die Angst um ihr Kind. (das hat überigens einen Wert) Im echten Entführungsfall gibts zumindest mehr Information (Netzknoten, Zeitpunkt), als ohne Handy. (hilft der Polizei, hat auch einen Wert)
Und in 99 Prozent dieser Fälle war dann "Funkloch" oder "Akku leer". Sie glauben doch nicht, dass Teens Bock darauf haben, permanent überwacht zu werden oder vor den Kumpels mit den Eltern debattieren zu müssen.

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agt69 08.01.2015, 16:44
29. @cindy2009

Arbeiten Sie in einem besonders sicherheitskritischen Bereich oder haben Sie ständigen Kundenkontakt? Wenn nicht, würde ich das als eine nicht zu akzeptierende Bevormundung werten und wahrscheinlich recht bald kündigen.

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