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Aufenthalt in Stanford: Von der Leyen weist Vorwurf falscher Angaben zurück
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Ursula von der Leyen steht erneut in der Kritik: Die Elite-Uni Stanford fühlt sich ungerechtfertigt im Lebenslauf der Ministerin erwähnt. Jetzt wehrt sich die CDU-Politikerin.

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Martin Steffen 11.10.2015, 20:19
150. warum auch nicht

Zitat von Wirbelwind
Wenn der Ehemann ordentliches Fakultätsmitglied ist und über entsprechende Kontakte verfügt vielleicht schon.
geht sogar offiziell, sogar ohne bezahlung, und sogar heutzutage:

http://postdocs.stanford.edu/handbook/auditing_courses.html

vor 20 Jahren war's eventuell noch einen Tacken weniger buerokratisiert und oekonomisiert.

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janvanwerth 11.10.2015, 20:25
151. #34: erst mal nachfragen, eh man andere zurechtweist!

Die 2. Bedeutung von "audit" ist "attend (a class) informally, not for academic credit." Und genau in dem Sinne hat die Dame den Begriff verwendet. Mit Ihren Englisch-Kenntnissen ist es weniger weit her, als Sie denken.

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Wirbelwind 11.10.2015, 20:26
152. In Deutschland wird erwartet, dass jeder Job im CV erwähnt wird

Zitat von Euclid
So wie ich die Dinge sehe, Frau v.d.L war mit ihrem Mann dort, es ist ihr auf die Dauer langweilig geworden, hat einen Job angenommen, die gibt es immer, und gelegentlich hat sie sich in einen Hörsaal geschlichen. Das ist nicht genug um im Lebenslauf zu erwähnen. Letzteres habe ich auch in Berkeley gemacht.
Das ist dann aber eher ein interkulturelles Problem. In Deutschland ist es nun einmal normal, dass jeder erwähnenswerte Job im Lebenslauf erwähnt wird. Und es macht auch tatsächlich einen Unterschied, ob jemand vier Jahre ausschließlich die Kinder gehütet oder nebenbei an einem Universitätsinstitut gearbeitet hat. Insofern *ist* diese Tätigkeit in diesem Kontext auch tatsächlich erwähnenswert. Eben gerade *weil* es zeigt, ihr daheim langweilig geworden ist.

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immerentspannen 11.10.2015, 20:32
153. Was soll der Blödsinn?

Ich bin eher links und bestimmt kein Freund von ihrer Politik. Aber wo sind wir denn angekommen? Sie war vier Jahre dort, hat gearbeitet und ein paar Vorlesung besucht. Da darf sie wohl noch in ihren Lebenslauf schreiben, dass sie da war? Sie hat ja auch vermerkt, dass sie nur gasthörer war. Jetzt hört mal auf alles und jeden schlecht zu machen. langss

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Dette 11.10.2015, 20:36
154. Eigentlich peinlich

Der Mann war in Stanford und sie gleich Huckepack mit.
Ein paar Mal in die Vorlesung und schwupp, wird Stanford im C.V. erwaehnt. Hoert sich ja besser an als nur mitreisende Gattin.

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normalerfamilienvater 11.10.2015, 20:38
155. Begleitung

Zitat von Euclid
Frau v.d.L war mit ihrem Mann dort, es ist ihr auf die Dauer langweilig geworden, hat einen Job angenommen, die gibt es immer, und gelegentlich hat sie sich in einen Hörsaal geschlichen.
Hmm, ich wollte gerade fragen, warum in keinem aktuellen Artikel zu dem Thema erwähnt wird, daß Uschis Mann just in dem Zeitraum einen Forschungsauftrag in Stanford hatte, und sie sich wohl eher zufällig dort aufgehalten hat :)

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alfons# 11.10.2015, 20:43
156. was zu glatt wirkt...

eigentlich nichts schlimmes aber wenn alles einfach zu glatt wirkt dann werden viele Leute kritisch Mutter und Kinder und Karriere und immer grinsen und immer gut gelaunt und immer sitzt die Frisur

passt nicht

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Martin Steffen 11.10.2015, 20:43
157. selber schuld

Zitat von Korbinian
auch wenn man UvdL vielleicht keinen Betrug wg der Angaben in ihrem Lebenslauf unterstellen kann, ist es IMHO zumindest eine Verarsche, da wohl die wneigsten hinterfragen, worum es sich konkret bei ihrer Tätigkeit gehandelt hatte. Ich mach jetzt mal 6 Wochen Urlaub in Palo Alto, und werde die Toilettenfrauen ehrenamtlich unterstützen. In meinem Lebenslauf liest es sich doch saugut: Okt15 - Nov15 ehrenamtliche Tätigkeit, Facility Mangement, Stanford University.
Naja, wenn jemand bei "Job in der Krankenhausverwaltung in Standford" denkt dass das sicher irgendwie nobelpreisverdaechtiger Krebsforschung war (Ich sach nur: Stanford !), dem ist nicht zu helfen. Arbeit in der Krankenhausverwaltung ist genau das: Buerotaetigkeit, vermutlich einfacher bzw. untergeordneter Art, weil vdL keine Buero/Verwaltungsfachfrau war. Eine Art Volontariat.

Und wenn Sie die Initiative aufbringen, das Reinigungspersonal in Stanford ehrenamtlich zu unterstuetzen und das, waehrend Sie ihren Urlaub in Kalifornien dafuer opfern, und Stanford Sie obendrein auch noch in dieser Funktion aktzeptiert dann haben Sie sich den Eintrag

> Okt15 - Nov15 ehrenamtliche Tätigkeit, Facility Mangement,
> Stanford University.

in ihrem Lebenslauf auch redlich verdient (ob es sich positiv liest, haengt wohl vom Berufsziel ab). Und man kann davon ausgehen, dass Mitanpacken in der Universitaetsreinigung kein Zuckerschlecken (und nicht prickelnd bezahlt) ist. Aber Sie machen es ja ehrenamtlich....

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misterxyz0815 11.10.2015, 20:44
158. Sowol UNI als auch Ministerin haben recht

Die Ministerin hat mich Sicherheitgewusst, welche Wirkung der Name Stanford im Lebenslauf hat.
Die Darstellung der Tätigkeiten ist völlig korrekt, aber Ebscheidenheit ist etwas anderes.
Dem Gegenüber hat die Uni Stanford als solche keine Lust, dass jeder Hausmeister an der Uni stanfprd "war".
Der Hinweis auf akademische Tätigkeiten ist zutreffend. Wäre es möglich gewesen, damals die entsprechenden Tätigkeiten un Scheine aufzubauen?
Warum wurde daran nicht gedacht?
Andererseits, welche anderen Politiker haben solcherlei Lebensläufe??

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blaumupi 11.10.2015, 20:44
159. Wow

Zitat von it--fachmann
Das sieht irgendwie nach einer konzertierten Aktion der Amerikaner aus. Bitte liebe Enthüllungsjournalisten: Tätig werden! Was den Lebenslauf betrifft, kann man nach unserem Recht da reinschreiben, was man will. Und sie war tatsächlich in Stanford und hat sogar dort gearbeitet - Punkt.
Wow, schon im 2. Kommentar gehts los mit ner Verschwörungstheorie! *lol*

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