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Aufmüpfige Kinder: Was Lehrer tun können, wenn Schüler partout nicht auf sie hören
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Sie prügeln sich im Klassenzimmer, beschimpfen ihre Lehrer und verweigern Aufgaben im Unterricht: Viele Pädagogen verzweifeln am Verhalten ihrer Schüler. Ein Trainer bringt ihnen bei, wie sie sich mehr Respekt verschaffen können.

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zerr-spiegel 13.08.2015, 07:20
1. Nichts.

Ich hatte einen Lehrer, der hat solche Typen zuerst in die letzte Reihe gesetzt (damit die anderen in Ruhe dem Unterricht folgen konnten), wenn das nichts geholfen hat, dann wurden sie vor die Tür geschickt. Am nächsten Tag gab es dann einen Kurztest über diese Stunde und schon hatten die Idioten eine 5 oder 6. Das half am besten, denn dann kam noch der Spott der Klasse dazu.

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Spiegelleserin57 13.08.2015, 07:32
2. wo sind wir heute?

es sit sehr gut dass es solche Schulungen gibt. Was sehr bedauerlich isat und auch zum Nachdenken anregt ist: wie kann es sein dass heute solche Maßnahmen erforderlich sind? Eigentlich ist dies doch ein Ausdruck des Versagens der Erziehung im Elternhaus. Alle reden von der Erziehung auch in den Kitas und was muss man nun feststellen: Fehlanzeige! Die Schule kann nicht das richten was vorher versäumt worden ist. auch der Umgangsstil miteinander muss gelernt werden da er später im Leben für ein Vorankommen entscheidend ist.
Die Elternbeiräte sollte sich mal grundlegende Gedanken machen was hier schief läuft und dies auch mit den Eltern kommunizieren. Es schon traurig dass solche Trainings erforderlich sind, für die Lehrer sicherlich sehr gut aber ein Offenbahrungseid der Eltern!

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thueringer 13.08.2015, 07:33
3. Respekt

kann man nicht lernen, den muss man sich erarbeiten.

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a.totok 13.08.2015, 07:49
4.

wer einen anderen mitschüler schlägt, ist nicht mehr das problem des pädagogen. der gehört auf die wache und dann in den jugendknast. man spielt nicht mit taten wie körperverletzung

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dapdap 13.08.2015, 07:50
5. besser folgendes

coaching für eltern dahingehend, dass sie auch pflichten haben (erziehung) und nicht nur rechte ("mein kind...", "mein kind...", "mein kind...")!

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nickleby 13.08.2015, 07:55
6. Disziplin und Bereitschaft fangen im Elternhaus an

Viele Schüler kommen heute nicht gemeinschaftsfähig in die Schulen und von den Lehrer wird erwartet, dass sie nicht nur den Nürnberger Trichter besitzen, sondern auch noch in der Lage sind, sozialpsychische Defizite der Schüler auszugleichen oder gar zu beheben.
Dieses Ansinnen kann aber nur dann erfolgreich sein, wenn das Elternhaus strukturierten Tagesablauf garantiert, wenn die Eltern sich den Kindern widmen, wenn die Eltern sich um ein eigenes wohlbegründetes Kulturverständnis bemühen, wenn Eltern Exzesse vermeiden.
Das Elternhaus gibt Regeln, moralische Grundwerte und Gestaltungswillen vor.
Hier können Elternhäuser Hilfe erwarten, zudem muss die Erkenntnis wachsen, dass Lehrer ihre Aufgabe im Fördern sehen und die Schule eine Institution ist, an der alle verantwortungsvoll mitarbeiten müssen, vor allen Dingen die Eltern

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siekommen! 13.08.2015, 07:58
7.

Köstlich, ich habe mich sehr amüsiert.

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alasiaperle 13.08.2015, 07:59
8. Die Antwort steht im Artikel

" Erst als er zwei Lehrer einer neuen Generation bekam, die ihm mit Respekt gegenübertragen, auf Augenhöhe mit ihm redeten, Halt und Sicherheit gaben, hörte Rhode mit seiner persönlichen Revolte auf."


Was auch sehr hilft, ist wenn die Kinder (aber auch Erwachsene) merken, dass man seine Emotionen halbwegs im Griff hat. Unvorhersehbare Ereignisse werden ruhig angegangen und der Lehrer hat fast immer ein Backup-Plan. Oder zumindest kann sich schnell eins ausdenken.

Er muss nicht alles wissen. Die Ausstrahlung ist alles.

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freidenker49 13.08.2015, 08:02
9. Es wird viel zu wenig diszipliniert

Als Disziplinierungsmöglichkeiten gibt es zum Beispiel Eintragung ins Klassenbuch, schriftlicher Verweis, verschärfter Verweis durch die Schulleitung, Versetzung in eine andere Klasse, Ausschluss von dem Unterricht, Ausschluss von der Schule.
Wenn ein Schüler immer wieder stört und auf die Ermahnungen des nicht hört, dann wird heute viel zu lasch reagiert.
Das liegt daran, dass in einem sozialistischen Menschenbild der Mensch eher das Produkt seiner Umwelt als das eines selbst zu verantwortenden Handelns gilt. Und leider herrscht dieses Bild bei den meist politisch grün roten Lehrern vor.
Ein Lehrer, der zu den oben genannten Disziplinierungsmaßnahmen greift, genießt wenig Unterstützung durch den Direktor und er fährt auch keine Solidarität von den Kollegen. Auch deshalb wird immer wieder versucht, mit den Schülern "auf Augenhöhe" zu reden.
auch in diesem Artikel wird dieses Verhalten wieder empfohlen. Es ist aber gänzlich falsch. Die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler ist eben nicht gleichberechtigt. Der Schüler hat den Anweisungen des Lehrers zu folgen, sofern diese angemessen sind. Wenn er das nicht tut, hat er mit Disziplinierungsmaßnahmen zu rechnen. Und die Lehrer sollten diese viel konsequenter und schneller einsetzen. Das wird zwar zu vielen Einträgen ins Klassenbuch, Ausschluss vom Unterricht und sogar Schulverweis einführen, aber bei der jetzt steigenden Disziplinlosigkeit ist das die einzige Maßnahme, um auch den anderen verhaltens unauffälligen Schülern einen ungestörten Unterricht zu ermöglichen.

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