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Aufenthalt in Stanford: Von der Leyen weist Vorwurf falscher Angaben zurück
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Ursula von der Leyen steht erneut in der Kritik: Die Elite-Uni Stanford fühlt sich ungerechtfertigt im Lebenslauf der Ministerin erwähnt. Jetzt wehrt sich die CDU-Politikerin.

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spon-facebook-10000210411 11.10.2015, 16:43
10. President Hennessy von Stanford

bekommt gerade ein geharschnistes Statement für das
unprofessionelle Vorgehen seines Stabes. Die Arroganz
und gleichzeitige Inkompetenz ist nicht zu überbieten.
(Ich hatte persönlich eine ähnliche Situation mit Harvard)
Auf der Alumni Liste steht UvdL sicher. Da geht es auch um Geld.

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regula2 11.10.2015, 16:43
11. weil

Zitat von joes.world
- die Entscheidung für neue Gewehre und deren Anschaffung könnten länger dauern, als der letzte Weltkrieg - ist also auch ein Schummlerin. Langsam fragt man sich schon, wieso in der Politik nicht 1. die Fähigsten und 2. zumindest halbwegs anständige Menschen in wichtige Ämter kommen? Hat sich in den Parteien inzwischen eine Subkultur gebildet, die nach eigenen Gesetzmäßigkeiten lebt? Gesetzmäßigkeiten, die es anständigen und fähigen Menschen immer schwerer machen, in diesen Parteien nach Oben zu kommen? So eine Vermutung wird dadurch unterstützt, dass immer mehr Wähler sich nicht mehr von „ihren“ Parteien vertreten fühlen. Die Parteien-Welt sich immer mehr von der Bürger-Welt entfernt. Wie zwei sich gegenseitig abstoßende Magneten.
Weil mehr als die Hälfte der BT-Mandate nicht von den Wählern, sondern den Parteien vergeben werden.

Die Bürger können wählen gehen, bis sie schwarz werden, an ihrer Ausbeutung durch den Politadel wird es nichts ändern.

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MrSpinalzo 11.10.2015, 16:45
12. Ich finde...

...man sollte die Kirche im Dorf lassen. Hat vdL halt ein bisschen auf dicke Hose gemacht. Ist doch lustig!

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dajafung 11.10.2015, 16:45
13. Es gibt Regeln

Für eine Promotion ebenso wie einen Lebenslauf. Ich bin selber nicht promovierter oder habilitierter Kinderarzt. Viele Stellen werden heute (insbesondere Leitungspositionen) oft auch danach vergeben ob man promoviert ist oder nicht. Menschliche oder fachliche Fähigkeiten kann man halt nicht immer per Urkunde nachweisen. Und sie sind schwerer zu überprüfen. Ich wette keine Doktorarbeit von ehemaligen Kommilitonen von mir würde einer Prüfung standhalten.
Da wurden 10 Sätze abgeschrieben, im Idealfall noch leicht modifiziert und dann einer als Zitat gekennzeichnet - das ganze abends nach der Arbeit irgendwie im Schnellverfahren zusammengezimmert - weil man es halt braucht. In meinem Lebenslauf steht drin wo ich studiert und gearbeitet habe - wer meint es ändert etwas wenn der Lebenslauf 6 Seiten lang ist und Stanford drin steht weil ich da nen paar Monate kostenlos gejobbt habe. Wie Geltungsgeil muss man sein? Aber ich habe auch viele Kollegen die ne 4 wöchige Famulatur an nem Buschkrankenhaus in Botswana in ner klimatisierten Hütte (wovon 2 Wochen noch Urlaub waren) gnadenlos in ihren Lebenslauf reinpinnen. Kleider machen Leute - mit Titeln und Zertifikaten ist das genauso. Es mag Genies geben - aber so viel Familie, so viele Kinder, Ehemann macht Karriere, Frau studiert Medizin - und macht Karriere in Beruf UND Politik. Und wenn dann jemand darauf hinweist - wie andere Zeitungen schon VOR VIELEN JAHREN - dann ist es ne Verschwörung der Amerikaner. Genau!

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t.i.c.2006 11.10.2015, 16:49
14. Es ist schon

Auffällig wieviele gefälschte Doktoren es in der Politik gibt und wie die Wohlhabenden fehlende Intelligenz zukaufen, beides fällt halt in der leistungs- und erbebnisbefreiten Politik, in der ein großer Teil verbeamtet ist, nicht auf.

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MephistoX 11.10.2015, 16:52
15. Tja, ...

... das "Röschen" beginnt zu welken ...

Ich hab wirklich keine Ahnung, weshalb sie ne zeitlang mal in gewissen Kreisen als potentielle Nachfolgerin Merkels gehandelt wurde - in sämtlichen von ihr geführten Ministerien stand und steht stets ihre Selbstinszenierung im Vordergrund. Und wenn sie ihr süffisantes, spöttisches "Lächeln" auflegt, weiß ich ohnehin schon im Ansatz, was mal wieder im Busch ist ...

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lab61 11.10.2015, 16:52
16.

Zitat von hermi16
ist ein Kesseltreiben. Zuerst ist jede Person unschuldig, bis es endgültige Erkenntnisse gibt.
Ich weiß nicht, warum so viele Foristen nicht in der Lage sind, Grundsätze des Zivilrechts und Grundsätze des Strafrechtes voneinander unterscheiben zu können.

Im Strafrecht gilt die Unschuldsvermutung.
Im Zivilrecht entscheiden Richter nicht selten nach dem sog Anscheinsbeweis; danach, was ihnen nach den vorliegenden Informationen als plausibel erscheint.

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kaputtgino 11.10.2015, 16:52
17. Man...

könnte glatt meinen, vdL hat für diesen thread ihre gesammelten Truppen auf sich eingeschworen und zum Verteidigungskommentieren abkommandiert. Schließlich ist sie so was wie die entsprechende Ministerin...

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rhochschild 11.10.2015, 16:54
18. Auch ich war mal in Stanford

Meine Tochter hatte mit ihrem Mann in Los Gatos einen Software-Unternehmen und ich habe sie mal besucht. So zwei- dreimal waren wir auch in Stanford. In der Uni habe ich im Jahr 2000 eine Ausstellung über Masken besucht. Darf ich das jetzt auch in meinem Lebenslauf erwähnen? Habe allerdings keinen Dr.

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out_of_chicago 11.10.2015, 16:54
19. @ 2 - das war witzig

Stanford ja kein Ort, sondern der Name der Universitaet, der Ort heisst Palo Alto. Ein 'Aufenthalt "IN" Stanford ist also so nicht moeglich, genausewenig wie man sagen kann dass man vier Jahre in Harvard war. Warum schreibt VDL 'Auditing Guest' auf ihrer deutschen Vita und nicht Gasthoerer, soll wohl nach mehr klingen als es war. Ein Praktikum in der Verwaltung einer Universitaet hat nichts im akademischen Lebenslauf verloren. Es ist ja nett dass man in Deutschland alles was man will in den Lebenslauf reinschreiben kann, sollte man aber anstandshalber nicht.

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